Info-War- US-Geheimdienste räumen ein, vorsätzlich Fehl und Desinformationen zu verbreiten, um „russischer Propaganda“ entgegenzuwirken. „Butscha“ „Super-Gau“ und „Völkermord“ alles Enten?! (Videos)

Seit dem Start der russischen Militäroffensive in der Ukraine, bekommen wir von Leitmedien und Politik kontinuierlich teilweise äußerst groteske Kriegsepisoden aufgetischt, die sich zumeist auf nachrichtendienstliche Informationen berufen.

In den ersten 48 Tagen des Konflikts ist schon einiges an überbordender Propaganda zusammengekommen. Beispielsweise wurde nachdrüklich insistiert, dass den Russen Waffen und Proviant ausgingen und man bereits nach zwei Wochen Kriegsverlauf beim Reich der Mitte anklopfen musste um Abhilfe zu schaffen.

Ferner hieß es dass Der „geplante Blitzkrieg“ vorerst gescheitert sei, dank der Tapferkeit der Ukrainer. Moskau habe sich eigentlich vorgestellt das Nachbarland in 48 Stunden vollständig einzunehmen und sich dabei mächtig verzettelt. Der „isolierte mit Schaum vor dem Mund fuchsteufelswild im Kreml an die Decke gehende“ russische Präsident, bevorzuge es wohlklingende Unwahrheiten vermittelt zu bekommen, was ihm illusorische Besänftigung verschaffe. Demnach trauten sich seine Generäle nicht mit der Sprache herauszurücken, wie schlecht es um das russische Militär tatsächlich bestellt sei. Welches laut Angaben westlicher Propaganda, intendiere in der Ukraine „Völkermord“ zu begehen und zum krönenden Abschluss einen Super-Gau zu entfachen.

Und die von Washington bestätigte Enthüllung des ukrainischen Biowaffenprogramms unter amerikanischer Fuchtel, sei ein Indikator dafür, dass Moskau beabsichtige sein AB“C“-Waffenarsenal einzusetzen. Der Kreml reagiere nur noch und sein Handeln sei geprägt von Verzweiflungsaktionen. Und nicht zuletzt weil das auf letale Hilfe vom Ausland angewiesene ukrainische Regime, dem Goliath zeige wo es lang ginge. Und so weiter und so fort.

Vor dem Hintergrund, dass die Gräueltaten-Industrie kurzerhand in Erscheinung getreten ist und in der Umgebung von Kiew kontinuierlich auf magische Weise begangene „Massaker“ und „Massengräber“ entdeckt werden wollen, war es auch Sicht der Russen offenbar ein gravierender Fehler von der Peripherie der ukrainischen Hauptstadt abzuziehen.

Ein Kompromiss, der zwar während der Friedensverhandlungen in Istanbul einvernehmlich ausgehandelt wurde, doch nunmehr hochmütig als „Rückeroberung“ und „militärischer Sieg“ kolportiert wird. Abgesehen davon, dass der Abzug als Zeichen von Schwäche porträtiert wird, hat man dem Selenskyj-Regime zudem die Möglichkeit gegeben, eine lange vom Westen herbeigesehnte Horrorkulisse aufzubauen. Das Geschwafel vom „Völkermord“ muss schließlich irgendwann mit dementsprechendem Video und Bildmaterial ausgestattet werden.

Nach Beurteilung der Indizienbeweise, die gegen die Bezichtigungen sprechen Russland habe in Butscha und anderswo Gräueltaten und Kriegsverbrechen begangen, gelangt man als objektiver Beobachter unweigerlich zur Erkenntnis, dass es sich um eine blutige Inszenierung handelt.

Das englischsprachige Oxymoron „True-Lies“ umschreibt sehr präzise, welche unlauteren Mittel im andauernden Informationskrieg zum Einsatz kommen. Eine Konstatierung, die wohlgemerkt kürzlich von der US-amerikanischen nachrichtendienstlichen Gemeinde prahlend bestätigt wurde.

Der US-Nachrichtensender, NBC-News, berichtete unlängst darüber, dass Washington sich unermüdlich engagiere die „russische Propaganda“ auszuhebeln und betreffend dieses Anliegens allerhand schmutzige Tricks anwende. So sollen etwa unvollständige und nicht realitätskonforme geheimdienstliche Einschätzungen, in das externe Narrativ einfließen.

Mit anderen Worten, die öffentliche Wahrnehmung wird fortwährend mit an den Haaren herbeigezogenen Thesen und Enten bombardiert.

In dem NBC-Artikel mit dem Titel „In a break with the past, U.S. is using intel to fight an info war with Russia, even when the intel isn’t rock solid„, ist frequentierend ein relativierender und rechtfertigender Wortlaut zu vernehmen. Von wegen man übersättige den Äther mit potenziellen Fehl und Desinformationen, um gewisse angenommene Absichten der Russen zu konterkarieren. Nichtsdestotrotz ist die Publikation eine Bestätigung für das lang gehütete offene Geheimnis. Ja Geheimdienste lügen um geopolitische Kontrahenten in Misskredit zu bringen, Klimata für Regimewechsel zu begünstigen und Kriege für ihre Regierung zu entscheiden. Insofern nothing new!

