„Bioethik und die Neue Eugenik!“ Lebensentscheidende Informationen zur Corona-Krise. (Video)

Während des andauernden Verlaufs der generierten Corona-Krise sind die Menschen oft mit ethischen Fragen konfrontiert worden. Wie etwa wie die Selektion einer Triage zu verlaufen hat. Also nach welchen Kriterien entschieden werden soll, wer gerettet wird und wer nicht? Oder wem in Krisenzeiten jeglicher Art Medikation und Behandlung zustehen soll und wem nicht.

Als unwissender Normalbürger geht man schier davon aus, dass solche schwer zu ermessenden Abwägungen erst beim Eintritt einer Situation und unabhängig vom Gesellschaftsstand getroffen werden. Sprich es keine Rahmenbedingungen beziehungsweise Richtlinien gäbe, jene Menschen differenziert einstuften. Dies mag in mancherlei Hinsicht noch zutreffen. Doch die wenigsten werden wissen, dass sich seit Dekaden ein kolossales Wissenschaftsfeld diesen und anderen Fragen widmet. Die Bio und Medizinethik . Wikipedia definiert wie folgt:

Bioethik bezeichnet die ethische Reflexion jeglichen Umgangs von Menschen mit der belebten Umwelt, im Speziellen des Umgangs von Menschen mit dem Leben (anderer Menschen), den Tieren, der Natur und mit medizinischen wie auch biotechnischen Anwendungen. Eines der Ziele ist es, gesellschaftlichen Konsens zu diesen Fragen und Diskussionen zu finden, um eine (moralische) Grundlage zur Aufstellung von normativen Regeln (Gesetze, Konventionen, Entscheidungsgrundlagen für Ethikkommissionen) für einen verantwortungsvollen Umgang mit Leben zu liefern. Die Bioethik ist ein Teilgebiet der Ethik und zählt somit zur praktischen Philosophie.

Die Medizinethik oder Medizinische Ethik beschäftigt sich mit den sittlichen Normsetzungen, die für das Gesundheitswesen gelten sollen. Sie hat sich aus der ärztlichen Ethik entwickelt, betrifft aber alle im Gesundheitswesen tätigen Personen, Institutionen und Organisationen und nicht zuletzt die Patienten. Nahestehende Disziplinen sind die Medical Humanities und die Bioethik.

Als grundlegende Werte gelten heutzutage das Wohlergehen des Menschen, das Verbot zu schaden („Primum non nocere“) und das Recht auf Selbstbestimmung der Patienten (Prinzip der Autonomie), allgemeiner das Prinzip der Menschenwürde.

Vielfach diskutierte Themen sind Schwangerschaftsabbruch bzw. der Anfang des menschlichen Lebens, die Reproduktionsmedizin, die Sterbebegleitung, Organtransplantation, Gentherapie oder Stammzelltransplantation. Institutionen, die sich mit diesen Themenfeldern beschäftigen sind verschiedene Ethikräte oder das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften. Diese entstanden nicht zuletzt zahlreicher Versagensmomente der Medizin gegenüber heutigen Grundsätzen und Zielen, vgl. Eugenik oder Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus.

Das offizielle Portfolio liest sich, als handele es sich um Instanzen, die Big Pharma und Big-Biotech in ihre Schranken wiesen. Ein „Gewinn für die Menschheit“, der sich ausschließlich dem Wohlergehen der Allgemeinheit widmet. Schön wäre es !

Doch bedauerlicherweise sieht die Wahrheit anders aus, wie der kanadische Journalist, James Corbett, in der empfehlenswerten Dokumentation „Bioethics and New-Eugenics“ detailliert darlegt. Viele Menschen sind der trügerischen Auffassung, dass die sogenannte Rassenlehre und die Nürnberger Gesetze eine Erfindung Adolf Hitlers seien. Dabei sind die Urheber der Vorstellung einer genetischen Superlative eher in den USA und im Vereinigten Königreich zu finden, wo der soziale Darwinismus schon Fuß gefasst hatte, als der Führer noch nicht einmal geplant war.

