Beware! Narrative Tretminen everywhere…Nach Bewaffnung von Zivilbevölkerung beklagt „Held“ Selenskyj „Zivilopfer“ und spricht von „Völkermord“. Kriegsdienlich umfunktionierte „zivile Infrastruktur“gerät unter Beschuss. Und Geschrei ist groß! Ausländische Söldner mischen mit. Touristenfalle? (Op-Ed)

Erwartungsgemäß weist die einseitige Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt mehrere narrative Tretminen auf, die schon beim geringsten Anblick in die Luft gehen. Dem Kreml wird an diesen Tagen so einiges unterstellt, doch der billige Versuch ihm eine beispiellose genozidale Suizidalität anzudichten schießt den Vogel ab.

Jawohl Moskau erwägt in seinem geographischen Vorhof einen Super-GAU auszulösen und veranstaltet einen Regentanz im anschließenden Fallout-Szenario. Woraufhin die Geburtsstunde des „unschlagbaren Super-Russen“ zelebriert wird. Oder so ähnlich. Macht durchaus Sinn! Der Vorfall bei dem größten Atomkraftwerk Europas in der ukrainischen Stadt Saporischschja, sollte offenbar als ein weiterer Golf von Tonkin Moment in die Geschichte eingehen.

Präsident Selenskyj, der gegenwärtig unentwegt martialisch in olivgrüner Kluft auftritt, um vermutlich den Eindruck zu erwecken er sei äußerst engagiert und schreite eigenhändig zur Tat, behauptete unlängst, dass russische Kräfte vorsätzlich auf die Reaktoren Saporischschjas feuerten und intendierten eine Nuklearkatastrophe zu entfachen. Nach dem ukrainischen Staatsoberhaupt, sei es nunmehr an der Zeit den dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen, indem die NATO auf der Stelle interveniert und eine Flugverbotszone über der Ukraine installiert. Das hieße dann US-Militärkräfte fangen russische Kampfflugzeuge ab. Voilà der WW3 auf dem Silbertablett serviert.

Der nahtlos vom Komödianten zum Politiker avancierte Präsident der Ukraine, ist indes vergebens dazu übergegangen die diesbezügliche reservierte Haltung des anti russischen Militärbündnisses mit Schuldzuweisungen umzupolen. Russland betreibe einen luftgestützten „Völkermord“, der am Boden nicht minder „Zivilopfer“ fordere. Das Narrativ des Kremls, er greife ausschließlich militärische Ziele an, sei Hanebüchen. Die „vollständige Ausrottung der Zivilbevölkerung“ sei das eigentliche Ziel, so der „Helden-Präsident“ der Männern von 18-60 Jahren die Ausreise verbietet und wahllos an die Zivilbevölkerung Waffen verteilt. Über Nacht hat Selenskyj zehntausende kampfbereite Zivilisten zu Kombattanten geschlagen, und ihnen ihren zivilen Status genommen. Nun beklagt er dutzende Zivilopfer, derer Blut fortan an den Händen der NATO klebe.

Nach den Gesetzen des Krieges sind Entitäten, die sich an Frieden oder der Neutralität zuwiderlaufenden Aktionen beteiligen oder diese organisieren, als interagierende Kämpfer zu betrachten. Sich zu bewaffnen um gegen eine feindliche Kriegspartei die Kampfhandlungen aufzunehmen, fällt definitiv unter dieses Kriterium. Man kann nicht beides haben. Die Waffen erheben und bei Gegenfeuer „Zivilist“ schreien.

Genauso verhält es sich mit ziviler Infrastruktur. Etwa im Syrien-Krieg wandten die Terroristen-Fraktionen allerhand fadenscheiniger Kriegstaktiken an, um die öffentliche Wahrnehmung zu täuschen und die Dämonisierung der Assad-Regierung zu akzelerieren. Dazu gehörte die Positionierung von schwerem Militärgerät, wie Artilleriegeschütze, auf dem Gelände von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Moscheen und die Einnistung in der Zivilbevölkerung. Sprich die Errichtung von Kommandozentralen, Munitions und Waffendepots und Gefängnissen etc., in der Umgebung menschlicher Schutzschilde.

Als syrische Militärkräfte 2016 das industrielle Herzstück des Landes, Aleppo, befreiten, veröffentlichten sie im Nachhinein Videomaterial, welches veranschaulicht, in was die zuvor dortig stationierten Jihadis der Al-Nusra-Front (Hayat Tahir al Sham) das nationale Krankenhaus verwandelt hatten. Zusammengefasst: Terroristischer Außenposten. Dort wurden eher Menschenleben genommen als gerettet.

