SNC Führer tritt ab geht zurück nach Syrien

Bessam Melik ein Führer der Syrischen Nationalen Koalition ( SNC) welche unter ihrem Schirm verschiedene Rebellenfraktionen vereinigt die in Syrien kämpfen, ist laut einer Quelle gegenüber Sputnik International von seinem Posten zurück getreten, hat die Türkei bereits verlassen und ist auf die Seite der Syrischen Regierung übergetreten.

In seiner schriftlichen Erklärung hat er seinen Schritt mit der Begründung erklärt, das er nach sieben Jahren begriffen hat, das die USA die westlichen Länder und gewisse Golfstaaten ein gemeinsames Komplott gebildet haben, um das Land Syrien zu zerteilen.

Bessam Melik war Ende 2011, kurz nach dem Beginn der Infiltration die sich unter dem Deckmantel des ” Arabischen Frühlings ” in Syrien manifestierte, aus Damaskus in die Türkei geflohen, wo er in der Syrischen Nationalen Koalition unterkam und eine führende Postion bekleidete. Die Türkei hat vor Kurzem die Unterstützung für die SNC eingestellt, mit der Begründung die Koalition hätte keine Auswirkung auf die Ereignisse in Syrien.

Melik ist nicht der einzige der die Syrische Regierung nicht als das grauenhafte Regime wahrnimmt, das seine eigene Bevölkerung auf dem Gewissen hat.

Inzwischen hat die UN-Flüchtlingshilfe gemeldet, das ungefähr 600 000 Syrische Flüchtlinge seit Beginn des Jahres 2017, zurück in Gebiete ihres Heimatlandes gekehrt sind und seit 2015 bereits aus der Türkei 260 000. Im Jahr 2016 sind laut Angaben           200000 Menschen zurück nach Syrien gegangen. Der größte Teil der in diesem Jahr zurückgekehrten Syrer sind laut der UNHCR,  Binnenvertriebene gefolgt von Flüchtlingen die aus der Türkei, dem Libanon, Jordanien und dem Irak zurück in Gebiete gingen, die von der Syrischen Regierung wieder unter Kontrolle gebracht wurden.

Die Frage die man sich stellen muss ist wenn Bashar al Assad sein eigenes Volk ermordet, wie vom westlichen Mainstream Medien seit Jahren propagiert wird, warum die Syrer jetzt in Massen zurück zu ihm laufen? Seit der Flüchtlingswelle hat man uns erzählt das die Geflohenen Syrer oder auch nicht, vor einem ” Brutalen Diktator ” fliehen der die Bevölkerung seines Landes ermordet. Also warum sollten Menschen die angeblich von ihrer Regierung zuvor abgeschlachtet wurden, die erstmögliche Gelegenheit nutzen um zurück zu ihr zu eilen?

Die Antwort darauf ist, das sie es vielleicht vorziehen in Syrien zu leben, als in einem anderen Land und das sie vielleicht nicht von ihrer Regierung getötet werden, wie der Westen seit 2011 behauptet.

Die steigende Anzahl von Rückkehrern hängt damit zusammen, das seit der Befreiung Aleppos von Terroristen im Frühjahr 2016, die Syrisch Arabische Armee strategische Fortschritte im Kampf gegen importierte Jihadisten gemacht hat und in Kooperation mit Russischen Kräften die wichtigsten und bevölkerungsreichsten Regionen im Land von Terroristen befreit hat. Also je mehr Territorium von der Syrischen Regierung befreit wird, desto mehr Menschen kehren in ihre Heimat in Gebiete zurück die unter der Kontrolle von Damaskus stehen.

Wenn die Syrer vor Assad fliehen würden, dann würden wir einen Anstieg an Flüchtlingen wahrnehmen. Jedem außerhalb des Mainstreams ist bewusst das die syrischen Flüchtlinge zurück nach Hause gehen, weil die vom Westen und den Golfstaaten kreierten Terroristen immer mehr an Boden verlieren und dadurch den Menschen ermöglicht wird, zurück in Gebiete ihrer Heimat zu kehren, die unter Kontrolle der Regierung stehen.

 

Autor R.R. ( Sputnik  )

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