Die Eugenik oder Rassenhygiene begann bereits Mitte des 19.Jahrhundert aufzublühen. Die industrielle Revolution hatte einigen wenigen alt eingesessenen Dynastien und Adelsfamilien in kürzester Zeit unermesslichen Reichtum und Wohlstand beschert und damit einhergehend ein superiores Gefühl von Überlegenheit und Vorherrschaft impliziert.

Im Jahr 1869 inventierte der britische Anthropologe, Francis Galton, (Cousin von Charles Darwin Begründer der Evolutionstheorie) den Begriff Eugenik und stellte seinerzeit die Weichen für eine Institutionalisierung der genetischen Daseinsberechtigung. Nach ihm ist das heute noch bestehende Galton-Institut benannt, welches sich der Erforschung des menschlichen Erbguts verschrieben hat.

Ihre globale Machtposition käme nicht von ungefähr und ließe sich vom Stammbaum herleiten. Sprich die Ausbeuter-Industriellen porträtierten ihre Existenz als göttliche Fügung. Der Stärkere verschlingt den Schwächeren. Aus der Entstehung der industriellen Superklasse erwuchs unmittelbar die Idee, der Dezimierung der untergestellten Weltbevölkerung.

Für die Räuberbarone stand Passivität außer Frage. Das heißt das die „Aufbesserung“ des menschlichen Genpools nicht nur Gegenstand von wechselseitigen Brainstorms bleiben sollte, sondern zielgerichtete Maßnahmen ergriffen wurden. Dabei sollten Medizin-und Pseudowissenschaften äußerst hilfreich sein.

Mit der Gründung der Amerikanischen Eugenik Gesellschaft (AES) 1926, fand die Rassenlehre Einzug in die US-Legislatur. Womit ein bis heute unter Decknamen fortbestehendes Netzwerk von Krypto-Eugenik-Organisationen (James Corbetts Wortwahl) koordiniert werden konnte.

Der massive Einfluss der wohlbetuchten Eugeniker auf die Politik, bescherte den USA seinerzeit das düsterste Kapitel ihrer Zeitgeschichte. Zwangssterilisationen, Geburtenkontrolle und Euthanasie gebührte denjenigen, die als genetisch unbrauchbar angesehen wurden. Etwa geistig Behinderte, Gefängnisinsassen und indigene Bevölkerungsteile sind in manchen US-Staaten bis in die 1970. Jahre zwangssterilisiert worden.

Zwar hatte Hitlers ultimatives Eugenik-Staatsmodell für weltweite Empörung und Erschütterung gesorgt und der sogenannten Rassenhygiene schlechte Publicity beschert, nichtsdestotrotz ist die Eugenik nie völlig ausgestorben und wird heutzutage unter euphemistischen Decknamen weiter praktiziert, wie wir an späterer Stelle aufzeigen werden.

Vorab wollen wir einen Einblick in die Gedankenwelt eines lupenreinen Eugenikers des 19 und 20. Jahrhunderts verschaffen. Der irische Schriftsteller und Politiker, George Bernard Shaw, der mitunter die London School of Economics gründete, über „unterprivilegierte Menschen“:

Es gibt eine außergewöhnliche hohe Anzahl von Menschen, die ich töten will. Nicht wegen unfreundlicher oder persönlicher Beweggründe. Doch es muss Ihnen allen einleuchten, dass Sie alle mindestens ein halbes Dutzend Menschen kennen, die nutzlos für diese Welt sind. Die weitaus problematischer, als wertvoll sind. Und ich denke es wäre eine gute Sache vor ein ordnungsgemäß ernanntes Gremium zu treten, so wie man vor den Einkommenssteuer-Fahnder tritt, und sagen wir alle fünf oder sieben Jahre lassen Sie ihn antreten und sagen: „Sir oder Madam seien sie nun so nett und rechtfertigen Sie ihre Existenz.“

Wie wir bereits oben erwähnten ist die Eugenik nie verschwunden, sondern lediglich rebranded worden, wie James Corbett in seinem Beitrag evidenzbasiert darlegt. Einleitend präsentiert der kanadische Journalist mehrere Beispiele von bioethischen Vorstellungen, die noch vor der Corona-Krise als grotesk abgetan wurden, doch angesichts der Propaganda, dass Gesundheitswesen weltweit vor dem Kollaps stünden, schlagartig an Bedeutung gewonnen haben.

