Die UNO die geopolitische Geisel der USA

Der russische Außenminister, Sergei Lawrow, hat vor einigen Tagen bekannt gegeben das das UN-Sekretariat eine geheime Direktive verabschiedet habe, die diversen UNO-Agenturen auferlegt haben soll sich nicht an dem Wiederaufbau Syriens zu beteiligen.

“Wir haben uns an die UNESCO gewandt, um zu erfahren, wie sie die längst getroffenen Absprachen umsetzen und das Potenzial dieser Organisation einbringen wollen, um Palmyra wiederaufzubauen”, sagte Lawrow. “Den Erklärungen, warum die UNESCO immer noch nicht in der Lage gewesen ist, diesen Prozess aktiv mitzugestalten, haben wir entnommen, dass es eine Art geheimer Direktive der UN-Zentrale in New York gibt.” (RT-Auszug )

Dem fügte Lawrow hinzu:

“„Es hat sich herausgestellt, dass das politische Department des UN-Sekretariats tatsächlich noch im Herbst des vergangenen Jahres eine geheime Direktive verabschiedet und diese innerhalb des ganzen UN-Systems verbreitet hat, die den zu diesem System gehörenden Organisationen verbietet, sich an irgendwelchen Projekten zum Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft zu beteiligen. Nur humanitäre Hilfe, nichts mehr“, sagte Lawrow. (Sputnik-Auszug).

Die USA hätten vorgegeben das erst an Wiederaufbau gedacht werden könne, wenn ein bestimmter Fortschritt im politischen Übergang erreicht sei, so Lawrow.

Ferner wies der russische Spitzendiplomat darauf hin das die UNO auf Initiative der Vereinigten Staaten hin wie gelähmt erscheint, und aufgrund der destruktiven Haltung der USA vom UNO-Sicherheitsrat keine positiven Entscheidungen zum Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr von Flüchtlingen erwartet werden könnten.

Die Vereinten Nationen belegen mit ihrer US-Hörigkeit das sie ein politisiertes Amerika dienliches Werkzeug sind, das an Doppelmoral kaum zu überbieten ist.

Was haben wir nicht schon für vorgegaukelte Besorgnis, bezüglich von Flüchtlingen aus Syrien gehört.  Während tagelangen Sitzungen im UNO-Sicherheitsrat und sämtlichen auf den Syrien-Konflikt  basierende Foren.

“Die armen syrischen Flüchtlinge, was soll mit ihnen geschehen?” hieß es solange die syrische Regierung den Krieg in Syrien verlor.

Seitdem Damaskus kurz davor steht die letzten NATO-Jihadisten zu eliminieren, sind die Stimmen die zuvor lauthals aufschrien und sich so für die Belange der Syrer einsetzten allesamt verstummt.

Da der Ausgang des Regime-Change Projekts nicht nach Wünschen des Westens verlief, und heute nicht die schwarze Schadada Flagge über dem syrischen Präsidenten Palast weht, hat man es aus Enttäuschung für richtig befunden die ach so umsorgten Flüchtlinge zu ignorieren.

Die subjektive Haltung der UNO in Bezug auf Syrien widerspricht ihrem humanitären Kodex, laut diesem die Belange von Zivilisten an erster Stelle kommen, unabhängig von politischen Gegebenheiten und Unbequemlichkeiten die in Ländern vorherrschen in denen die UNO involviert ist.

Die einzig wahre und greifbare Lösung für die ins Ausland geflohenen Syrer, ist die unmittelbare Beendigung des Krieges in ihrem Heimatland und eine anschließende Rückkehr.

Jedoch ohne den Wiederaufbau der Ruinen in Syrien, ist der Anreiz für Millionen von Zivilisten zurückzukehren nicht wirklich gegeben. Damaskus hat vorbildliche und beispiellose Fortschritte in diese Richtung gemacht. Nichtsdestotrotz wird es ohne auswärtige Hilfe nicht in der angemessenen Geschwindigkeit vorangehen, um alle Syrer zeitnah nach Hause zu holen.

Der US-Präsident, Donald Trump, verkündete am 18.August stolz via Twitter das $230 Millionen für den Wiederaufbau von syrischen Territorien östlich des Euphrats, von nun an anderweitig eingesetzt werden,und seine Vasalen wie Saudi-Arabien dafür aufkommen müssten.

Dies begründete er mit dem Aufbau des US-Militärs und der Entwicklung von “hilfreichen” Ländern. Dazu sei gesagt das diese Summe ohnehin nicht für das Allgemeingut der syrischen Bevölkerung bestimmt gewesen ist, sondern lediglich für die Restauration eigennütziger Infrastruktur in besetzten Städten wie Rakka.

Die Amerikaner richten sich für einen langen Aufenthalt in Syrien ein, und möchten natürlich nicht auf Dauer von Schutt und Asche umgeben sein. Ferner besteht die Notwendigkeit für die Amerikaner, allmählich Green-Zone Modelle wie im Irak zu errichten. Vom Militär umgrenzte Amerikanische Kleinstädte. Wohnraum für das mit zunehmender Zeit immer mehr eintreffende US-Militärpersonal.

Für die US-Besatzung werden aller Voraussicht nach die Saudis und andere Golfmonarchien die Kosten tragen.

Fast die gesamte Bevölkerung Syriens lebt freiwillig in Städten die von Damaskus kontrolliert werden. Die USA wollen zu erst einen zu ihren Gunsten politischen Übergang in Syrien erwirken, und sich erst anschließend mit Maßnahmen zum Wiederaufbau befassen.

Sollte in Syrien morgen die nächste Präsidentschaftswahl stattfinden, dann würde der amtierende Präsident, Bashar al-Assad, haushoch gewinnen. Neunzig Prozent der Syrer sind eine repräsentative Stimmgewalt. Das Ergebnis wäre nicht anzufechten.

Washington ist voll im Bilde darüber das die syrische Bevölkerung mit ihrer Regierung vollends zufrieden ist, und seit dem Ausbruch des Krieges Assads Ansehen stark gestiegen ist. Die USA haben mit ihren Regime-Change Bemühungen genau das Gegenteil von dem erreicht was sie beabsichtigten. Hingegen dient diese Realität nun als Rechtfertigung für die Reserviertheit bezüglich des Wiederaufbaus von gesamt Syrien. Wissend das Assad sobald nicht gehen wird, versteift man sich nun auf politische Übergänge. Was offensichtlich eine Sackgasse ist.

Eins ist gewiss die Vereinten Nationen haben einmal mehr bewiesen das sie eine Geisel der USA sind. Die UNO hat längst die Mitte verloren. Voreingenommenheit und Subjektivität sind für Entscheidungen mit Tragweite unabdinglich geworden. Was sich insbesondere während gewissen Debatten im UN-Sicherheitsrat aufzeigt.

Propagierte Medienkampagnen wie die “Skripals” der angebliche Einsatz von “C-Waffen” durch die syrische Regierung, oder der Syrien-Konflikt an und für sich, sind dank des UN-Sicherheitsrat zu geopolitischen Gegenständen geworden, die angesichts der Haltung des Westens keine Lösungen beinhalten.

Verf.R.R

 

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