CNN&Co haben vergessen, das im syrischen Idlib die Al-Qaida das Sagen hat

Wenn man sich an diesen Tagen die hysterische Berichterstattung der Mainstream-Medien bezüglich der anstehenden Großoffensive auf Idlib verabreicht, glaubt man ein Deja Vu zu haben.

Wie zuvor In Bezug auf Aleppo, Deir ez-Zor, Douma und Daraa berichten CNN & Co über Idlib als wäre es der Himmel auf Erden dem Böses bevorsteht. Der “Schlechter” Assad lasse Bomben auf Idlib regnen, um gezielt die Zivilbevölkerung auszurotten.

Die “letzte Bastion der Rebellen” gerate in Gefahr von der Landkarte getilgt zu werden, heißt es im Kontext. Bei den ganzen Aufschreien lässt abermals die subjektive Schilderungen von Ereignissen zu wünschen übrig.

Verblüffend wie der Westen den angeblichen Strippenzieher vom elften September offenbar vergessen hat. Die Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra) ist der offizielle Al-Qaida-Ableger in Syrien, und das dominierende Jihadisten-Kollektiv in Idlib.

Beide gemeinläufige in Syrien operierende Hauptachsen des Jihads, die Al-Nusra und die ISIS, sind lediglich Extensionen zweier Terrroristen-Gruppierungen aus dem Irak. Aus der Al-Qaida im Irak (AQI) erwuchs die Al-Nusra, und der Islamische Staat von Irak (ISI) hängte nach seinem Einfall im benachbarten Syrien ein “S” an und nannte sich fortan ISIS (Islamischer Staat von Irak und Syrien)

Obwohl das US-Außenministerium trotz erheblicher Verspätung die Hayat-Tahrir-al-Sham seit Ende Mai diesen Jahres als einen Al-Qaida Ableger einstuft und nun auf einer Terrorliste führt, reiten die amerikanischen Leitmedien und US-Amtsträger auf der Story von den “moderaten Rebellen” in Idlib herum.

Da das im Norden an der Grenze zur Türkei liegende Gouvernement während der vergangenen zwei Jahre zur Jihadisten-Müllhalde umfunktioniert wurde, und alle möglichen dahergelaufenen aus diversen Städten expellierte Militante dorthin verfrachtet wurden, ist die HTS nicht die einzige Ausgeburt der Hölle die sich in Idlib niederließ.

“Prachtstücke” wie die Ahrar al-Sham die von Abdullah al Muhaysini angeführt wird, die Jaish al-Islam die in Douma Alawiten in Käfige sperrte und als menschliche Schutzschilde nutzte, oder die Noureddin al-Zenki derer Mitglieder ein minderjähriges Kind enthaupteten und sich dabei filmten, marodieren ebenfalls durch die Straßen Idlibs.

Nicht zu vergessen die ISIS ist in dem “schmucken” Gouvernement ebenfalls präsent. Dazu gesellen sich noch mindestens 20 000 von der Türkei importierte Uiguren, die sich durchwegs einem extremistischen Kollektiv angeschlossen haben das sich die “Islamische Turkestan Partei” nennt.

Das sind die vom Westen euphemistisch als “Freiheitskämpfer” porträtierten Terroristen, die laut den korporativen Medien die Bevölkerung Idlibs vor den Angriffen der syrischen Armee beschützen. Der russische Nachrichtensender RT wies in einem Bericht auf die Ausblendung von Fakten in der Berichterstattung der MSM hin, und erläuterte im groben wer in Idlib derweil noch das Sagen hat.

Verf.R.R.

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