Gleichwohl Elon Musk auf ukrainischer Todesliste landet, übernimmt er persönlich Kosten für Starlink. Rage against the Machine-Attitüde Fake? (Op-Ed)

Der in jüngster Zeit unentwegt als fadenscheiniger Heilsbringer negativ auffallende Tesla und Space-X „Inventor“, Elon Musk, bleibt sich offenbar seiner unrühmlichen Linie treu.

Nachdem der Multimilliardär das einst von ihm zur Teilübernahme ins Auge gefasste soziale Netzwerk verwendete, um einen Friedensvorschlag zu unterbreiten, der im Wesentlichen dem Minsker-Abkommen entspricht, tobte die Selenskyj-Junta vor Wut und ließ sich zu dementsprechenden ausfallenden Äußerungen hinreißen.

Der nach seinem kommunikativen Nazi-Debakel bei Thilo Jung als ukrainischer Botschafter für Deutschland abgesetzte Melnyk etwa, fuhr in charakteristischer Manier aus der Haut und legte Musk explizit nahe, dass er sich ficken könne. Und wer von dem olivgrünen Rüpel und seiner Bandera-Gang aufs Korn genommen wird, der landet unverzüglich auf der online Myrotvorets-Todesliste. Die zugehörige Website ist in den USA in Langley, Virginia registriert. Im selben Bundesstaat, hat „Die Agentur“ (CIA) ihren Sitz. Unseres Erachtens nicht zu verkennende anekdotische Informationen.

Der nunmehr als „Feind der Ukraine“ gelistete Musk, schien sich die kaltschnäuzige Aufmüpfigkeit des Selenskyj-Regimes vorerst nicht gefallen lassen zu wollen und erwog die unrentable Geschäftsbeziehung kurzerhand platzen zu lassen. Ohne Starlink wäre Kiew aufgeschmissen und schier nicht in der Lage Krieg zu führen. Das Voltaire-Network dazu:

Vor einem Monat bat der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, „Integraler-Nationalist“ General Valeri Zaluzhnyi, Space-X um weitere 8000 Terminals. Bisher erhielt seine Armee 20 000 Terminals- abhängig vom Modeltyp liegt der Preis pro Einheit zwischen $1500 und $2500- wofür größtenteils die USA, Polen und das Vereinigte Königreich aufkamen.

Laut General Zaluzhnyi würden jeden Monat 500 Terminals auf dem Schlachtfeld zerstört. Ohne diese Terminals verfügen die Armee und die Zivilbehörden nicht länger über Kommunikationsmittel. Es ereignete sich bereits ein Störfall, der angeblich in einem Desaster endete, dessen Einzelheiten als Secret Defense eingestuft werden.

Die von Space-X getragenen Kosten für die Terminals und die Kommunikationen, belaufen sich gegenwärtig auf $80 Millionen. Ende 2022 sollten sie auf $100 Millionen ansteigen. Und Ende nächsten Jahres auf $400 Millionen.

Trotz seines öffentlichen Engagements zu Kriegsbeginn zwecks Unterstützung der Ukraine, schickte Space-X einen Brief an das Pentagon, um zu fragen ob es die Rechnung übernehmen könne, da das Unternehmen diese nicht länger stemmen könne.

Der CEO von Starlink, Elon Musk, tauschte unlängst ein paar scharfe Tweets mit dem ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenskyj, aus. Der Milliardär, der in eine Menge Informationen eingeweiht ist, die uns unbekannt sind, wenn man bedenkt, dass er Zugang zu sämtlichen Nachrichten hat, die von den ukrainischen Behörden über Starlink abgesetzt wurden, bezog Stellung für die Anerkennung der Krim und des Donbass als russische Provinzen.

Die von Space-X erbetene Summe ist im Vergleich zum Unternehmenswert ( $127 Mrd) überschaubar. Elon Musk, der bis zum 17. Lebensjahr in Süd-Afrika lebte, ist sich gewahr was eine rechtsextreme Ideologie wie die „integralen Nationalisten“ zu bedeuten hat. Wenn er den Zugang zu Starlink verwehrt, würde das ukrainische Militär binnen Tagen kollabieren.“

Insofern war es keine große Überraschung, dass der Tesla und Space-X-CEO zeitnah von einem seiner unsäglichen Sinneswandel anheimgefallen würde. Musk hat sich kurzerhand entschlossen die Zeche zu zahlen. Sprich höchtspersönlich für die kostspieligen Aufwendungen der Starlink-Dienste aufzukommen.

Woher jenes urplötzliche Umdenken rührt, kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Doch zumal Musk ein Kontraktor des US-Verteidigungsministeriums (Pentagon) und der Raumfahrtbehörde NASA ist, liegt es nahe das höchstwahrscheinlich der ein oder andere incentivierte Bekehrungsversuch erfolgt sein dürfte. Kurzum, etwaig setzte man ihm die Pistole auf die Brust und stellte in Aussicht, dass seine Insubordination ein geschäftsschädigendes Nachspiel haben würde.

Die Schnapsidee dem US-Stellvertreter seine unerlässlichen Kommunikationsmittel verstummen zu lassen und damit Moskau in die Karten zu spielen, dürfte für einigen Aufruhr im Pentagon gesorgt haben. Der aktuellste Rückzieher von Musk suggeriert mehr als deutlich, dass es mit dem verbalen Rage against the Machine nicht so weit her ist, wie seine Twitter-Arien vermuten lassen. Controlled Opposition?

Zweckgebundene Interessenkonflikte, scheinen dem großkalibrigen Tycoon schwerer zuzusetzen, als seiner Gefolgschaft lieb wäre. Also fortan sollten seine admirierenden Jünger jedweden verlautbarten „rebellischen“ Akt mit höchster Vorsicht genießen, denn Musk ist eine auf Halbmast hängende opportunistische Fahne im Wind. Die Ironie ist, dass der Starlink-Entzug wohl die friedensstiftende Maßnahme schlechthin wäre. Seine Satelliten sind zweifelsohne ein gravierender kriegsverlängernder Faktor.

Aut.R.R.

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