Wie etwa Zusatzstoffe in der Nahrung, mit denen sich politische Meinungen implizieren lassen. Oder Lithium in der Wasserzufuhr, um Selbstmordraten zu senken. Von einer Gedächtnispille ist ebenfalls die Rede. Und der selbsternannte Philanthrop, Bill Gates, erzählt, dass die medizinische Grundversorgung zeitnah so kostenaufwendig sein würde, dass über sogenannte Death-Panels (Todes-Ausschüsse) nachgedacht werden müsste. Sprich Kostenfaktoren evaluiert werden müssten, um diese richtig zu kanalisieren.

Man muss abwägen ob es sich lohnt die Million Dollar in die drei letzten Lebensmonate des Patienten zu stecken, oder es doch besser wäre die zehn Lehrer nicht zu entlassen.“

Am 10. November 2020 hat der frisch „gewählte“ US-Präsident JoeBiden angekündigt in Sachen „Pandemie“ Nägeln mit Köpfen machen zu wollen und seine sogenannte Corona-Taskforce vorgestellt. Ein Mitglied der antiviralen Spezialeinheit ist kein geringerer, als der Bioethiker und Fellow am Center for American Progress, Ezehkiel Emanuel, dessen Bruder der ehemalige Stabschef des Weißen Hauses unter Obama und Bürgermeister von Chicago, Rahm Emanuel einst postulierte, dass man eine Krise niemals verschwenden sollte, da man in der Lage sei eine Doktrin aufzuoktroyieren, derer Installation ansonsten unmöglich wäre.

Wie dem Corbett-Report zu entnehmen ist, hat Dr. Ezhekiel Emanuel einst öffentlich bekanntgegeben, dass wenn es nach ihm ginge, der hippokratische Eid längst abgeschafft gehöre. Also die moralische und ethische Verpflichtung eines Arztes jeden Kranken zu behandeln, unabhängig von Herkunft, Kasten-Zugehörigkeit, Mittellosigkeit.

Laut Emanuel führe der Eid dazu, dass Ärzte verleitet würden zu glauben, dass sie alles für ihre Patienten tun müssten, anstatt sie sterben zu lassen, um sich auf höhere Prioritäten zu konzentrieren. Überdies argumentierte er, dass Menschen die Wahl haben sollten mit 75 das Zeitliche zu segnen, um der Gesellschaft die Last zu ersparen, sich um hoch Betagte kümmern zu müssen.

Als Gesundheitsberater der Obama-Administration, half er dabei den Affordable Care Act zu verfassen, der laut dem Obama-Care Architekten, Jonathan Gruber, nur aufgrund der „Dummheit des amerikanischen Volkes“ verabschiedet werden konnte.

Während der damaligen politischen Grabenkämpfe, rundum die kontroverse Gesundheitsreform, entfaltete sich eine Diskussion über die Death-Panels. Dr. Emanuel versuchte damals den aufgeflammten Unmut in Softball-Interviews zu relativieren, indem er anführte, dass es sich um eine unvermeidbare Ermessensentscheidung handele, wenn sich etwa während einer Grippewelle Mängel auftun und nicht hinreichend Ressourcen zur Verfügung stünden.

Klingt nachvollziehbar, nur wie Corbett einwirft lautet die Gretchenfrage, wer in den Genuss kommt behandelt und gerettet zu werden und wer zum Tode verurteilt wird? Und noch wichtiger, wer entscheidet darüber? Womit wir wieder bei der Eugenik wären.

Wofür Emanuel eigentlich plädiere ist, dass ein aus Bioethikern, Ökonomen, und Technokraten zusammengesetztes Gremium, das von der Regierung berufen wird doch Unabhängigkeit genießt, mit diesen Entscheidungen über Leben und Tod vertraut werden sollte, wie der kanadische Journalist erklärt.

