Ehem. US-Botschafter für Syrien äußert sich abfällig über Damaskus- Assad-Beraterin gibt passende Antwort

Der ehemalige US-Botschafter für Syrien, Robert Ford, hat sich jüngst abermals abfällig über die syrische Regierung geäußert.

Ford behauptete das niemand von den in Syrien involvierten Kräften- der Westen, die USA, die Vereinten Nationen und die Russen- garantieren könnten, das die syrische Regierung jedwede Form der Beilegung respektieren würde.

Die Assad-Regierung sei ein “skrupelloser, gewalttätiger abscheulicher Polizeistaat, weit über dem hinaus was sich George Orwell vorgestellt”habe, so Ford.

Die syrische Regierung sei zwang und reuelos, da die Vereinigten Staaten das Militär nicht entsenden um sie zu beseitigen, argumentierte der ehemalige US-Botschafter für Syrien.

Der Twitter Aktivist  Walid 970721 veröffentlichte den Videoausschnitt, in dem Robert Ford die oben geschilderte Aussage traf. Zudem merkte Walid an, das Ford offenbar ziemlich verbittert sei über den gescheiterten Regime-Change in Syrien, und in der Vergangenheit ein offenkundiger Befürworter von Terroristen-Fraktionen wie Ahrar al-Sham gewesen sei. 

Walid verwies zudem auf ein Al-Manar TV Interview mit Assads Beraterin Butheina Shaaban, die einiges Interessantes
über Robert Ford zu berichten hatte: 

Al-Manar: “Haben die Worte des ehemaligen US-Botschafter Ford sie in irgendeiner Form beeindruckt. In seinem jüngsten Al-Mayadeen-Interview und in anderen Stellungnahmen war er mehr oder weniger realistisch, als er äußerte das Präsident Assad gewonnen hat? 

Shaaban: “Ehrlich, zunächst möchte ich was nach meiner persönlichen Auffassung sagen. Wenn ein Mensch über jedweden Selbstrespekt verfügt, jemand der solch eine destruktive Rolle gegen Syrien und das syrische Volk spielte, und eingeräumt hat das all seine Berechnungen miserabel scheiterten. Ich glaube so ein Mensch sollte wahrhaftig darüber beschämt sein, irgendwelche öffentlichen Stellungnahmen abzugeben. Er sollte beschämt sein öffentlich aufzutreten. Denn wenn sie sich ihn oder irgendeinen amerikanischen Beamten als Diplomaten oder Politiker vorstellen, dessen Land ihm vertraute sich dieser Angelegenheit (Syrien) anzunehmen unabhängig davon welche die Ziele seines Landes sind, hat er kläglich versagt. Und natürlich wenn jemand bei den Amerikanern scheitert, stecken sie in einen Think Tank so das er sie mit Forschungsarbeiten versorgen kann , was zusätzlich ihr Versagen in der Außenpolitik belegt. Sie nehmen die Verlierer und platzieren sie in Think Tanks. 

Al-Manar: “Jedoch können sie nicht zumindest Robert Ford zubilligen das er realistisch war?

Shabaan: “Ich rechne ihm überhaupt nichts hoch an, außer der von ihm gespielten schlechten Rolle die schädlich für ihn, für uns und dem syrischen Volk war.”

Al-Manar-TV: “Für die Zuschauer die nicht verstehen was sie sagen, wie fassen sie seine Rolle zusammen?

Shabaan: “Zu Beginn der Krise traf er sich mit Personen und versuchte Individuen zu rekrutieren indem er sich nach Hama begab. Und er ist derjenige der hervorhob das sich Hillary Clinton auf seine Meinung in Bezug auf die syrische Krise verlasse. Und er ist derjenige der sagte das die Regierung innerhalb von Tagen oder Wochen fallen würde. Und er war derjenige der sagte, das es ihm nicht in den Sinn gekommen sei das Russland, der Iran und die Hisbollah Syrien zu Hilfe kommen würden. Ich meine das er zu Beginn der Krise eine sehr schädigende Funktion innehatte. Und sogar in Amerika sollte er zumindest als Verlierer angesehen werden, der kläglich in dem Job versagte der ihm zugeteilt worden ist. Hingegen scheint es kaum was zu geben was die Amerikaner beschämt.” 


Robert Ford ist einer von vielen Kriegstreibern in Washington, die noch mehr Blutvergießen fordern um Syrien nach ihrem Ermessen zu gestalten. Seine zu Beginn dieses Artikels erörterten Aussagen in Bezug auf die syrische Regierung, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Er ist nicht der einzige der morgen 100 000 “boots on the ground” in Syrien sehen will, um Damaskus in ein zweites Bagdad umzugestalten. Die Stimmen die eine US-Militärintervention fordern werden kontinuierlich lauter in Washington.

Kürzlich verabschiedete das US-Repräsentantenhaus eine Resolution die von der Trump-Administration fordert, eine Strategie für Syrien auszuarbeiten, Diese soll darauf  hinauslaufen, das der syrische Präsident Assad , Russland und der Iran allesamt aus Syrien abziehen.

Da sich dies wohl kaum anhand von Diplomatie verwirklichen lassen wird, stehen die Zeichen womöglich bald auf Krieg. Ford schlägt bewusst in die gleiche Kerbe, um den langsam anschwellenden Tenor zu verstärken. 

Verf.R.R. 

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