Die ISIS erobert 90% der Al-Qadam Ortschaft, nachdem sich die Syrische Armee Hals über Kopf zurückzieht

Der sogenannte Islamische Staat hat seine Präsenz im südlichen Damaskus ausgeweitet, und 90% der Ortschaft Al-Qadam von der Syrischen Armee (SAA) eingenommen, dies meldete die Libanesische Al-Masdar-News (AMN).

Einer Quelle aus Militärkreisen in Damaskus zufolge, hätten sich Soldaten der SAA dazu gezwungen gesehen, sich in eine kleine Nachbarschaft von West-Al-Qadam zurückzuziehen, nachdem die ISIS einen weiteren massiven Angriff auf ihre Stellungen einleiteten, heißt es.

Laut AMN sei die Syrische Armee ins westliche Al-Qadam zurückgedrängt worden, und habe schwere Verluste hinnehmen müssen, aufgrund der dürftigen Koordination zwischen den Truppengattungen innerhalb der südlichen Ortschaft von Damaskus.

Die Folge des Rückzugs der SAA ist das die ISIS 90% Prozent von Al-Qadam unter ihre Kontrolle gebracht habe, und der Syrischen Armee lediglich vereinzelte Nachbarschaften im Westen Al-Qadams geblieben seien, heißt es.

Am 14.März zogen ortsansässige Terroristen der Hayat Tahrir al Sham und der Freien Syrischen Armee (FSA) nach Vereinbarung mit der SAA aus Al-Qadam ab, da sie es nicht vermochten den ausgeübten Druck der anrückenden ISIS standzuhalten, wie aus einem Kriegsbericht von Southfront hervorgeht.

Sollten sich die Meldungen bestätigen, bedeutet das die Syrische Armee nach 6 Tagen die kürzlich zurückeroberte Ortschaft wieder verlor, und der Islamische Staat neben den Flüchtlingscamp Yarmouk einen weiteren Bezirk in Damaskus, unter seine Kontrolle gebracht hat. Gegenwärtig kann sich die ISIS im südlichen Damaskus halbwegs in Sicherheit wiegen, solange die Gewichtung der Regierungskräfte auf die andauernde Militäroperation in Ost-Ghouta verlagert ist. Gewissenhaft kann man die Prognose aufstellen, das sobald der Vorort von Damaskus komplett befreit ist, die Tiger-Kräfte und die SAA sich der ISIS im Süden von Damaskus annehmen werden.

Verf.R.R.

 

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