Dr. Emanuels im Affordable Care Act verankerte Death-Panel Klausel ist 2009 von dem Schriftsteller und Wissenschaftler, Anton Chaitkin, aufs Schärfste kritisiert worden. Dieser bezeichnete die Vorstellung davon drei Billionen Dollar einzusparen, indem betagten, chronisch kranken und armen Menschen die medizinische Versorgung verwehrt wird, als genozidal.

Es handele sich um eine Widerbelebung von Hitlers Euthanasie-Programm, welches der Vorreiter des Genozids gewesen sei. Chaitkin fügte hinzu, dass der anwesende Dr. Emanuel, als Fellow am Hastings Center, eine Propagandabewegung für die Euthanasie anführe. Jene die öffentliche Meinung und die Ärzteschaft beeinflusse, um die Akzeptanz für eine Todes-Kultur zu gewinnen. Wie etwa das verabschiedete Gesetz, welches Ärzten dabei unter die Arme greift Patienten zu töten, deren medizinische Versorgung nun schleunigst gestrichen würde. Dr. Emanuels Bioethik-Gilde sei schier die Weiterführung der Eugenik-Bewegung, jene Hitlers Tötung von Patienten und anderen kostenaufwendigen und angeblich wertlosen Menschen organisierte. Konkludierend ergänzte Chaitkin:

“ Dr-Emanuel hat vergangenen 12.Oktober geschrieben, dass eine Krise, Krieg und finanzieller Kollaps die verängstigte Öffentlichkeit dazu brächte das Programm zu akzeptieren. 1935 teilte Hitler Dr.Brandt mit, dass das Euthanasie-Programm bis zum Kriegsbeginn warten müsse, damit die Öffentlichkeit damit zurechtkommt. Dr Emanuel schrieb letztes Jahr, dass der hippokratische Eid verworfen werden sollte. Ärzte sollten sich nicht länger um die Bedürfnisse der Patienten kümmern. Die deutschen Eugeniker, Hoche und Binding, haben genau dasselbe gesagt, um das Töten zu beginnen.“

Für Dr.Emanuel war offenbar die Zeit reif geworden für die Death Panels, da nicht zu vergessen 2008 die Weltfinanzkrise Fuß fasste.

Heutzutage befinden wir uns wieder inmitten einer globalen Krise und dazu noch in einer, die angeblich die öffentliche Gesundheit betrifft. Demzufolge ist es kaum überraschend, dass sich Dr. Ezekhiel Emanuel mächtig ins Zeug legt, um Death-Panels salonfähig zu machen. Im vergangenen Jahr hat er als Hauptautor eines Papiers, das im New England Journal of Medicine erschienen ist , dafür plädiert Covid-19 Behandlungen zu rationalisieren.

Die Empfehlungen sind später von der Canadian Medical Association übernommen worden. Das Papier mit dem Titel, Fair Allocation of Scarce Medical Resources in the Time of Covid-19 ,ist von Dr. Emanuel und einem Team prominenter Bioethiker verfasst worden und befasst sich vorwiegend mit der Notwendigkeit, während einer Pandemie-Notlage medizinisches Equipment und Eingriffe einzuteilen.

Die Empfehlungen schreiben vor, dass für betagte und oder Menschen die weniger Chancen haben das Virus zu überleben, die medizinische Behandlung einzustellen sei, da diese Menschen knappe medizinische Ressourcen von jüngeren Patienten, oder von denen mit besseren Prognosen, absögen. Corbett dazu:

„Obwohl die Autoren davon absehen den Ausdruck zu verwenden, ist die Notwendigkeit einen Todesausschuss einzurichten, um festzulegen wer behandelt werden soll und wer nicht, dennoch in dem Vorschlag inbegriffen. In normalen Zeiten wäre dies eine weitere akademische Auseinandersetzung über eine theoretische Lage, doch dies sind keine normalen Zeiten.“

Die prämature Aufnahme dieser Empfehlungen, durch die kanadische Ärztevereinigung, dürfte diese Beobachtung untermauern. Wie die kanadische Wissenschaftlerin und Publizistin, Rosemary Frei, in einem Interview mit James Corbett, verlauten ließ, sei es schier grotesk, dass die ursprünglichen Triage-Richtlinien von 2006, in denen Altersangaben exkludiert waren, nun diese schockierende Modifikation erfahren haben.