Doch neu ist die darauf beruhende Prahlerei, seitens der US-Geheimdienste. Was unserer Ansicht nach kein besonders kluger Schachzug ist. Zumal man mit Blick auf den neuen Lieblingskrieg des Westens, Washington stets darauf festnageln kann. Eine äußerst begrüßenswerte Entwicklung, wie wir finden.

Der geistig umnachtete US-Präsident, Joe Biden, bekam vor einigen Wochen in den Mund gelegt, dass die Behauptungen Moskaus, es sei auf ein US-gestütztes Biowaffenprogramm in der Ukraine gestoßen, von der Intention herrührten, ähnlich oder anders gestrickte Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Doch wie sich inzwischen herausstellte, korrespondiert jene Aussage nicht mit der Realität. NBC-News dazu:

„Präsident Biden machte es später öffentlich . Doch diese Woche teilten drei US-Amtsträger NBC-News mit, es lägen keine Beweise dafür vor, dass Russland chemische Waffen in die Nähe der Ukraine gebracht hat. Sie sagten, dass die USA die Information herausgaben, um Russland davon abzuhalten die verbotenen Munitionen einzusetzen.“

Also sozusagen präventiv wahre Lügen verbreiten, um eine Vereitelung gemutmaßter Vorhaben zu gewährleisten. In dem Bericht werden darauf Bezug nehmend verwässernde Töne angeschlagen und eine Notwendigkeit kolportiert, die verlautbaren lässt, dass Putin auf diese Weise in Schach gehalten würde.

Es gibt etliche Beispiele dafür, dass die Biden-Administration mit dem aktuellen Präzedenzfall bricht, indem sie freigegebene nachrichtendienstliche Informationen als Teil eines Informationskriegs gegen Russland einsetzt. Auch wenn Geheimdienstberichte nicht hieb und stichfest waren, sah die Administration laut Amtsträgern nicht davon ab diese einzusetzen, um Russlands Präsidenten, Wladimir Putin ,fortwährend aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die von dem Weißen Haus und dem National Security Council koordinierte beispiellose Freigabe von geheimdienstlichen Informationen, sei so umfangreich und frequentierend gewesen, dass sich die jeweiligen Nachrichtendienste dazu veranlasst sahen mehr Personal heranzuziehen, um an den Freigabeprozess mitzuwirken und Informationen zu entfernen, die Quellen und Methoden kompromittieren,“ so der Artikel.

Des Weiteren wird hingegen auch ein Vorbehalt kommuniziert, der mit der Verbreitung von Unwahrheiten einhergeht.

„Beobachter aller Couleur bezeichnen es als mutige und bislang erfolgreiche Strategie- hingegen keine ohne Risiken.“

Die Autoren des NBC-News-Berichts, legten sich zwar nachdrücklich ins Zeug, um Rechtfertigungen für die Beweggründe der US-Regierung zu finden, doch enthüllten dabei etliche aufschlussreiche Details, dieser neuartigen „progressiven Richtlinie“. So gab man mitunter preis, dass die Biden-Regierung schon allerhand halbgare und inventierte Assesments absetzte, ehe die Russen die erste Kugel abfeuerten.

„Die Biden-Administration veröffentlichte bereits Wälzer nachrichtendienstlicher Informationen, betreffend Putins angeblicher Absichten und Pläne, ehe die Invasion der Ukraine begann. „

Ergo die USA hatten keinen blassen Schimmer ob, wie und wann Moskau zum Angriff blasen würde, doch spekulierten ohne jegliches Hintergrundwissen darauf.

Ein von NBC-News zitierter westlicher Regierungsvertreter, der mit der Strategie der informativen Finten vertraut sein soll, erörterte derer Zielsetzungen wie folgt:

„Die Idee ist die Taktiken des Kremls auszustechen und zum Erliegen zu bringen, seine Militärkampagne zu erschweren, Moskaus Propaganda zu untergraben und Russland davon abzuhalten zu definieren, wie der Krieg von der Welt wahrgenommen wird.“

Wahrnehmungstäuschungen inbegriffen. An dieser Stelle wollen wir kurz eine herunterbrechende Zwischenbilanz einschieben. Also mehrere US-Amtsträger haben durchsickern lassen, dass inakkurate und nicht gegengeprüfte Geheimdienstinformationen verstreut wurden, um die Deutungshoheit an sich zu reißen. Koste es was es wolle. Zu einem hätten die ausgebrüteten Gerüchte zur Abschreckung gedient, wie im Falle der C-Waffen-Ente, und zum anderen versuchte man „Putin zu manipulieren“, wie es ein US-Amtsträger unverhohlen ausdrückte.

