Präsident Selenskyj zu den Nazi-Vorwürfen gegenüber Asow-Regiment. „Sie sind was sie sind!“ US-Sender betreibt Selbstzensur um Fauxpas zu vertuschen. (Video)

Der konservative US-Nachrichtensender, FOX-News, ist dabei ertappt worden Selbstzensur zu betreiben, um den ukrainischen Präsidenten, Wolodymyr Selenskyj, und dessen Streitkräfte nicht in Erklärungsnöte zu bringen. In denen bekanntlich diverse Neonazi-Bataillone eingegliedert sind. Wie etwa das vom Westen glorifizierte Asow-Regiment.

Als Selenskyj während eines live ausgestrahlten Gesprächs von dem FOX-News-Moderator, Bret Baier, auf die Rolle des Asow-Bataillon angesprochen wurde und zu den im Raum stehenden Vorwürfen betreffend der verfochtenen Nazi-Ideologie und begangener Gräueltaten Stellung beziehen sollte, hatte er folgendes Aufschlussreiches zu sagen:

„Asow war einer der vielen Bataillone. Sie sind was sie sind. Sie haben unser Land verteidigt….Alle diese Bataillone wurden im Nachhinein in das ukrainische Militär eingegliedert. Diese Asow-Kämpfer sind nicht länger eine eigenständige Gruppierung. Sie sind Teil des ukrainischen Militärs. Damals im Jahr 2014 gab es Situationen, in denen unsere Freiwilligen umzingelt waren. Und einige von ihnen verstießen gegen Rechte. Rechte der Ukraine. Letztendlich sind sie gerichtlich belangt und zur Rechenschaft gezogen worden.“

Diese Passage fehlt in dem nunmehr auf You-Tube und anderen sozialen Medien abzurufenden Interview. Etwaig hängt dieser zensorische Eingriff damit zusammen, dass der Zuschauer bloß keine Parallelen zu den heutigen Ereignissen ziehen soll.

Laut Präsident Selenskyj neigen Asow-Kräfte dazu Atrozitäten zu verüben, sobald sie in Bedrängnis geraten. Nun in der Hafenstadt Mariupol stecken Kombattanten des besagten Nazi-Regiments, buchstäblich in der Zwickmühle. Der Belagerungsring der russischen Einheiten zieht sich minutiös enger und das Ende naht. Und exakt wie von dem Staatsoberhaupt der Ukraine argumentiert und etlichen Augenzeugenberichten geflohener Bürger Mariupols untermauert, lassen Asow-Einheiten ihren Frust über ihre Unterlegenheit an der Zivilbevölkerung aus.

Binnenflüchtlinge berichten von Scorched-Earth Missionen, wobei zivile Infrastruktur zerstört wird um den Feind das Vorrücken zu erschweren. Aus den Aussagen geht des Weiteren hervor, dass Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht werden, dass Asow-Kämpfer entgegen den Willen von Einwohnern deren Häuser und Wohnungen besetzen und von dort aus Angriffe durchführen. Das Schulen, Krankenhäuser und Amtsgebäude in Festungen umfunktioniert werden. Das Asow auf Wohngebäude schießt, um die Anwohner zu vertreiben. Und und und. Also die von Präsident Selenskyj kurz umrissene Verhaltensanalyse seiner Soldaten trifft offenbar zu.

Und wie er überdies bestätigte, gehört die Zeit der Freiwilligkeit der Vergangenheit an. Alle sind nun Teil der großen Familie des ukrainischen Militärs. Womit die Verantwortung über diese Truppen beim Oberbefehlshaber liegt. Also beim unentwegt im martialischen olivgrünen Outfit auftretenden Held des Westens.

„Sie sind was sie sind“, ist eine Ausdrucksform, die perfekt den gegenwärtigen Zeitgeist umschreibt. Denn solange der Feind meines Feindes auch Letzteren sein Feind bleibt, können Terroristen, Extremisten, Neo-Nazis, Faschisten etc getrost bleiben „wie sie sind.“ Sie sind halt was sie sind.

Diese inzwischen groteske Züge annehmende Hybris hat der Westen dem ehemaligen Komiker eingehaucht. Auf seiner WW3-Tour hat sich Selenskyj einen um den anderen Fauxpas erlaubt, der vor einigen Jahren noch das unmittelbare Ende seiner politischen Karriere bedeutet hätte.

In den USA schwiegen die ansonsten übertrieben sensiblen BLM-Organe, nachdem er den Namen Martin Luther Kings beschmutzte, indem er dessen „I Have a Dream“-Rede verwendete, um den dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen. King rief zum Frieden auf ! Selensky zum totalen Krieg. In Israel beging Letzterer zudem das Sakrileg trivialisierenden Holocaust-Revisionismus zu betreiben. Das heilige Land war not amused, doch hielt den Ball flach.

Natürlich ermutigt diese Schützenhilfe Selenskyj ungemein fortwährend über die Stränge zu schlagen. Augenscheinlich kann er sich alles erlauben, ohne Gegenwind befürchten zu müssen.

Insofern ist es auch keine große Überraschung, dass er so lax mit den Vorwürfen umgeht, die besagen, dass Nazi-Einheiten seiner Armee Kriegsverbrechen verüben. Was für den Präsident der Ukraine eine nichtige Nebensache zu sein scheint, ist hingegen für FOX-News offenbar brisant genug, um diese Aussagen der Öffentlichkeit vorzuenthalten.

Nichtsdestotrotz ist die Katze aus dem Sack. Niemand Geringeres als der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte persönlich, bestätigt zu Einem, dass ASOW-Kämpfer sind was sie sind, also Nazis, und zum Anderen, dass diese nunmehr in die landeseigene Armee eingegliedert wurden.

Übrigens an Diejenigen die jedwede Informationen der russischen Seite per se als „Propaganda“ abtun. Das was FOX-News mit seiner Beschönigung von Kontexten anrichtet, ist Propaganda 101.

Aut.R.R.

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