Die Canadian Medical Association habe dieses Papier verschlungen, da sie laut eigenen Angaben unter Zeitdruck gestanden habe. Frei fiel sichtlich aus allen Wolken, als sie dies zu Protokoll gab. Dies sei keine glaubwürdige Ausrede. Kanada sei kein Einzelfall. Laut der Wissenschaftlerin habe das Pendant in den USA, die American Medical Association, Emanuels Richtlinien ebenfalls impliziert.

James Corbett zufolge erfülle die Bioethik sozusagen die Rolle eines Eugenik-Promoters, der althergebrachte Ideale und Werte euphemistisch ummantelt, um diese gesellschaftlich populär zu machen und darauf basierende Gesetze zu erlassen. Von der Abtreibung bis zur Euthanasie, gäbe es an der medizinischen Front keine Debatte, die nicht vorher von Bioethikern und bioethischen Instituten durchgekaut worden sei. Womit die Öffentlichkeit präpariert würde, eine massive Veränderung von Sitten, Werten und Gesetzen in Kauf zu nehmen, so der kanadische Journalist.

Die Erforschung der Bioethik führt einen unvermeidbar zum infamen Hastings-Center, das laut der hauseigenen Website „ bedeutend dafür war das Feld der Bioethik zu etablieren.“ Der Gründer des Hasting Centers, Theodosius Dobzhansky, war von 1969-1975 Vorsitzender der American Eugenics Society (AES).

Hastings Mitgründer, Daniel Callahan, der in den frühen Tagen des Centers einräumte das er auf Finanzspritzen vom Rockefeller-Population Council und dem UN-Population Fund angewiesen war, fungierte von 1987-1992 als Direktor der AES, die inzwischen rebranded wurde und seither unter dem Namen  Society for the Study of Social Biology läuft.

In dem Corbett-Report wird unwiderlegbar dokumentiert, dass das Hastings-Center eine Front-Organisation der Rockefeller-Foundation ist und unter dem Deckmantel der Bioethik die Eugenik-Agenda vorantreibt. Wie Abtreibungen und die Einrichtung von Death-Panels.

Der bereits oben zitierte Wissenschaftler, Anton Chaitkin, äußerte gegenüber Corbett, dass die Eugenik-Verfechter nach dem zweiten Weltkrieg ihre Ideologie vital halten wollten und diesbezüglich massive Rückendeckung von der Rockefeller Foundation erhielten, die vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs die Eugenik in Nazi-Deutschland tatkräftig unterstützte.

Die Foundation half dabei eine Bevölkerungskontrolle promotende Bewegung in Gang zu setzen, welche mit der Eugenik-Gesellschaft und mit Eugenik-Vorstellungen überlappte. Und aus dieser Kombination erwuchsen die Institute und Programme, die sich im Zentrum der Bioethik ansiedeln.

James Corbett fasst zusammen, das Rockefeller Geld die erste Welle von amerikanischer Eugenik getragen hat, während der Nazi-Ära in das Eugenik-Programm des Kaiser-Wilhelm-Instituts geflossen ist und als tragender Stützpfeiler im Finanzportfolio vom Population-Council, dem Hastings Center und anderen Instituten, die sich der nachkriegs Krypto-Eugenik Forschung verschrieben haben, zu finden ist,

Wie er weiterführt sei es demnach auch keine Überraschung, dass die kontroversesten Figuren aus der Bioethik-Community mit dem Hastings-Center affiliiert sind. Einschließlich Trommelwirbel, wie könnte es anders sein, Ezekhiel Emanuel, der ein Fellow an dem besagten Center ist.

