Videos: Jihadi Paradise Idlib 2.0? Im türkisch kontrollierten Al-Bab geraten diverse Terroristen-Gruppierungen aneinander

Erwartungsgemäß führte die Ankunft diverser Jihadisten-Fraktionen im türkisch kontrollierten Norden Syriens zur einer blutigen Rivalität unter verschiedenen Al-Qaida Ablegern. Die von der NATO, der Türkei, dem Emirat Qatar und dem feudalen wahabitischen Kalifat Saudi-Arabien gestützten Terroristen-Verbände, residieren von nun an gezwungenermaßen unter einem Dach.

Verschiedene sich an der syrischen Grenze erstreckende türkische Gebiete waren seit den Anfängen der importierten fadenscheinigen „Revolution“, ein Inkubator für terroristische Elemente die im Nachbarstaat Ortschaften und Städte infiltrierten. Die einst besetzten Landesteile wurden zu Grabstätten für Jihadisten, als die Russischen Streitkräfte 2015 ihrem Alliierten militärisch unter die Arme griffen, und das Blatt wendeten. Lediglich Amnestien der syrischen Regierung die nach totalen Kapitulationen und Umsiedelungen an die türkische Grenze erteilt wurden, bewahrten tausende militante Jihadisten vor dem sicheren Ende.

Die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, das im nordöstlichen Aleppo in der Stadt Al-Bab verschiedene Terroristen-Gruppierungen aneinander geraten seien, und letale Zusammenstöße die Folge gewesen wären.

Die brutalen Auseinandersetzungen entbrannten angeblich zwischen Mitgliedern des FSA-Sprosses namens Al-Hamzah Brigade und überwiegend aus der Provinz von Deir ez-Zor stammenden Kämpfern der Al-Sharqiyyah Fraktionen ,so die SOHR. Die Zusammenstöße schlugen kurzzeitig nach ihrem Aufflammen in brutale langwierige Feuergefechte um, bei denen leichte und schwere Waffen zum Einsatz gekommen wären, hieß es. Ferner sollen sich weitere Fraktionen auf die jeweiligen Seiten der Parteien geschlagen haben, wie die Beobachtungsstelle anführte. Demnach soll die saudi gestützte seit kurzem in Al-Bab präsente Jaish al-Islam für die Al-Sharqiyyah Fraktionen Partei bezogen haben, während Bewaffnete der Waki-Familie sich angeblich der türkisch gestützten Al-Hamzah Division anschlossen. Die jihadistischen Stellvertreter zweier nicht gut aufeinander zu sprechenden Regionalmächte, fallen in einem Hexenkessel übereinander her. Diese Art von Dezimierung terroristischer Ränge wird mit Sicherheit von der syrischen Regierung begrüßt.

Verf.R.R.

 

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