Syrien: S-300 Luftabwehrsystem zeigt Wirkung, Israel hat seit Stationierung keine Luftschläge durchgeführt

Die längst überfällige Auslieferung des russischen S-300 Luftabwehrsystems an Syrien, hat das israelische Regime offenbar in seine Schranken gewiesen. Seit dem Abschuss des russischen IL-20 Militärflugzeugs im September, hat Israel es unterlassen das syrische Hoheitsgebiet zu bombardieren.

Moskau warf Tel-Aviv damals vor, das israelische Kampfflugzeuge die IL-20 als Deckung genutzt hätten. Was dazu geführt habe das die antiken von der syrischen Luftabwehr genutzten S-200 Systeme, die russische Militärmaschine abfingen.

Obwohl der Kreml unmittelbar nach dem Vorfall verlauten ließ, das die folgenschwere Konsequenzen nach sich ziehen würde, nahm Israel die Warnungen auf die leichte Schulter und legte eine uneinsichtige Haltung an den Tag.

Der Iran sei letztendlich für den Abschuss des Militärflugzeugs verantwortlich gewesen, da ohne seine Präsenz in Syrien Luftschläge nicht vonnöten wären, so in etwa die offizielle Stellungnahme Israels.

Eine Entschuldigung erachtete Israel als für nicht notwendig, was die Entrüstung der Russen erwartungsgemäß verstärkte. Dem aufmüpfigen verzogenen Streithammel im Nahen-Osten mussten offensichtlich die Leviten gelesen werden. Gutes Zureden gehört der Vergangenheit an. Moskaus Retourkutsche hatte es in sich!

Die Entscheidung Damaskus mit einer standesgemäßen Luftabwehr auszurüsten und für die vorschriftsmäßige Handhabung auszubilden, ließ Israel dumm aus der Wäsche schauen.

Fortan verlautete es aus israelischen Regierungskreisen, das dieser Schritt die Lage weiter eskalieren lassen würde. Nichtsdestotrotz würde das S-300 keine Auswirkungen auf die militärischen Intervention der Israelischen Verteidigungskräfte IDF haben, hieß es.

Inzwischen bemühte sich Israel darum den Anschein zu erwecken, das die Vergeltungsmaßnahme Moskaus kein Hindernis für das israelische Militär sei in Syrien weiterhin Chaos zu schüren.

Ein anonymer israelischer Beamter äußerte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, das die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) auch nach dem Abschuss der IL-20 Angriffe auf Ziele in Syrien fortgesetzt hätten.

Der Beamte gab diesbezüglich keine weiteren Details preis. Nichtsdestotrotz rekapitulierten etliche Medienhäuser die leeren Behauptungen. Israelische Medien ließen es sich nicht nehmen weiterzuspinnen, und berichteten das israelische Kampfjets am 1.Oktober für die Hisbollah bestimmte Waffenlieferungen bombardiert hätten.

Hingegen scheinen keine Beweise zu existieren die diese, Behauptungen untermauern. Indes enthüllte ein Mitglied vom Verteidigungskomitee des Israelischen Parlaments das sich Israel dem syrischen Luftraum nicht mehr angenähert habe, seitdem Damaskus mit dem S-300 ausgerüstet wurde. Ksenia Svetlova teilte gegenüber Medien mit: “Es gab keine einzige Mission seitdem Syrien das S-300 erhalten hat. Das S-300 hat in der Region das Gleichgewicht der Macht verändert.” 

Diese Angaben widerlegen die sich auf anonyme Quellen berufenden Medienberichte über angebliche Luftangriffe auf Syrien. Die das Leben von russischen Soldaten mehrmals in Gefahr brachten, wie der russische Außenminister Sergei Lavrov kürzlich verlauten ließ.

Das Tel-Aviv weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste Ziele in Syrien attackieren will und es in Kauf nimmt russisches Militärpersonal in Mitleidenschaft zu ziehen, bestätigte der Minister von Jerusalem,Ze’ev Elkin, jüngst während einer Pressekonferenz russischer Medien.

Elkin sagte das die S-300 Lieferung ein großer Fehler gewesen sei. Das syrische Militär weise nicht die notwendige Fähigkeit auf, um das System korrekterweise zu bedienen, so der Minister.

Falls eines ihrer Jets von Luftabwehrraketen abgefangen würde, werden die IDF umgehend darauf reagieren und die Abschussvorrichtungen bombardieren, wie Elkin mitteilte.

Weil Russland diesen Typ von Waffen an die Syrer lieferte, trage es teilweise die Verantwortung für deren Gebrauch. Dem fügte er hinzu, das er hoffe das wenn es zu einem Angriff auf die S-300 Systeme seitens der IDF kommen sollte, diese nicht von russischen Militärspezialisten besetzt seien.

Von wem die Luftabwehrsysteme letztlich in Syrien kontrolliert werden, bereitet den USA offenbar Kopfzerbrechen. Der neue US-Gesandte für Syrien, James Jeffrey, teilte kürzlich Reportern mit, das die USA zutiefst darüber besorgt  seien, das das S-300 System von nun an in Syrien stationiert ist.

Inbesondere von wem es kontrolliert werde und welche Rolle es spielen würde, seien von großem Interesse, so Jeffrey. Überdies betonte der US-Gesandte, das er hoffe das Russland dem israelischen Regime weiterhin gestatte wie gehabt “iranische Ziele” in Syrien zu attackieren.

Das Risiko einer weiteren Eskalation seitens Israels habe sich wesentlich minimiert, teilte das syrische Militär inzwischen mit. Der syrische Brigadegeneral Hasan Ahmad Hasan gab gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Sputnik bekannt, das man die Möglichkeit einer Israelischen Aggression nicht vollends ausräumen könne, dennoch habe sich durch die Stationierung des S-300 die Gefahr eines solchen Angriffs erheblichst minimiert.

Dies konnte Israel natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Nach verbaler Tit for Tat Manier lancierte die IDF medial das die Hysterie um das Luftabwehrsystem viel Lärm um nichts sei, und die Befehle der israelischen Regierung vollends umgesetzt würden. Mit anderen Worten man unbeeindruckt sei.

Das die neue Realität in Syrien deutliche Spuren in Israel hinterlassen hat, legt die Inaktivität der IDF nahe, die seit der Entscheidung Russlands die syrische Regierung mit dem S-300 auszustatten es vermieden hat Luftschläge durchzuführen. Wie Ksenia Svetlova vom Verteidigungskomitee des Israelischen Parlaments es erläuterte hat das S-300 in der Region das Gleichgewicht verändert.

Verf.R.R.

 

 

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