Ukraine-Konflikt- Kriegspropaganda enttarnt (in-Video)

In den Mainstream-Medien ist derweil vermehrt die Verwendung des Zitats, „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit,“ zu vernehmen. Hingegen wird jenes nie an Aktualität einbüßende Diktum offenbar nur gebetsmühlenartig rekapituliert, um die in dem Ukraine-Krieg zum Weltfeind auserkorene Partei zu diskreditieren.

Wir sind ganz bestimmt nicht blauäugig und uns ist durchaus bewusst, dass der Kreml bestimmt kein Unschuldslamm ist, was die Verbreitung von Propaganda anbelangt. Doch wir im Westen ebenfalls nicht.

Gleichwohl der Ukraine-Konflikt sozusagen noch inmitten der embryonischen Phase steckt und keine Woche andauert, sind bereits etliche bekannte Meinungsmacher in NATO-Staaten dabei aufgeflogen, Fake-News zu verbreiten. Wobei Nachrichtensender mitunter Sequenzen aus Videospielen einspielten, um angeblich tagesaktuelle Gefechtsszenen zu veranschaulichen. Darüber hinaus wurde Video und Bildmaterial anderer Ereignisse wiederverwendet und sensationell in Szene gesetzt.

Erst neulich griff etwa die Print-Galionsfigur des Axel Springer Verlags, wieder tief in die Trickkiste und goß fleißig Wasser auf die Mühlen ihrer erbitterten Kritiker. Während ein hauseigener Korrespondent in einem Gefährt durch die ukrainische Hauptstadt kutschiert wurde und seine einseitigen Eindrücke vermittelte, spielte der Fernsehkanal des besagten Mediums Bilder von der Explosionskatastrophe im chinesischen Tianjin (2015) ein und behauptete unverfroren es handele sich um das Ausmaß eines Angriffs russischer Kräfte. Nachdem der Schwindel unmittelbar nach dessen Lancierung aufflog, ruderte das Springer-Medium kleinlaut zurück und behauptete es sei ein gravierender Fehler unterlaufen. Man bitte um Verzeihung und dies solle nicht wieder vorkommen, so das halbwüchsige Mea Culpa. Das eher zum schmunzeln anregt, als ernst genommen werden könnte.

Doch im Ukraine-Konflikt soll auch der Dilettantismus von Krisenschauspielern und Kriegsakteuren, wieder eine kompromittierende Rolle spielen. In den sozialen Netzwerken kursieren derweil zuhauf vom Mainstream aufgeschnappte Videos, die mutmaßliche Statisten zeigen, die sich aufgrund ihrer Dämlichkeit selbst enttarnen.

Ebenfalls mit aller Vorsicht zu genießen sind visuelle Darbietungen, die keinen identifizierbaren geographischen Bezugspunkt erkennen lassen. Wie etwa die umliegende Land- oder Ortschaft. Dies gilt insbesondere für Aufnahmen, die sich gezielt auf militärische Fluggeräte am Himmel fokussieren. All die oben aufgezählten Exempel sind in dem Video unten dokumentiert. Wie gesagt: „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit,“ Um bei der Wahrheit zu bleiben!

Aut.R.R.

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