„WORLD-WAR-TRANS!“ – Wokeness stößt an ihre Grenzen. Russland nicht einziges Land, das Genderwahn & Co zurückweist. (Op-Ed)

Russland ist ein christlich-orthodoxes Land, mit traditionellen sozialen Werten und muss deswegen vernichtet werden. Um jeden Preis. Das ist ein Dschihad,“ so interpretierte der Fox News Kommentator, Tucker Carlson, Aussagen des US Kongressabgeordneten der demokratischen Partei, Jamie Raskin, der auf seiner Homepage Moskau folgende Identität zuschreibt:

„Das gegenwärtige Moskau ist ein Knotenpunkt für korrupte Tyrannei, Zensur, autoritäre Unterdrückung, Polizeigewalt, Propaganda, Regierungslügen und Desinformation und Planung von Kriegsverbrechen. Es ist das Weltzentrum des antifeministischen, antischwulen und anti-Trans Hasses, sowie das Heimatland für den Export des vorgesehenen großen Austausches. Indem wir die Ukraine unterstützen, bekämpfen wir diese faschistischen Ansichten und unterstützen die dringenden Prinzipien des demokratischen Pluralismus.“

Als der tschetschenische Präsident, Ramsan Kadyrow, unlängst ebenfalls vom Heiligen Krieg sprach und ähnlich herabwürdigende Schilderungen ins Feld führte, kursierte im Mainstream das Scheinargument, „Putins-Bluthund“ litt unter Wahnvorstellungen. Der Tagesspiegel etwa will aus Kadyrows jüngster Wutrede herausgelesen haben: “ Außerdem spricht er von einem Kampf gegen „Satanismus“ und fabuliert von einem Dschihad.“

Fabuliert Raskin durch die Blume etwa auch von einem Dschihad, oder was hat es mit dieser wortgewaltigen Tirade auf sich? Carlson, äußerte sich zu der Kriegserklärung Raskins wie folgt:

“ Das ist kein herkömmlicher Krieg. Das ist ein Dshihad. Jamie Raskin hat dies lautstark ausgesprochen. Doch in Washington sind viele seiner Meinung. In beiden Parteien wollen sie umgehend den Weltkrieg-Trans sehen.“

Weltkrieg-Trans?

Worauf will Carlson hinaus?

Womöglich finden sich in Putins epischer Ansprache auf dem Valdai Forum aufschlussreiche Antworten darauf. Der entgegen totsagender Ferndiagnosen westlicher Propagandisten quicklebendig ausschauende russische Präsident, fällte ein vernichtendes Urteil über den unverhohlenen Plan westlicher Eliten, die gesamte Welt ins woke Chaos zu stürzen. Putin:

„Einige Leute im Westen glauben, dass die aggressive Auslöschung ganzer Kapitel ihrer Geschichte, “ die umgekehrte Diskriminierung“ gegen die Mehrheit im Interesse einer Minderheit, und die Forderung traditionelle Begriffe wie Mutter, Vater, Familie und gar Geschlecht aufzugeben, sie glauben dies seien Meilensteine auf dem Weg zur sozialen Erneuerung,“ so Putin.

Des Weiteren kommunizierte er die wohl gesündeste Einstellung gegenüber Andersdenkenden, „Leben und leben lassen.“ Putin:

„Ich wiederhole mich nochmals. Sie haben das Recht dazu, doch wir halten uns da raus. Hingegen bitten wir sie darum ihre Nase auch nicht in unsere Angelegenheiten zu stecken. Wir vertreten eine andere Sichtweise. Zumindest sieht es der Großteil der russischen Gesellschaft so. Besser gesagt, sie haben eine andere Meinung zu dem Thema. Wir glauben, dass wir uns an unsere eigenen geistigen Werte, unsere historische Tradition und multiethnische Nation halten sollten.“

Ehe er den Cancel-Culture-Koryphäen eine lehrreiche Geschichtsstunde erteilte, die den Erfahrungswert versinnbildlicht: Been there, done that,“ rekapitulierte er keine Einwände gegen die buchstäbliche Transformation des Westens hervorbringen zu wollen, solange sie lokal gehalten wird und nicht zwanghaft global überschwappt.

