Russisches Versöhnungszentrum- Oppositionelle Kräfte verhindern Evakuierung von Zivilisten aus Ost-Ghouta

Am 21.Februar gab das Russische Zentrum zur Versöhnung von Kriegsparteien in Syrien in einer offiziellen Stellungnahme bekannt, das die Verhandlungen zur friedlichen Lösungsfindung für die Region Ost-Ghouta entgleist seien, weil oppositionelle Kräfte sich geweigert hätten ihre Waffen zu strecken, darüber berichtet Southfront unter Verweis auf die Russische Nachrichtenagentur TASS.

“Die Forderungen des Russischen Versöhnungs-Zentrums von illegalen bewaffneten Gruppierungen in Ost-Ghouta die Kampfhandlungen einzustellen die Waffen zu strecken und diesen Status beizubehalten, erbrachten keine Resultate,” heißt es in der Stellungnahme laut TASS.

Laut Southfront bezichtigte das Zentrum oppositionelle Kräfte, die Anstrengungen zu verhindern, die Zivilisten aus den Stadtteilen zu evakuieren, die einer “kritischen humanitären, sozialen und wirtschaftlichen Lage entgegensehen,”

“Die Gruppierungen von illegalen bewaffneten Formationen die in Ost-Ghouta operieren, verhindern die Evakuierung von Zivilisten aus kontrollierten Gebieten, durch einen Checkpoint nahe Muheim al-Wafideen,” heißt es in der Stellungnahme.

Mehrere regierungstreue und oppositionelle Aktivisten hätten am 20.Februar preisgegeben, das eine Delegation der Ägyptischen Armee in der Syrischen Hauptstadt Damaskus eingetroffen sei, um für “letzte Chance”-Verhandlungen zwischen Damaskus und oppositionellen Kräften in Ost-Ghouta zu werben, so Southfront.

Hingegen deute die kürzlich getroffene Stellungnahme des Russischen Zentrums für Versöhnung darauf hin, das diese “letzte Chance” bereits verfehlt worden sei. Dies könnte die Syrisch Arabische Armee (SAA) und ihre Alliierten dazu bewegen, zeitnah ihre Bodenoperation in Ost-Ghouta in die Wege zu leiten, so Southfront.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

Please follow and like us:
error
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen