Süd-Syrien: Terroristen in Daraa-City umzingelt- Gesamte Grenze mit Jordanien gesichert- Israel bangt um die Golan-Höhen (Videos,Karten)

Das libanesische Nachrichtenportal Al-Masdar-News (AMN) berichtete unter Verweis auf die Nachrichtenagentur Reuters, das die in der provinziellen Hauptstadt Daraa ansässigen Jihadisten-Fraktionen eingeräumt hätten, das sie von der syrischen Armee (SAA) umzingelt worden seien. Laut AMN sei die SAA in der Lage gewesen Daraa-City zu belagern, nachdem sie die Luftabwehrbasis und eine im westlich gelegene strategische Bergspitze zurückerobert hätten hieß es. Derweil würden sich weitere Truppenverbände zu dem Belagerungsring nach Daraa-Stadt begeben, um die langerwartete Offensive einzuleiten, so AMN.

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Die jüngsten Entwicklungen in der Region und die daraus resultierende Belagerung der Stadt Daraa, habe die ortsansässigen Jihadisten-Verbände erneut an den Verhandlungstisch bewegt, wie das Nachrichtenportal Southfront unter Berufung auf regierungstreue Quellen mitteilte. Die Militanten sähen sich nicht in der Lage dem Druck der SAA standzuhalten. Laut Southfront sei am 6.Juli zwischen Damaskus und den Militanten ein Abkommen zur Beilegung getroffen worden, das hingegen von den Terroristen weitestgehend missachtet worden sei, hieß es. Jedoch werde die neue Entwicklung die Jihadisten letztlich zur Kapitulation forcieren, da sobald die syrische Armee den Vormarsch starte die Terroristen nicht dazu fähig seien ihre Stellungen zu verteidigen, so Southfront.

An der Grenze zu Jordanien habe das von den Tiger-Kräften angeführte syrische Militär weitere Grenzpunkte zurückerobert. Das Gebiet zwischen den Punkten 29 und 35 stünde wieder unter der Kontrolle von SAA-Einheiten, wie Southfront berichtete. Die iranische Nachrichtenagentur FARS-News meldete diesbezüglich, das mehrere hochrangige Terroristen-Kommandeure der Freien Syrischen Armee (FSA) über die Grenze nach Jordanien geflohen seien.

Von Umsorge begleitet das seine stellvertretenden Terroristen dem sicheren Ende entgegensehen, macht das israelische Regime erneut negativ auf sich aufmerksam. Nachdem Tel-Aviv vergangene Nacht zum wiederholten male in kurzem Zeitabstand die in Homs ansässige T4-Militärbasis der syrischen Armee bombardierte, schwang es sich einen Tag später dazu auf die syrische Armee erneut zu warnen die entmilitarisierte Zone in den Golan-Höhen nicht zu betreten, da ansonsten eine “harsche Reaktion” erfolgen würde.

Die Angst die Israel derweil umtreibt, hängt mit dem Status der besetzten Golan-Höhen zusammen. Das nach dem Yom-Kippur Krieg völkerrechtswidrig von Tel-Aviv annektierte syrische Gebiet, wird von den Vereinten Nationen und sogar den Vereinigten Staaten nicht als israelisches Territorium anerkannt. Den Zusammenbruch der gemeinsam zwischen Israel und Syrien beschlossenen Pufferzone, hat Tel-Aviv selbst verschuldet. Das Gebiet wird aufgrund der Präsenz von israelisch-gestützten Al-Qaida und ISIS-Kämpfern seit geraumer Zeit nicht mehr von der UNO überwacht. Vielleicht auch besser so, da laut der österreichischen Tageszeitung der Falter im Jahr 2012 UNO-Soldaten aus Österreich, patrouillierende Syrische Soldaten in einen terroristischen Hinterhalt lockten und offenbar im Auftrag Israels handelten.

Also stetig auf eine eigentlich nicht mehr existente Pufferzone zu beharren ist unlogisch, da Israel offenkundig seinem Nachbarn vor 7 Jahren den Krieg erklärte, und mittels des besetzten syrischen Gebiets eine terroristische Unterwanderung orchestrierte. Das 1974 beschlossene Waffenstillstandsabkommen zwischen den Parteien ist nichtig, da Israel schon vor 7 Jahren vertragsbrüchig geworden ist, und für die unzähligen durch Terroristen niedergestreckten Syrer zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Israel hat des öfteren offenkundig seine Vorliebe für Terroristen in Syrien propagiert ,und das Chaos an seiner selbsterklärten Demarkationslinie bevorzugt. Demnach brauch es nicht monieren das die selbst abgeschaffte von Terroristen besetzte entmilitarisierte Zone auf dem Spiel steht. Dies ist der eigen kreierte geopolitische Bullshit!

Israel bekundet mit seinen permanenten völkerrechtswidrigen Luftschlägen auf Syrien, das es mit seinem Nachbarn im Krieg steht. Weshalb sollte die syrische Regierung an einem Abkommen festhalten, wenn das Gegenüber es offensichtlich auf Konfrontation anlegt? Ferner hat sich Israel die Golan-Höhen während eines Krieges illegitim unter den Nagel gerissen. Weshalb sollte Damaskus das sich seit 7 Jahren inmitten eines Krieges befindet, nicht den Vorstoß wagen um die Golan-Höhen zurückzuerobern?

Israel ist sich alledem bewusst, daher stößt es seit jüngster Zeit an der diplomatischen Front voran, um eine US-Anerkennung der Annexion erwirken. Bisher vergebens!

Israel beherbergt den IS und die Al-Qaida an den Golan-Höhen als Terroristen-Pufferzone! Tel-Aviv setzte solange auf den Untergang der Assad-Regierung, so das es das gegenwärtige Szenario vor seiner Haustür ausblendete. Nach dem Eintritt der Russischen Föderation in den Konflikt und der darauffolgenden Rückgewinnung fast aller Terror-Hochburgen in Syrien, hätte es Israel dämmern müssen das die von Jihadisten besetzten Areale im Süden des Landes früher oder später das gleiche Schicksal ereilen würde. Nun befinden wir uns inmitten dieser Situation. Und der imminente Verlust einer entmilitarisierten Zone die von Israel seit 7 Jahren in ein Rückzugsgebiet für Terroristen umfunktioniert wurde, ist eine selbst aufgebürdete Realität. Demnach brauch Israel dies nicht lamentieren.

Tel-Aviv weiß das das annektierte Gebiet ohne einen Regime-Change in Syrien wahrscheinlich keine Souveränität zugesprochen bekommen wird. Folglich überflutete man den gehassten Nachbarn mit Terroristen. Die syrische Regierung strebt mit Recht die Re-Einverleibung der Golan-Höhen an. Israel bereichert sich illegal an syrischen Ressourcen in dem Gebiet. Enorme Trinkwasserquellen versorgen 30% der israelischen Haushalte, und jüngst ist in den Höhen ein enormes Erdölvorkommen entdeckt worden. Für den Wiederaufbau Syriens wären die Golan-Höhen die Einnahmequelle schlechthin. Also weshalb sollte die syrische Regierung nicht alles in die Waagschale werfen und um die Golan-Höhen kämpfen? In einem Video von R&U-Videos werden die aktuellen Ereignisse im Süden Syriens dokumentiert.

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