Viel Erfolg, hisst die Flaggen, wie wir sagen, macht weiter so ,“ sagte Putin.

Anschließend fügte er vergegenwärtigend hinzu:

„Das einzige was ich an dieser Stelle hervorheben möchte ist, dass ihre Vorschriften keinesfalls neu sind. Für viele mag es überraschend klingen, doch Russland hat das schon durchgemacht. Infolge der Revolution 1917, sagten die auf Dogmen von Marx und Engels bauenden Bolschewiken auch, dass sie bestehende Sitten und Bräuche verändern würden. Und nicht nur politische und wirtschaftliche, sondern den Begriff der menschlichen Moral und die Fundamente einer gesunden Gesellschaft. Die Zerstörung jahrhundertealter Werte, der Religion und zwischenmenschlicher Beziehungen bis hin zur Ablehnung der Familie, (da waren wir auch schon), die Ermutigung Angehörige zu denunzieren- all dies wurde als Fortschritt proklamiert und übrigens seinerzeit weltweit unterstützt. Es war ziemlich modern, genau wie heutzutage. Nebenbei bemerkt, die Bolschewiken waren gegenüber anderen Meinungen absolut intolerant.“

Die unverkennbaren Parallelen detaillierter ausführend, ergänzte der russische Präsident ferner:

“ Der Kampf für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung, hat sich in einen Dogmatismus verwandelt, der an der Schwelle des Absurden campiert. Wenn die Werke der großartigen Autoren – wie Shakespeare etwa – nicht mehr an Schulen und Universitäten gelehrt werden, weil man der Auffassung ist sie seien nicht mehr zeitgemäß. Die Klassiker werden als zurückgeblieben und ignorant gegenüber der Bedeutung der Rasse oder des Geschlechts erklärt. In Hollywood gehen Memos herum, die das richtige Storytelling vorschreiben, oder wie viele Charaktere bestimmter Hautfarben oder Geschlechter in einem Film vorkommen sollen. Das ist noch schlimmer als die Agitprop-Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Rassistischen Handlungen entgegenzutreten, ist eine notwendige und erhabene Sache. Doch die neue Cancel-Culture, hat daraus eine „umgekehrte Diskriminierung“ gemacht. Das ist umgekehrter Rassismus.“

Flausen im Kopf habende und der festen Überzeugung seiende Köpfe, es gäbe über 7 Milliarden Geschlechter auf der Welt, adressierend, formulierte Russlands Staatsoberhaupt taktvoll:

“ In mehreren westlichen Ländern, ist die Debatte über Männer und Frauenrechte zu einem perfekten Trugbild verkommen. Seien sie vorsichtig, den einstigen Pfad der Bolschewiken zu beschreiten- nicht nur Hühner, sondern auch Frauen zu kommunalisieren. Sie sind nur einen Schritt davon entfernt.“

Auf diesen Gesichtspunkt näher eingehend, argumentierte Putin zudem:

„Zeloten dieser neuen Ansätze, gehen gar so weit und wollen diese Konzepte gänzlich verwerfen. Jeder der sich wagt auszusprechen, dass Männer und Frauen tatsächlich existieren, was eine biologische Tatsache ist, läuft Gefahr ausgegrenzt zu werden.“

Das die Transgender-Bewegung im Clinch mit der Femininität steht und im Begriff ist diese zu eradizieren, verdeutlichte der Oberbefehlshaber der russischen Föderation anhand charakteristischer Termini.

„Elternteil No 1“ und „Elternteil No 2“, „gebärendes Elternteil“ anstatt „Mutter“. Und „menschliche Milch“, ersetzt „Brustmilch“, weil es die Leute verärgern könnte, die sich unsicher ob ihres eigenen Geschlechts sind. Ich wiederhole. Das ist nichts Neues. In den 1920. Jahren haben die sogenannten sowjetischen Kulturträger, in dem Glauben sie schüfen auf diese Weise ein neues Bewusstsein und einen Wertewandel, auch ein wenig Neusprech eingeführt. Und wie ich bereits sagte, sie haben ein solches Chaos hinterlassen, das einen nach wie vor zum schaudern bringt. „