Genaugenommen begann seine Karriere als Bioethiker mit einem Artikel der 1996 in dem Hastings-Center-Report publiziert wurde. Sein Einstand als Mainstream-Bioethiker sollte richtungsweisend sein. In dem Beitrag mit dem Titel „Where Civic Republicanism and Deliberative Democracy Meet“ schrieb er wie folgt: „

Dienste die Individuen zu Verfügung stehen, die unwiderruflich kein Vermögen aufbringen ein teilnehmender Bürger zu sein oder zu werden, sind nicht elementar, und sollten nicht garantiert sein…Ein offensichtliches Beispiel… Patienten mit Demenz, keine Gesundheitsdienstleistungen zu garantieren.“

Bei einer im vergangenen Jahr stattgefundenen Hastings online-Diskussion lamentierte Dr. Emanuel, dass Big Tech nicht hinreichend Engagement gezeigt hätte, um besseres Contact-Tracing zu ermöglichen. Google& Co hätten zu wenig Daten mit Regierungen geteilt, kritisierte der Bioethiker.

Ein weiterer Fellow am Hastings Center und Bioethik-Professor an der Universität von Wisconsin-Madison, Norman Fost, hat 2013 die Plattform eines Panels, das schwierige ethisch-klinische Fragen thematisiert hatte, dafür genutzt, um unfreiwillige Sterilisationen von Minderjährigen zu befürworten. Es läge nicht im Interesse von Kindern mit Behinderungen, die im späteren Alter mitnichten die Fähigkeit aufbrächten Eltern zu sein, das Zwangssterilisierungen gesetzlich verboten sind.

Diese neu aufgelegten Eugenik-Ergüsse sollten nicht nur den Hastings-Koryphäen vorbehalten sein. Etwa Joseph Fletcher, der von sowohl seinen Kritikern als auch seinen Apologeten als Pionier auf dem Gebiet der biomedizinischen Ethik angesehen wird, war der erste Professor für Medizinethik an der Universität von Virginia, wo er das Programm, In Biology and Society, mitbegründete. Neben seiner Position als Präsident der Euthanasie-Gesellschaft von Amerika und seiner Arbeit, die dabei half die Planned Parenthood Federation zu gründen, war Fletcher auch ein Mitglied der American Eugenics Society (AES).

In einem 1968 veröffentlichten Artikel (The Right to Die), der die Tötung von Babys mit Down-Syndrom oder „andersartigen Idioten“ verteidigt, argumentierte Fletcher:

„Die Unantastbarkeit (was sie kostbar macht) ist im eigenen Leben nicht wesentlich, sie ist nur von außen wirkend, bonum durch Zufall, ex casu, situationsbedingt. Verglichen mit einigen Dingen, ist das Leben zu nehmen ein kleines Übel. Und verglichen mit einigen Dingen, ist der Verlust des Lebens ein kleines Übel. Der Tod ist nicht immer ein Feind; er kann mitunter ein Freund und Diener sein.“

James Corbett kommt zudem auf den Bioethiker zu sprechen, der der Allgemeinheit am geläufigsten sein soll, Peter Singer. Letzterer ist mehr bekannt für seinen Einsatz zwecks Befreiung der Tiere, doch weniger für seine fürsprechenden Argumente in Bezug auf den Infantizid (Kindesmord). Seiner Aussage nach gäbe es keinen relevanten Unterschied zwischen einer Abtreibung und der Tötung schwerbehinderter Kinder.

Wie Corbett anhand eines Ausschnitts eines Interviews mit Singer veranschaulicht, ist der Bioethiker in der Öffentlichkeit darauf bedacht eine indirekte Wortwahl zu offerieren. Doch in seinen Publikationen tendiert er mehr zu einer unverhohlenen Rhetorik.

