Autor enthüllt die Anzahl der im Ritz Carlton inhaftierten Prinzen

Ein Saudischer Autor und Journalist habe jüngst die Anzahl der Prinzen preis gegeben die unter den Hunderten von Milliardären im Ritz Carlton in Riyadh unter Hausarrest stehen, das meldet die Iranische Nachrichtenagentur FARS-News unter Verweis auf Arabische Medien.

Die Arabische al-Quds al-Arabi Tageszeitung habe Jamal Khashoqchi zitiert der gesagt haben soll das 250-300 Geschäftsleute im Ritz Carlton Hotel in Riyadh inhaftiert seien, das auch das “Goldene Gefängnis” genannt werde. Ferner habe Khashoqchi hinzugefügt das sich 20 Prinzen darunter befinden, heißt es.

” Wenn es in Saudi-Arabien für jeden korrupten Prinzen einen korrupten Geschäftsmann gibt, wo sind dann die verbliebenen korrupten Prinzen,” habe er sich gefragt.

Aus Medienberichten vom letzten Monat gehe hervor, das Riyadh einen Weg gefunden zu haben scheint das Haushaltsloch zu schließen, das durch niedrige Ölpreise verursacht worden sei. Saudische Beamte böten den inhaftierten Königlichen einen Deal an, der beinhalte 70% ihres Reichtums, für ihre Freiheit zu bezahlen, so FARS-News.

Die Saudische Regierung könne Hunderte von $Milliarden von den Inhaftierten beschlagnahmen, um erschöpfte Staatsreserven wieder aufzufüllen.

Unter den Gefangenen befinden sich Prinz Al-Waleed bin Talal, der Geschäftsmann Waleed al-Ibrahim, Gründer des “Middle East Broadcasting Center” und Besitzer des Saudischen Satellitensenders Al-Arabiya, und Bakr bin Laden Vorsitzender des Saudi Binladin Construction Unternehmens, so die Nachrichtenagentur.

Die Milliardäre seien im Ritz Carlton Hotel in Riyadh inhaftiert.

Eine Quelle der Financial Times habe gesagt: ” Mit den meisten die sich im Ritz Carlton befinden werden Vergleiche getroffen….Spuck das Cash aus und ihre werdet nach Hause gehen.”

Das Wall Street Journal hat im November berichtet, das der Arrest von Königlichen Saudis, Saudischen Ministern und Geschäftsmännern, zu der Konfiszierung von Bargeld und Vermögen im Wert von $800 Milliarden führen könne, heißt es.

Seitdem der Öl-Preis kollabiert ist, sehe sich Saudi Arabien mit einem signifikanten Haushaltsdefizit konfrontiert. Im letzten Jahr habe es 79 Milliarden $ betragen. Um das Defizit zu kürzen, habe Riyadh versucht fiskalische Maßnahmen umzusetzen, inklusive Lohnkürzungen, Steuererhöhungen, Absatz von festverzinslichen Wertpapieren, und eine zukünftige öffentliche Teilhabe am Öl-Monopol des Königreichs, Saudi-Aramco, so FARS-News.

Experten hätten gesagt, die jüngste Saudi-Korruption-Säuberungsaktion handele von der Konsolidierung der Macht vom Kronprinzen Mohammed Bin Salman, bevor dieser den Thron besteige. Andere wiederum sehen dies als einen Versuch Saudi-Arabien zu modernisieren. Der Kronprinz habe erläutert die Arreste seien teil seiner Entschlossenheit, die Korruption auszurotten, das sei eine Voraussetzung für eine offene Wirtschaft, heißt es.

Verf.R.R. Quelle: FARS-News

ORBISnjus sagt:

Inmitten all der Hysterie wegen angeblicher Korruption im Königreich Saudi-Arabien, erreichten vergangene Woche Nachrichten die Medien, das der Saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman über einen Strohmann das “Salvator Mundi” Gemälde von Leonardo da Vinci für $450 mio erworben haben soll und der Besitzer vom teuersten Anwesen der Welt sei, das in Frankreich steht.

Der Kronprinz sollte sich umschauen, da die Kreise in denen er jüngstens versucht Anhang zu finden, ihm bereits signalisieren das er wie seine Vorgänger mit Abstand genossen wird. Inmitten der Anti-Korruptionskampagne in Saudi-Arabien, sickern Neuigkeiten von dem Kronprinzen durch, die auf seinen prunken Lebensstil hindeuten und ein schlechtes Licht auf MBS werfen, der vorgibt in seinem Land Transparenz einzuführen, und korrupte Geschäftsmänner und Prinzen zu dezimieren.

Die diskreditierenden Nachrichten bezüglich auf den angeblichen Kampf gegen die Korruption, sind von der NY-Times publiziert wurden, die in einer Woche 2 Stories über MBS seine königlichen Einkäufe publizierte.

Das Timing ist verdächtig, da es ziemlich ruhig in den Medien bezüglich des “Saudi Coups” geworden ist, und plötzlich Nachrichten gestreut werden, die vermitteln das der defacto König Saudi-Arabiens, Mohammed Bin Salman, selber korrupt sein könnte.

Am 23.November publizierte das Blatt noch einen Bericht von Thomas L. Friedman über den Kronprinzen MBS, und sein Vorhaben das Königreich Saudi-Arabien zu einem moderaten muslimischen Staat umformen zu wollen. Der paradiesische Artikel von Friedman malte ein Bild von einem Saudischen Utopia, und erweckte den Anschein von einer PR-Firma zu stammen, die Werbung für Riyadh macht.

Hingegen geht aus den jüngsten Meldungen der NY-Times hervor, das wofür die Prinzen im Ritz Carlton inhaftiert sind, von dem Kronprinzen selbst praktiziert wird. Anders kann man diese Neuigkeiten von dem Erwerb eines $450 Millionen teuren Gemäldes, und dem Besitz des teuersten Anwesens auf der Welt nicht auffassen. Es ist ein offenes Geheimnis das Nachrichtendienste gewisse Meldungen über die Medien streuen, um geopolitische Reaktionen hervorzurufen und Vorgänge zu steuern. Mohammed Bin Salman ist davon nicht ausgenommen.

Verf.R.R.

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