Darüber hinaus ließ er kein gutes Haar an der „krankhaften“ Vision Schutzbefohlene Geschlechtsumwandlungen aufzubrummen. Putin dazu:

“ Ganz zu schweigen von einigen monströsen Dingen. Wie Kindern in frühen Jahren beizubringen, dass ein Junge zu einem Mädchen werden kann und umgekehrt. Die Lehrer bürden ihnen eine Wahl auf. die wir alle angeblich haben. Sie tun dies, während sie die Eltern von dem Prozess ausschließen und das Kind zwingen Entscheidungen zu treffen, die etwaig sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Sie ziehen nicht einmal in Erwägung einen Kinderpsychologen zu konsultieren. Ist ein Kind in diesem Alter überhaupt in der Lage so eine Entscheidung zu treffen? Um das Kind beim Namen zu nennen. Dies grenzt an einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und es wird im Namen von und unter dem Banner des Fortschritts begangen.

Abschließend brachte er nochmals die Einstellung zum Ausdruck, das einvernehmliche „suum cuique“ zu wahren. Jedem das Seine. Nach dem Motto; „Ihr so, wir anders. Kein Problem, solange ihr uns nicht bekehren wollt.“ Russland hält an seinen Traditionen fest, der kollektive Westen nicht. Letzterer kann tun und lassen was er will, solange er sich nicht zum globalen Social-Ingenieur aufspielt und der russischen Föderation nicht in die Parade fährt, lautet die liberale Botschaft. Nach Putin ist der Konservatismus sozusagen der direkte Gegenpol zum Wokeismus.

Jetzt ergibt der Ausdruck „World-War-Trans“ weitaus mehr Sinn. Nach der eingangs übersetzten Verlautbarung Jamie Raskins zu urteilen, betrachtet Washington die Ukraine als Sprungbrett für einen lang ersehnten Regime-Wechsel in Russland. Ein minderwertiges Mittel zum Zweck.

Es ging nie um die alleinige Verdrängung aus der Ukraine. Nein die blutdurstigen überparteilichen Neocons wittern ihre illusorische Chance, als Kriegssieger eine radikale Umerziehung der russischen Bevölkerung zu implementieren. Die kulturelle Gleichschaltung der schönen neuen Welt, hat noch einige widrige Hürden zu nehmen, ehe die Erde in Planet Woke umbenannt werden kann.

Großteile der Erdbevölkerung können nichts mit dem Gender-Wahn der politisierten Buchstabenmafia anfangen und sind nicht gewillt die Maxime roter Kulturrevolutionäre zu übernehmen. Und schon gar nicht wenn die Transformation nicht aus freien Stücken von statten gehen soll.

Sich angeblich für Diversität, Gleichberechtigung und Toleranz aufopfernde neoliberale Moralapostel, reagieren ungemein allergisch, sobald jemand den nonbinären farbenfrohen „Way of Life“ nicht als erstrebenswert erachtet. So viel zur Akzeptanz und Toleranz konträrer Normen und Werte.

Wenn in Saudi-Arabien, den übrigen Staaten der Golfregion, China oder anderswo, das Vorbild der Kernfamilie hochgehalten wird und sofern gleichgeschlechtliche Eheschließungen und Beziehungen nicht erwünscht sind, hat man dies zu akzeptieren. Punkt. Leben und leben lassen.

Ja manche Gemüter empfinden familienfreundliche Gay-Paraden, Draq-Queen Vorlesungen in Grundschulen, Pubertätsblocker für Heranwachsende als abstoßend und unvereinbar mit den Grundfesten ihrer Werte- und Moralvorstellungen. So let it be.

Das der queer-trans-woke Lifestyle ganz nach dem Sinnbild elitärer Malthusianisten nebenher die Geburtenrate nach unten schraubt, sei dahingestellt. Nichtsdestotrotz stößt er fernab des kollektiven Westens an seine physischen Grenzen.

Im Greg-Reese-Report unten, wird mitunter der „World-War-Trans“ thematisiert. Sehenswert!

Aut./Übers. : R.R.

Kommentar verfassen