RKI räumt ein das Corona-Zahlensalat nicht aussagekräftig ist und Schnelltests durchschnittlich 90% Falschpositive erzeugen…

Aller Voraussicht nach wird das Corona-Tollhaus Deutschland seinen Betrieb in nächster Zeit nicht einstellen. Der Wahnsinn in der Endlosschleife ist ermüdend und frustrierend zugleich. Vor allem weil viele nicht realisieren wollen, dass die Inzidenzsackgasse ein korrelierendes Produkt der bundesweiten Testausweitungen ist.

Anstatt für einen kurzen Moment die Hyperventilation einzustellen, um dem emotionalen vom Reptilienhirn aus gesteuerten Reaktionismus Herr zu werden, lässt sich insbesondere die Fraktion der German-Angst-Traumatisierten von dem medialen Fear-Porn völlig vereinnahmen.

Bisweilen hat man das Gefühl, dass rationale Menschen eine aussterbende Gattung sind und das Stockholm-Syndrom das eigentliche „Super-Spreader“-Virus ist. Gesellschaftliche Verdrossenheit und Ignoranz sind die besten Freunde der Politik. Solange sich die kritische Masse damit abfindet gleichgeschaltet berieselt zu werden und davon absieht hinter den Vorhang zu schauen, kann der Spuk ewig so weiter gehen.

Dabei bedarf es wirklich kaum Engagement, um auf Informationen zu stoßen, die zumindest stutzig machen oder zum nachdenken bringen sollten. Immer wieder aufs neue in Beiträgen, stetig althergebrachte Mainstream-Corona-Narrativ widerlegende Evidenzen durchzukauen, ist keine Option. Auf unserer Seite finden sich über 150 Beiträge die einen Fundus an ausgeblendeten Inhalten offerieren.

Wie gesagt es braucht nicht viel Aufwand, um seinen wissenschaftlichen Horizont zu erweitern und die richtigen Fragen zu stellen. Eingangs haben wir bemerkt, dass wir in der bezifferten Inzidenzsackgasse angelangt sind. Wenngleich nicht im geringsten nachvollziehbar ist, wie sich der Corona-Zahlensalat zusammensetzt, meinen treuergebende Covid-Jünger es zeuge von Solidarität, als blinder Verfechter des manipulierten Enigmas aufzutreten.

Wir müssen die Inzidenzen zunächst unter den nicht zu hinterfragenden Richtwerten ansiedeln, ehe wir auch nur jemals wieder daran denken dürfen vor die Tür zu treten. Um dies zu bewerkstelligen müssen wir testen was das Zeug hält,“ so in etwa lassen sich derweil verstärkt vernehmbare Gedankengänge zusammengenommen formulieren.

Unabhängig davon das jedwede Testausweitung fälschlicherweise die Zahlen nach oben schnellen lässt, herrschen diverse andere Unbekannte vor, die das duale Corona-Testverfahren (PCR, Antigen) gelinde gesagt in Frage stellen. Wie etwa die Komposition der Infektionszahlen an sich.

Das Robert Koch Institut ließ jüngst verlautbaren, dass die Anzahl der Tests nicht mit der Anzahl getesteter Personen gleichzusetzen sei. Überdies sei nicht auszuschließen, dass in den täglich akkumulierten „Infektionszahlen“ Mehrfachtestungen enthalten sein können. Das RKI wörtlich:

„Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.“

Das heißt also, dass etwa hypochondrische Testsüchtige, mehrfach positiv getestete Pflegeheim-Insassen oder Komapatienten, jeweils als einzelne Covid-Fälle registriert werden können. Anhand von Beispielen diverser Weltfußballer die Opfer mehrerer falschpositiver PCR-Tests geworden sind, lässt sich eine simple Wahrscheinlichkeitsrechnung einbauen. Also wenn wie etwa bei Christiano Ronaldo 18 falschpositive Tests erfolgen, werden daraus wie von Zauberhand 18 „Corona-Einzelfälle“? Dem RKI zufolge sei dies nicht auszuschließen. Herrlich!