Und die Legende vom Al-Kindi-Krankenhaus in Aleppo prägt einleuchtend ein, dass zivile Infrastruktur umfunktioniert wird, um sie kriegsdienlich zu machen. Übrigens als Terroristen keine Rücksicht nahmen und das Al-Kindi-Hospital belagerten und unter Beschuss nahmen, um dortig verschanzte syrische Einheiten auszuräuchern, schweigte die internationale Wertegemeinschaft und forderte die Al-Qaida-Schergen nicht auf den Angriff umgehend einzustellen. Ferner verschloss man die Augen vor dem krönenden Abschluss des Gefechts. Mehrere Selbstmordattentäter manövrierten mit Sprengstoff beladende Fahrzeuge in den Gebäudekomplex der besagten Klinik, ehe sie diese erstürmten und die Kriegsgefangenen öffentlich hinrichteten.

ANNA-NEWS-Video: (18+!!!)

Also es ist ungemein wichtig zu differenzieren zwischen tatsächlichen zivilen Zielen und Pseudo-Zielen, die zwar als Schule ,Hospital, Nachbarschaft etc ausgegeben werden, hingegen längst eine militärische Funktion erfüllen.

Und zu den zivilen Kombattanten sei noch gesagt, dass die kriegstreibenden Leitmedien Menschenleben fordern, indem sie etwa Anleitungen für den Bau von Molotowcoktails glorifizierend verbreiten. Es handelt sich dabei um eine tödliche Waffe, derer Einbezug in Kriegshandlungen als feindlicher Akt anzusehen und mit Feuerkraft abzuwehren ist. Ohne es gutheißen zu wollen, müssen Molotow-Angreifer damit rechnen, dass die attackierte Partei zurückfeuert, beziehungsweise Maßnahmen ergreift, um solche Angriffe zu unterbinden. Das ist Krieg verdammt nochmal und kein Ticken auf dem Pausenhof.

Einerseits preisen die Leitmedien die „heldenhaften Zivilisten“, die sich bewaffnen und dem „Feind“ entgegenstellen doch andererseits beklagen sie „Zivilopfer.“

Es sieht beinahe so aus, als ob man diese armen Teufel extra an die Front schickt, um sagen zu können Russland strebe einen „Genozid“ an.

Laut Augenzeugenberichten aus der Hafenstadt Mariupol, hinderten ukrainische Milizionäre die Zivilbevölkerung an der Flucht, über die jüngst zwischen den jeweiligen Kriegsparteien vereinbarten humanitären Korridore. Mitunter hätten über andere Routen geflohene Bürger nicht einmal mitbekommen, dass diese eingerichtet worden seien, hieß es in partiell mundtot gemachten russischen Medien, die bedauerlicherweise nur noch über gewisse Kanäle live mitverfolgt werden können, doch keine online Quellenverweise mehr ermöglichen, da eine europaweite Zensur verhängt wurde.

Sollte dies zutreffend sein. bestätigt dies den von Moskau fortwährend rekapitulierten Vorwurf, das Kiewer-Regime missbrauche seine Bevölkerung als menschliches Schutzschild. In Anbetracht dieser Gemengelage stellt sich die Frage, wer es hier tatsächlich darauf anlegt Menschenleben auszulöschen?

Das Ausreiseverbot, die unkontrollierte Waffenvergabe an Zivilsten und die mutmaßliche Vereitelung von Fluchtaktionen, sprechen nicht gerade für das Engagement Leben zu retten. Des Weiteren muss geklärt werden ob die scharenweise in der Ukraine eintreffenden ausländischen Söldner fälschlicherweise auch als Zivilopfer deklariert werden wenn sie fallen? Lässt man dann die Waffen schnell verschwinden, ruft die medialen Aasgeier herbei und kolportiert, dass der Kreml nun auch „Touristen“ ins Visier nimmt?

Derweil schwadroniert der Mainstream nachhaltig, dass das erste Opfer des Krieges die Wahrheit sei, doch betreibt gleichzeitig thesenhafte psychologische Ferndiagnosen, die dem russischen Präsidenten allerhand unzurechnungsfähige Titel verleihen und befürwortet die Zensur der russischen Seite. Ferner demonstriert man unentwegt die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und erklärt der Skepsis den Krieg. Eine Meinung bilden bedeutet heutzutage längst nicht mehr Audiatur et altera pars, sondern „friss es oder vergiss es“. Also Du hast die Meinungsmache der Spin-Doktoren zu schlucken, oder sollst dich dumm stellen und nicht mitreden. Deutschland 2022. Highway to Hell!

Aut.R.R.

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