In dem Buch Practical Ethics heißt es:

“ Ein Neugeborenes ist kein selbstständiges Wesen, das fähig dazu ist Entscheidungen zu fällen. Also kann die Tötung eines Neugeborenen keinen Verstoß gegen das Prinzip des Respekts für die Autonomie darstellen…Es wäre natürlich schwierig zu sagen in welchem Alter sich Kinder als eigenständige Entitäten sehen, die im Verlauf der Zeit existieren. Auch wenn wir uns mit zwei oder drei Jahre alten Kindern unterhalten, ist es gewöhnlich sehr schwierig irgendeine kohärente Auffassung für den Tod zu entlocken. Wir können für solche Belange eine hinreichende Sicherheitsmarge zur Verfügung stellen, indem wir entscheiden, dass ein vollständiges Recht auf Leben nicht mit der Geburt in Kraft tritt, sondern erst eine kurze Zeit nach der Geburt- vielleicht einen Monat danach.“

Mit dieser menschenfeindlichen Position steht Singer nicht alleine da. Die zwei in Australien tätigen Bioethiker, Alberto Giubilini und Francesca Minerva, sind ebenfalls Advokaten für den medizinischen Kindermord. Ihr 2012 im Journal of medical Ethics veröffentlichter Appell für den Infantizid , After-birth abortion: why should the baby live?, ließ eine hitzige Debatte entbrennen, sodass gar der Mainstream davon Wind bekam: Der Nachrichtensender die Welt berichtete:

in der englischsprachigen Welt sorgt ein wissenschaftlicher Beitrag über die moralische Bewertung von Kindesmord im Vergleich zu Abtreibung für Empörung. Im Fachmagazin „ Journal of Medical Ethics “ argumentieren zwei in Melbourne tätige Akademiker, aus logischer Sicht müsse erlaubt werden, Neugeborene zu töten, deren körperlicher oder geistiger Gesundheitszustand rechtlich eine Abtreibung gerechtfertigt hätten.

Der „moralische Status“ eines Babys sei dem eines Fötus gleichzusetzen, „insofern beiden noch jene Fähigkeiten fehlten, die die Zuerkennung eines Rechtes auf Leben rechtfertigen würden“, so Alberto Giubilini und Francesca Minerva.“

Die Welt hat es versäumt zu erwähnen, dass in dem Papier nicht nur Kinder mit desolaten körperlichen und geistigen Gesundheitszuständen gemeint sind. Sondern auch „Fälle bei denen das Neugeborene das Potenzial hat ein akzeptables Leben zu führen, doch das Wohlergehen der Familie dadurch gefährdet ist.

Angesichts des öffentlichen Aufruhrs erwiderten die beiden Autoren hochnäsig, dass die Allgemeinheit nicht das Vermögen aufwiese solche komplexen die Bioethik betreffenden Gedankengänge nachzuvollziehen. Das Papier sei nicht für alle Augen bestimmt gewesen und sollte den Bioethiker-Kosmos vorbehalten bleiben. Nichtsdestotrotz sei der Infantizid seit 40 Jahren Gegenstand von bioethischen Diskussionen, wie die beiden Bioethiker unter Berufung auf den Herausgeber des Journal of medical Ethics, Julian Savilescu bekanntgaben. Dieser verteidigte die Veröffentlichung des Papiers mit der weit zurückreichenden Existenz der Infantizid Debatte.

Wie Corbett des Weiteren schildert, lassen sich in dem besagten Journal etliche Sterbehilfe und Kindermord anpreisende Publikationen finden. Ein weiteres Aushängeschild für die Eugenik.

Bioethiker und Medizinethiker nehmen immer mehr Einfluss auf die Politik, die buchstäblich über Leben und Tod entscheidet und sind zumeist keine Ärzte oder Mediziner und insofern auf dementsprechenden externen Rat angewiesen. Nur wer erteilt diesen Rat? Nun wie James Corbett schlussfolgert, werden es mit aller Wahrscheinlichkeit Experten und Ärzte der Weltgesundheitsorganisation, der AMA etc. sein Der Kreis schließt sich.

Seit der Initiierung der Corona-Krise sind Bioethiker unübersichtlich in den Vordergrund gerückt. Der Lockdown, die AHA Regeln und darauf fußende und sich entfaltende Restriktionen sind auf ihrem Mist gewachsen. Bioethik ist die neue Eugenik.

Aut.R.R.

Auch passend zum Thema der Bericht der Undercover Nurse.

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