DC Comics neuer Superheld aus Douma, dessen Schwester von “Russlands Marionette” Assad vergast wurde.

Wie man in Kinderköpfe anti-syrische Propaganda offenkundig implantiert haben die Erfinder von Superman und Batman, DC Comics, unverblümt aufgezeigt. Das Nachrichtenportal Southfront verwies in einem Artikel auf den Twitter-Account “Strand of The Web Life”, der einen Ausschnitt veröffentlichte der die Enstehungsgeschichte von “Sandstorm”, einem syrischen Superhelden, der Teil der “Global Guardians” gewesen ist, schilderte.

In dem Comicausschnitt oben heißt es wie folgt:

Superman: “Ein Junge. Nabil Azmah aus Douma in Syrien. Seine Familie ist in dem Bürgerkrieg getötet worden, seine jüngere Schwester wurde von Assad vergast, der russischen Marionette….Er nutzte seine Macht über den Wüstensand um tausende Kinder aus der Versklavung zu befreien, einschließlich sich selbst….Er brachte sie nach Kahndaq wo sie alle willkommen sind.”

Mit dieser überspitzten und schlichtweg erlogenen Schilderung werden gleich mehrere Mythen bedient. In Syrien fand nie und findet kein Bürgerkrieg statt. Importierte Terroristen aus über 100 Ländern beweisen das Gegenteil. Ferner gibt es keinen Beweis dafür, das die Assad-Regierung je Giftgas oder dergleichen eingesetzt hat. Und die Implikation der “Versklavung” von Kindern setzt dem ganzen die Krone auf.

Laut Southfront würden keine Informationen vorliegen ob in der Comic-Ausgabe Syriens Präsident Baschar al-Assad chemische Angriffe gegen seine eigene Bevölkerung anordnete. Nichtsdestotrotz soll Nabil Azmah alias Sandstorm zusammen mit tausenden anderen Kindern versklavt worden sein.

Das Portal merkte diesbezüglich an, das es nicht überraschend wäre wenn die Mainstream-Medien und Washington behaupten würden, das es Kinder Sklavencamps in Syrien gäbe. Hingegen scheine dieses Narrativ so absurd zu sein, das es lediglich in einer fiktiven Geschichte überliefert werden konnte, anstatt als Fakt präsentiert zu werden.

In der Ausgabe verbündet sich Superman auch mit “Black Adam”, einem Superbösewicht (gelegentlicher Antiheld) der regelmäßig als großer Feind der “Justice League”auftritt und sich nebenher mit anderen Superhelden misst , so das Portal.

Die ursprüngliche Version von Black Adam ist ein uralter Ägypter namens Teth-Adam (Mächtiger Humane). Er erhielt seine Kräfte von einem Zauberer, entschied sich hingegen dafür sie für das Böse anzuwenden. Mighty Adam entschloss sich dazu die Welt zu regieren und stürzt und tötet den Pharao und besteigt den ägyptischen Thron, wie Southfront erläuterte.

Demnach wird ein Tyrann der ein ganzes Land versklavt darum gebeten dabei zu helfen das “größere Übel” Assad zu bekämpfen. Nichtsdestotrotz war offenbar nicht einmal ein supermächtiger Oppositioneller in der Lage die “bösen Kräfte” der syrischen Regierung zu besiegen. Denn Sandstorm wird später im Comic getötet wie Southfront unter Berufung auf den Twitter-Account WithinSyria mitteilte.

Dem Portal zufolge sei es wichtig hervorzuheben das Sandstorm von keinem Allierten Assads getötet wurde, oder es möglicherweise nicht enthüllt wurde, sondern von Prometheus einem Bösewicht von einer Hippie-Familie die irgendwie gleichzeitig Bonnie und Clyde ähnele. Er kann auch angeheuert werden um Mission zu erfüllen. Laut Southfront könnte eine zukünftige Ausgabe Informationen darüber enthalten wie die DC-Version von Baschar al-Assad ihn für seine Dienste bezahlt hat.