Wieso sprechen die Leitmedien dann täglich von „neuen Infektionen, obwohl sich unter den vom RKI übermittelten Daten diverse Mehrfachtestungen befinden könnten? Und weshalb lenkt das RKI nicht ein und weist seine medialen Amplifikatoren nicht darauf hin, dass „die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist?“

Allein diese verhunzte Variable ist hinlänglich um die Inzidenz eklatant zu verfälschen. Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Schwab hat kürzlich während einer Sitzung des Corona-Ausschusses, anhand einer simplen Rechnung aufgezeigt, wie sich Inzidenzen je nach Belieben zusammenreimen lassen.

„Wie komme ich denn auf eine Inzidenz von 35. Ich teste in einem Pflegeheim sieben mal die Woche 5 Patienten, von denen ich den Verdacht habe, dass sie Covid haben und schon bin ich bei 7×5=35. Allein dieses kleine primitive Rechenbeispiel zeigt uns wenn es Anhaltspunkte für die Annahme gibt, dass wir in bestimmten Systemen eine verstärkte Zahl von Fällen haben. Das Robert Koch Institut sagt ja auf seiner Seite selber, dass sie Mehrfachtestungen nicht zuverlässig rausrechnen. Das die Zahl der positiven Fälle nicht mit der Zahl der getesteten Personen übereinstimmt…Dann stellt sich natürlich die Frage, wie kommen wir als Normalsterbliche an Informationen, wie diese Inzidenzwerte zustande gekommen sind. Die Gesundheitsämter müssen uns ja sagen können, wo die positiven Testfälle herkommen.“

Also ob es sich bei 35 „Infizierten“ pro 100 000 Einwohnern tatsächlich um 35 Personen handelt, kann nicht einmal das RKI beantworten. Demnach ist die sich daraus ergebende Inzidenz ein Trugschluss und darauf beruhende weltzerstörerische Lockdown-Direktiven mitnichten vertretbar.

In der deutschen Gesellschaft kursiert das Mantra, dass jedwede Ausweitung von Testkapazitäten, das Ende der „Pandemie“ näher rücken lassen. Obwohl es sich eher gegenläufig verhält. Sprich je mehr Mehrfachtestungen und Falschpositive erzeugt werden können, desto höher schießen die Inzidenzen. Willkommen im Dauer-Lockdown!

Apropos Falschpositive. Das RKI gibt in seinem epidemiologischen Bulletin vom 25 Feb 2021 auf Seite 6, an, dass aktuelle Antigenschnelltests bis zu 96% falschpositive Ergebnisse generieren können :

Der positive Vorhersagewert beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person infiziert ist, wenn
sie positiv getestet wurde. Der negative Vorhersagewert beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person nicht infiziert ist, wenn sie negativ getestet wurde
. (…)

Bei der Verwendung eines Antigentests mit einer klinischen Sensitivität von 60 % bei asymptomatischen Personen und einer Spezifität von 97 % beträgt der negative Vorhersagewert des Antigentests ca. 99,91 %. Der positive Vorhersagewert beträgt dann 4,17 %. Diese Werte hängen jedoch stark von weiteren Variablen
ab
.

Wenn der positive Vorhersagewert lediglich 4,17% beträgt, dann bedeutet es demzufolge, dass bei einem positiven Ergebnis eine Wahrscheinlichkeit von 4,17% vorliegt, dass die getestete Person tatsächlich infiziert ist.

Und diese Tests kommen massenweise an Schulen, Kitas, Großfirmen etc zum Einsatz. Positive registrierte Antigen-Testresultate sollen ein Backup vom PCR erhalten. Somit wird der never ending cycle der „Neuinfektionen“ für die Ewigkeit konsolidiert.

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Es mag schmerzhaft sein wenn bis hierhin falsch gewonnene Erkenntnisse urplötzlich keinen Sinn mehr ergeben. Doch es wäre umso nachteiliger sich weiterhin etwas vorzumachen, nur um seinem EGO zu frönen. Diese Sturheit könnte letztlich den Kopf kosten.

Aut.R.R.

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