USA unterstützen wieder Al-Qaida nahe Gruppen in Idlib und stellen alle Visadienste für Nichteinwanderer in der Türkei ein

 

Southfront meldet, mit Verweis auf Enab Baladi der News-Website der Opposition, das die USA nach zwei Monaten Pause ihre Unterstützung für einige FSA-Gruppierungen, in der Provinz von Idlib, wieder aufgenommen haben.

Dem Bericht zufolge hat das US-Militäroperationszentrum in der Türkei, das von Türken “MOM” genannt wird, seine Unterstützung für Jaish al-Nasser in Idlib wieder aufgenommen. Jaish al-Nasser wird als einer der Hauptalliierten von Hayat Tahrir al Sham ( auch bekannt als Jabbhat Al-Nusra oder Al-Qaida in Syrien ) betrachtet.

Jedoch haben die Vereinigten Staaten die Unterstützung für die Jaysh al-Izza nicht fortgesetzt, ein weiterer Alliierter der Hayat Tahrir al Sham (HTS) in der Idlib-Provinz.

In dem Bericht wird behauptet das die USA die Unterstützung für die FSA Gruppierungen pausiert haben, die sich weigerten an den Friedensgesprächen in Astana teilzunehmen und für die FSA Gruppen, die den HTS Angriff auf dem Land im Norden von Hama unterstützten.

Jedoch entsprechen diese Behauptungen nicht der Wahrheit, da Jaish al-Nasser der entscheidende Alliierte der HTS bei ihrem Angriff, in der nördlichen Provinz von Hama, damals im März war, nicht nur die Jaysh al-Izza.

Einige Syrische Oppositionsquellen behaupteten sogar das beide, Jaysh al-Nasr und Jaysh al-Izza, die kürzlich verübten Angriffe der HTS in der ländlichen Region im Norden von Hama, am 7.August und 19.September, insgeheime unterstützten.

Die Entscheidung der USA die Unterstützung, von einigen pro HTS FSA-Gruppierungen, in der Idlib Provinz wieder aufzunehmen, könnte mit der Militäroperation der Türkischen Armee und der FSA in der Provinz zusammenhängen.

In einer bezüglichen Entwicklung hat die US-Botschaft in der Türkei in einer offiziellen Stellungnahme angekündigt, das die Vereinigten Staaten alle Nicht-Einwanderungs-Visadienste in allen US-Diplomatischen Einrichtungen aufheben. Die US-Botschaft behauptete das unspezifizierte ” jüngste Ereignisse, “die US-Regierung dazu gezwungen haben, die Verpflichtung der Türkischen Regierung zur Sicherheit der US-Mission, Einrichtungen und Personal, neu abzuwägen.” 

 

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Die US-Entscheidung ist wahrscheinlich eine weitere Antwort auf die anstehende Türkische Militäroperation, in der Idlib Provinz, und kann als weiterer Beweis eingeschätzt werden, das der Kampf gegen die HTS nicht zu den strategischen Zielen der USA in Syrien beiträgt.

Quelle: Southfront  Autor/Übersetzer R.R.

 

Die Türkei hat inzwischen auf die Einstellung der Visa-Vergabe reagiert, Sputnik Deutschland dazu:

 

Nach der Ankündigung aus den USA, die Vergabe von Visa an türkische Bürger vorläufig einzufrieren, hat die Türkei damit reagiert, ebenfalls sämtliche Visa-Vergaben zu stoppen. Dies berichten internationale Agenturen.

„Die jüngsten Ereignisse zwingen die türkische Regierung dazu, das Bekenntnis der US-Regierung zu ihren Verpflichtungen in Bezug auf die Sicherheit der türkischen Vertretungen und ihres Personals neu zu bewerten“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Die Maßnahmen könnten elektronische Visa, Einreisegenehmigungen, die an der Grenze ausgestellt werden, und Visa, die bereits in Pässen kleben, betreffen.

 

 

Damit reagierte die Türkei auf die jüngste Entscheidung der US-Botschaft in Ankara. Die US-Botschaft in der Türkei hatte zuvor die Vergabe von Nicht-Einwanderungs-Visa ausgesetzt. Damit wird es türkischen Touristen und Geschäftsreisenden erheblich erschwert, in die USA zu reisen.

Die USA hatten zuvor die Festnahme eines Angestellten ihres Generalskonsulats kritisiert. Bei dem Festgenommenen geht es Medienberichten zufolge um den Mitarbeiter des US-Generalkonsulats Metin Topuz. Ihm wird demnach vorgeworfen, die Verfassungsordnung verletzt, Spionagetätigkeit ausgeübt und einen Versuch zum Sturz der türkischen Regierung unternommen zu haben.

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