Wenn man der Auffassung sein sollte das die meiste Propaganda anhand von Nachrichten, Gesprächsrunden, Dokumentationen und dergleichen der Masse eingetrichtert wird, dann befindet man sich auf dem Holzweg.

Einer von Politikverdrossenheit und von Entertainment-Sucht geplagten Gesellschaft, kann man keine richtungsweisenden Ideen, Agenden, Mythen etc implizieren indem man ihr Informationen über die konventionellen Wege beibringt.

Wenn es einer verstanden hat social Engineering mittels Manipulation und Unterwanderung der Medienlandschaft zu betreiben, dann die Vereinigten Staaten. Es ist kein Zufall das fast jeder das Genre Action oder Thriller bedienende Hollywoodstreifen den bösen “Russen” für sich wiederentdeckt hat. Der vorgegebene Zeitgeist erfordert dies von der Traumfabrik.

Nach 9-11 waren es lange Zeit die “Araber”, zwischendurch mal die “Chinesen”, heute wieder die “Russen”. Hollywoods Feindbilder richten sich nach der Stimmung der US-Regierung.

Was und wen es zu hassen gilt, erklärt uns stetig die größte Filmindustrie der Welt. Das geht sogar so weit das US-Präsidenten nach Hitler-Manier ihre eigene “Leni-Riefenstahl” akkreditieren können, um der Bevölkerung ihre Sichtweise aufzuzwingen.

Wie im Falle Barack Obamas der der US-Regisseurin Kathryn Bigelow “CIA-Akten” nahelegte, um den ultimativ verdrehten Osama Bin-Laden- Thriller  “Zero-Dark-Thirty” zu drehen.

Die Propaganda macht offensichtlich, auch nicht vor jugendfreien Medien wie Comics halt. Die Idee einen jahrelang als unbekannt angegebenen Superhelden-Charakteren, nun zu einem syrischen Kriegskind zu machen, und darauf bezogen chemische Waffen und den Namen Assad ins Spiel zu bringen, war vermutlich keine von DC ad hoc getroffene Entscheidung sondern wurde dem Comic-Imperium wahrscheinlich von nachrichtendienstlichen Elementen nahegelegt.

Schließlich hat die CIA mit der “Operation Mockingbird” seit den 1960.Jahren die US-Medienlandschaft infiltriert. In seinem Buch “Gekaufte Journalisten” schildert der verstorbene Udo Ulfkotte, das der Bundesnachrichtendienst (BND) ein ständiger Gast in der Redaktion der Frankfurter Allgemeinen gewesen sei, um Journalisten Informationen zu diktieren die letztlich in der Zeitung platziert wurden.

Laut Ulfkotte habe es einen Aktenschrank gegeben der ausschließlich für die BND-Dokumente bestimmt gewesen sei. Dieser sei kontinuierlich gefüllt worden, so das man mit den zu herausgebenden Informationen kaum hinterher kam.

Und das die von Regierungen gewünschte Meinungsmache nicht nur in Nachrichten und Themensendungen verankert wird liegt auf der Hand. Der propagandistischen Manipulation sind keine Grenzen gesetzt. Fernsehserien, Kinderspielzeug, Hollywoodfilme, Comics, Kinderbücher, Printmedien, Soap Operas, Werbung etc. Alles wird für Propaganda missbraucht.

Die von Edward Bernays studierte Massenpsychologie und das darauf basierende Buch “Propaganda” sind der Leitfaden schlechthin um zu verstehen wie einfach es ist eine Gesellschaft für Dinge zu konditionieren, an die sie im Leben zuvor nie gedacht hätte, geschweige denn dafür gestimmt hätte. Dies reicht von Modetrends bis zur Überzeugung für Kriege. Wie gesagt der Propaganda sind keine Grenzen gesetzt.

Verf.R.R.

 

 

 

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