Rakka 2.0- US-gestützte SDF täuschen Kampf gegen IS erneut vor, und treffen Vereinbarung mit Terror-Organisation

Die US-gestützten Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF) stünden laut diversen Medienberichten wieder einmal kurz davor, die letzte ISIS-Hochburg im Euphrat Tal auszumerzen.

Seit Trumps kontroverser Entscheidung aus Syrien abzuziehen, gibt die kurdisch dominierte Miliz unentwegt vor, sich mächtig ins Zeug zu legen um den Islamischen Staat zu besiegen.

Zwar erreichen uns fortwährend Berichte von Beobachtungsstellen und US-Leitmedien, die besagen das es östlich des Euphrats im Gouvernement Deir-Ezzor mächtig heiß hergeht.

Hingegen sagen dokumentierte Luftschläge der US-geführten Koalition nichts darüber aus, was am Boden vor sich geht. Sich überhäufende Kollateralschäden durch luftgestützte Einsätze, legen zudem nahe das die Amerikaner anscheinend nicht in der Lage sind Präzision walten zu lassen.

Ergo keiner effektiven Terroristen-Bekämpfung nachgehen, sondern die Region in Schutt und Asche legen, um einen demographischen Wandel zu instigieren.

Die vollständige Ebnung potenzieller Terror-Herde, sorgt für Flüchtlingsströme die Geisterstädte hinterlassen, die wiederum von den SDF übernommen werden.

Je ruinöser der Zustand desto unwahrscheinlicher die Aussicht auf eine Rückkehr von vertriebenen Zivilisten. Jedoch bedeutet die herbeigeführte Apokalypse nicht unbedingt, das Terroristen in großen Zahlen abgetreten sind.

Die fadenscheinigen Gefechte zwischen den SDF und dem Islamischen Staat sollen inzwischen eingestellt worden seien, und die US-geführte Koalition habe nach tagelangen Verhandlungen eine Vereinbarung mit der ISIS getroffen, dies berichtet das Nachrichtenportal Southfront mit Verweis auf das oppositionelle Medium Deir Ezzor 24 .

Das Medium zitierte Quellen die preisgaben das in Übereinstimmung mit dem Abkommen, die Koalition den Anführern und Kämpfern der Terroristen-Gruppierung gestatten würde, sich in ein unspezifiziertes Gebiet zurückzuziehen. Southfront zufolge gehen die Quellen davon aus, das dieses Gebiet die Wüste Anbar im westlichen Irak, oder das Wüstengebiet in der Nähe von Al-Tanaf im Südosten Syriens sei , wo eine US-Basis stationiert ist.

Ferner ließen die Quellen verlauten, das den zurückgebliebenen Frauen und verwundeten ISIS-Kämpfern gestattet werden soll, sich in Gebiete zu begeben, die von den SDF gehalten werden. Im Gegenzug soll das Dschihadisten-Kollektiv mehrere Gefangene freilassen.

Gegenwärtig versuchen insbesondere die US-Leitmedien, die inszenierte Schlacht zwischen den SDF und der ISIS massiv zu dramatisieren. Live-Schaltungen von der angeblichen Front sollen der Audienz vermitteln, das derweil unerbittliche Gefechte zwischen den vermeintlichen Kriegsparteien stattfinden.

Korrespondenten untermalen die Szenerie, während im Hintergrund die Hölle los zu sein scheint. Explosionen und Ruinen geben dem Zuschauer das Gefühl, das es heiß hergeht und das ihm in eine Kampfzone Einblick gewährt wird. Der Narrator erläutert was sich angeblich im Hintergrund abspielt, ohne zu wissen was eigentlich vorgeht. Also nichts aussagende visuelle Darbietungen, sind kein Beleg dafür das die SDF und die ISIS sich gegenseitig an den Kragen gehen.

Das Portal Southfront erörterte diesbezüglich:

“Die SDF haben eine lange Vorgeschichte in Bezug auf das Fingieren von Gefechten gegen die ISIS, um ihre Vereinbarungen mit der Terroristen-Gruppierung zu verschleiern. Im Oktober 2017 behauptete die kurdische Gruppierung, das ihre Kämpfer die letzten ISIS-Hochburgen in der Stadt Rakka erstürmen würden, wohingegen in der Realität die Terroristen samt ihren Waffen, nach Deir-Ezzor transferiert worden sind. Dies könnte nun der gleiche Fall im Euphrat-Tal sein.”

Bezüglich des derweil angeblich bekämpften ISIS-Kontingents in Deir-Ezzor sollte erwähnt werden, das diese Kämpfer wie in dem Southfront Auszug geschildert wird, überwiegend aus Rakka stammen. Also 2017 “vertrieben” wurden und sich in der gegenwärtig “umkämpften” Region niederließen.

Ergo bedeutet dies das die USA und die SDF die gleichen Elemente wie in 2017 in Rakka “bekämpfen”. Demnach haben die US-geführte Koalition und ihre kurdische Infanterie, den dritten Partner im Bunde nie bekämpft, sondern lediglich für seine Verlagerung gesorgt. Vor diesem Hintergrund ist es wohl kaum weit hergeholt, dem oben angeführten Beitrag von Deir Ezzor 24 Bedeutung beizumessen.

Indes vermeldete die in London ansässige
oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), das 600 Personen aus der letzten ISIS-Enklave östlich des Euphrats evakuiert worden seien, einschließlich ausländischer ISIS-Kämpfer. Das SOHR veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite ein Video das die Evakuierung veranschaulichen soll.




Nach diesen Informationen zu urteilen, ist es höchstwahrscheinlich längst zu einer Vereinbarung zwischen der US-geführten Koalition, und dem Islamischen Staat gekommen. Von nun an kann man sich darauf gefasst machen, das die evakuierten Terroristen aus heiterem Himmel in einer syrischen, oder irakischen Region wieder auftauchen werden. Wie infolge der großangelegten ausführlich von BBC geschilderten ISIS-Evakuierung aus Rakka.

Wie bereits zuvor kurz erörtert wurde, legen sich die US-Leitmedien mächtig ins Zeug um den Eindruck zu vermitteln, das die SDF der ISIS schwer zusetzen und umgekehrt. Hingegen erweist sich die darauf basierende Berichterstattung, als ernüchternd. Sprich man ist nicht im geringsten in der Lage zu erahnen, was vor sich geht.

Demnach die Korrespondenz sich auf emotional romantisierende Dramatik beschränkt. Da die demaskierten kriegstreibenden Mainstream-Medien sich für nichts zu Schade sind, um von den USA auserkorene Ziele zu dämonisieren und dahinführend die Realität zu verdrehen, haben sich diverse mediale Sprachrohre so einigen Fauxpas geleistet. Unten folgen einige Beispiele für enthüllte Medienskandale ..

Zum Schluss ein Zitat zur Näherbringung der Sachlage. “Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.”

Verf.R.R.

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