OPCW und UNO sammeln keine Proben in Schairat von wo aus angeblich Giftgasanschlag in Idlib geflogen wurde

ORBISnjus sagt:

Die Syrische bewaffnete Opposition (Terroristen/Rebellen) meldete Anfang April eine Giftgasattacke, in der Stadt Chan Sheichun und beschuldigte die Syrische Regierung, verantwortlich für den Vorfall zu sein, bei dem angeblich 80 Menschen ums Leben kamen und 200 weitere verletzt wurden.

Die bodenlosen Beschuldigungen seitens der Terroristen kamen vor dem Hintergrund ,das die USA offiziell eine Woche zuvor bekannt gaben, das Assad keine Priorität mehr für die Syrische Agenda darstellt, jedoch die berühmte “rote Linie ” nicht überschritten werden darf, bedeutete der Einsatz von Chemiewaffen.

Das Kontrollorgan solcher Vorfälle, die Organisation für das Verbot von chemischen Waffen (OPCW), hat bis heute weder Proben vor Ort gesammelt, noch ein unabhängiges Team aufgestellt, um den Anschuldigungen auf den Grund zu gehen und stattdessen einen Bericht zu dem Vorfall verfasst, der ausschließlich aus Angaben der Terroristen bestand und sich auf überreichte Proben bezog.

Am 26.Oktober soll das neue Syrische Chemie-Dossier vorgestellt werden. Wie aus Medienberichten hervorgeht haben die UNO und OPCW bei den Ermittlungen erneut bewusst? geschlampt. Sputnik Deutschland dazu:

Autor R.R.

 

Moskau werde seine Entscheidung über die Verlängerung des Mandats des gemeinsamen Mechanismus der Uno und OPCW treffen, sobald der Expertenbericht vorliege, sagte der Leiter der Abteilung für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums, Michail Uljanow. Derzeit seien ihre Erkenntnisse nicht überzeugend.

 

„Dieser Mechanismus (der gemeinsame Mechanismus der OPCW und der Uno) hat den Stützpunkt Schairat besucht. Wir haben lange darauf beharrt. Etwa vor einer Woche, vom  8. bis 9. Oktober. Dabei hatte das Team, das den Stützpunkt besuchte, aus irgendeinem Grund keine Anweisungen, Proben am Flughafen zu nehmen“, erläuterte er. Am 26.Oktober soll das neue Syrische Chemie-Dossier vorgestellt werden. 

Der Mechanismus habe auf die Erfüllung dieser Funktion verzichtet, die mit den Ermittlungen verbunden sei. Dabei könne er keine überzeugenden Erklärungen dafür liefern. Es sei klar, „dass man diese Ermittlung nicht als qualitativ bezeichnen kann. Das ist ein unprofessionelles Herangehen, das viele Fragen weckt“.

„Gegenwärtig dreht sich die Situation erneut um das syrischen Chemie-Dossier. Der Vortrag soll unbedingt am 26. Oktober vorgestellt werden. Der Mechanismus funktioniert so seit einem Jahr. Innerhalb dieses Jahres hat der UN-Sicherheitsrat der Öffentlichkeit aber nichts präsentiert. Das Mandat läuft am 16. November ab.“

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