Doch es kommt noch dicker! Die an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Butscha und anderenorts durchexerzierten False-Flag-Operationen und alle darauf basierenden von Russland getroffenen Bemerkungen, werden vom Westen per se als „Propaganda“ und „Desinformation“ abgetan. Gleichwohl Russland in diesem Zusammenhang gewonnene und sich inzwischen überhäufende dafürsprechende Indizienbeweise im Rücken hat, und im Rahmen einer unabhängigen und unbefangenen juristischen Aufarbeitung, ohne viel Aufwand die Gegenseite in den Grund und Boden stampfen würde. Wie der NBC-News-Artikel hingegen offenbart, sind dem US-Geheimdienstapparat schier keine Grenzen gesetzt, was die Herausgabe von False-Flag-Mythen anbelangt.

Vor der Invasion schätzten die USA ein, dass Russland beabsichtige einen False-Flag-Angriff gegen Mitglieder der russischsprachigen Gemeinde der Ukraine zu inszenieren, um den Krieg zu rechtfertigen. Und das die Pläne ein Video beinhalteten, in dem falsche Leichen verwendet werden,“ heißt es in dem Artikel.

Nichtsdestotrotz werden neben all der desavouierenden Prahlerei vereinzelt Tücken und Risiken hervorgehoben, die mit der fadenscheinigen Märchenerzählerei einhergehen. Unter Berufung auf einen westlichen Amtsträger schrieb NBC-News.

„Doch die Strategie birgt Gefahren. Eine davon, wie der westliche Amtsträger sagte, ist wenn etwas eindeutig falsch aufgefasst würde. Dies wäre extrem schädlich für die Glaubwürdigkeit der USA und würde Moskau in die Hände spielen“

Bereits geschehen mein Bester! Lügen haben kurze Beine.

In Anbetracht dieser Bände sprechenden Bekenntnisse, sollte sich jeder die dringende Frage stellen, weswegen man die nunmehr nicht mehr abreißen wollenden Gräueltaten und Kriegsverbrechen-Arien für bare Münze nehmen sollte? Unabhängig davon, dass die ukrainisch-westliche Version der Ereignisse, von jedem Beobachter anhand weniger Minuten Internet-Recherche pulverisiert werden kann.

Wie empfehlen unbedingt Aesops Fabel „Der Hirtenjunge und der Wolf“ zu lesen. Jene die immer wiederkehrende Rolle des Westens und seiner Kriegsverbündeten, zutreffend umschreibt. Spec before Check!

Aus dieser Rollenverteilung ergibt sich auch das blinde Zusammenspiel der jeweiligen Akteure. Ein Beispiel dafür ist das subliminale „rote Linien“ Give & go-Game, welches der US-Präsident, Barrack Obama, im Syrien-Konflikt geradezu revolutionierte.

Unmittelbar nachdem der damalige US-Oberbefehlshaber verkündete, dass mit dem Einsatz chemischenr Waffen eine „rote Linie“ überschritten würde, fassten westlich-gestützte Dschihadisten die Gelegenheit beim Schopf und fingierten ein dementsprechendes Szenario. Eine US-Militärintervention wurde letztlich durch die Vermittlung Russlands verhindert. Die syrische Regierung erklärte sich dazu bereit unter Beaufsichtigung der OPCW ihr gesamtes C-Waffenarsenal zur anschließenden Vernichtung zu übergeben. Was im Jahr 2013 ohne Zwischenfälle abgewickelt wurde. Seit jeher besitzt Syrien offiziell keine derartigen Massenvernichtungswaffen mehr. Was hingegen kein Hindernis war, die rote-Linien Scharade noch etliche weitere Male auszuschlachten. Die Trump-Regierung etwa nahm Intel von Jihadis mehrmals zum Anlass, um Syrien zu bombardieren.

Bitte unbedingt die markierte Sektion der unten aufgeführten Dokumentation „The Veto“ anschauen, um begreiflich zu machen, dass die Macht der Bilder heimtückisch ist. Die Inszenierung von Gräueltaten und Massakern und die anschließende PR durch multinationale Leitmedien, gehen Hand in Hand.

Merken Sie sich eine unwiderlegbare Faustregel. Immer wenn das vom Westen auserkorene Feindbild unmittelbar vor einer günstigen militärischen Kehrtwende steht und etwa die Befreiung oder Einverleibung von umkämpften Gebieten nicht mehr zu verhindern ist, schalten sich die Spin-Doktoren ein, um medienwirksame Dramaturgien zu entwerfen, die darauf abzielen Kriege zu internationalisieren. Prämatur zugewiesene Menschenrechtsverletzungen, Gräueltaten und Kriegsverbrechen, sind die Hauptkomponenten dieser rhetorischen Gegenoffensive.

Insofern ist es kaum verwunderlich, dass die von Präsident Biden gezogenen „roten Linien“ dem ukrainischen Militär signalisieren, dass „C-Waffeneinsätze“ eine wünschenswerte Eskalation in Aussicht stellen. Und exakt wie ihre nah-östlichen Äquivalente, behaupten in Bedrängnis geratene ukrainische Terroristen nunmehr, dass die Russen die chemische Keule schwängen. In Mariupol umzingelte und zahlenmäßig weitaus unterlegende Asow-Nazis schreien Wolf, doch nur der Westen will es glauben. Es ist offensichtlich was hier gespielt wird. Die Hafenstadt ist zu 98% befreit und der dritte Weltkrieg soll Schlimmeres verhindern.

Aut.R.R.

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