Butscha Remake? Moment mal… Hier die Ungereimtheiten in der Isjum-Story. „Massengrab“ „Folterung“- Fake News… (Op-Ed)

Here we go again.

Die mythenhafte Rückeroberung peripherer Ortschaften Kiews im April, wurde von einem wahrhaft schlecht inszenierten Massaker überschattet. Die Butscha-Safari, wird als eine der offenkundigsten False-Flag-Kampagnen in die Kriegsgeschichte eingehen.

Dutzende hingerichtete Opfer einer Säuberungsaktion der ukrainischen Nationalgarde, tauchten in einem grässlichen Snuff-Movie auf, dessen Produzenten vorschwebte die eigenhändig verübten Kriegsverbrechen und Gräueltaten dem gegnerischen Lager anzudichten. Nur wurde dieses perfide Bestreben ad hoc von einer kompromittierenden Mitteilungsbedürftigkeit konterkariert, die angesichts ihrer unverhohlenen Ausdrucksform schier nicht missverstanden werden kann. Die Jagdsaison auf „Saboteure, Spione, Kollaborateure“, aka. russischsprachige Ukrainer zu eröffnen und dies proklamierend als Safari zu umschreiben, ist eine Explizität sondergleichen.

Die fadenscheinige Atrozitäten-Maschinerie, hat die Ukraine im Sturm ereilt. Wie etliche andere Kriegsschauplätze zuvor. Und solange die reziproken Kampfhandlungen keine Beilegung erfahren und Russen temporär besetzte Gebiete an Kiew abtreten, wird die Produktion inventierter Schaudergeschichten nicht abreißen.

Demnach war ein Butscha-Remake, in der jüngst zurückeroberten Stadt, Isjum, mehr als vorhersehbar. Hingegen hat man dem progressiven Dilettantismus mitnichten den Garaus gemacht, und stattdessen die narrative Dämonisierung der russischen Ethnie noch weiter auf die Spitze getrieben.

Es geht mal wieder um ein „entdecktes Massengrab“, welches in Wahrheit keines ist. Der Moon of Alabama-Blog entdeckte unlängst mehrere Ungereimtheiten in Kiews neusten schäbigen Versuch, die Weltöffentlichkeit zum Narren zu halten .

Die Nachrichtenagentur Reuters etwa, gab eine äußerst irreführende Catchphrase heraus, die offensichtlich der Anfachung von Dramaturgie halber redaktionell abgesegnet wurde. „Massengrab mit mehr als 440 Leichen in Isjum entdeckt, Ukrainische Polizei,“ so die Schlagzeile.

Die Scheiße rollt den Berg herunter. Es zogen gerade einmal Minuten ins Land, bevor etliche Nachrichtenoutlets der Reuters-Story rekapitulierend Vorschub leisteten. Doch hierbei wurden diverse entkräftende Gesichtspunkte offenbart. Der britische Nachrichtensender SKY-News berichtete beispielsweise:

„Serhiy Bolwinow, der Chefermittler der Region Charkiw, teilte SKY-News mit, dass jeder Leichnam forensisch untersucht würde.

„Ich kann sagen, dass es von den bislang befreiten Gebieten eine der größten Grabstätte ist…440 Leichname wurden an einem Ort beigesetzt,“ sagte Bolwinow.

„Einige wurden von Artilleriefeuer dahingerafft, andere von Luftschlägen, „sagte er. Tausende russische Soldaten flohen am Wochenende aus Isjum.“

Also was denn nun ein Massengrab, oder eine Grabstätte. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Indes entsendete die Nachrichtenagentur, Associated Press (AP), Korrespondenten nach Isjum, um Eindrücke von der besagten „Fundstelle“ einzufangen. Sensationsgeile Beobachter dürften beim Anblick der Aufnahmen von Ernüchterung anheimgefallen werden. Zumal sich dem Auge des Betrachters eine stinknormale Grabstätte darbietet. Nichts Ungewöhnliches. Sie wissen schon ein Friedhof, bestellt mit Dutzenden aufgeschütteten Hügeln, auf denen Kreuze mit Insignien stehen.

Laut der einseitigen Darstellung, hätten sich in einem ausgehobenen Grab mindestens 17 ukrainische Soldaten befunden. In dem tendenziösen AP-Beitrag, machten ukrainische „Ermittler“ unverifizierbare Angaben, dahingehend das sie anhand von russischem Videomaterial in der Lage gewesen seien, das „Massengrab“ ausfindig zu machen. Interessant. Also sollen russische Soldaten sich dabei gefilmt haben, wie sie die Leichname „heimlich entsorgen“?

Mit der visuellen Festhaltung und medialen Verbreitung von Kriegsverbrechen und Gräueltaten, schießt man sich als Täter doch eigentlich mehrfach ins eigene Knie. Oder etwa nicht? Wozu der gegnerischen Seite Evidenzen zuspielen? Ganz gleich wie man es dreht und wendet, der offiziellen „Massengrab“-Story wohnt kein Funken Plausibilität inne.

Unterdessen brachte MOA in Erfahrung, auf welches Video die Ukrainer sich wahrscheinlich berufen. Doch die mit der Öffentlichkeit geteilte Beerdigung ukrainischer Soldaten, soll einen völlig anderen Hintergrund haben. Das bereits am 8.Mai veröffentlichte Material, wurde mit einem aufschlussreichen Titel eingeleitet. Dieser lautet:

Die Ukraine weigert sich tote Soldaten fortzuschaffen. Das russische Militär beerdigt sie in Massengräbern.

Welch ein Spin. Jetzt macht die Aufzeichnung weitaus mehr Sinn. Der russische Seite intendiert offenbar, die grässliche Fratze des Selenskyj-Regimes zu entblößen. Die gefallenen ukrainischen „Brüder, Onkel, Väter, Neffen, Cousins etc.“ auf dem Schlachtfeld verrotten zu lassen, passt zur Attitüde unentwegt Kanonenfutter per Himmelfahrtskommando nach Walhalla zu entsenden. Moon of Alabama ist auf einen russischen Artikel gestoßen, der das Thema der zurückgelassenen ukrainischen Wehrpflichtigen aufgriff. Der elektronisch übersetzte Auszug, liest sich wie folgt:“

„Die Ukraine weigert sich die sterblichen Überreste getöteter Soldaten fortzuschaffen, und das russische Militär ist gezwungen sie in Massengräbern beizusetzen.

Erneut weigert sich die Ukraine die Leichname ihrer getöteten Soldaten fortzuschaffen, die nunmehr in Massengräbern beerdigt werden müssen. Die russische Seite bot dem Feind mehrmals an einen Korridor für Samariter einzurichten, um die Leichname zwecks Beisetzung in Empfang zu nehmen, doch erhielt bisher keine Rückmeldung vom ukrainischen Kommando.

Vor einiger Zeit haben russische Soldaten die Leichname der getöteten ukrainischen Soldaten gesammelt und in die Leichenhalle verbracht. Dabei gerieten sie unter Mörserbeschuss der Ukrainer. Letztendlich wurden die Leichname trotzdem nicht abgeholt. Heute mussten die russischen Streitkräfte die Toten in Massengräbern beisetzen.

Laut einem an der Beerdigung teilgenommenen Soldaten, seien die Leichname vor einer Woche an der Frontlinie geborgen worden. Er sagte das bisherige Verhandlungen mit der amtierenden ukrainischen Regierung unfruchtbar gewesen seien. Die ukrainische Seite weigerte sich einfach die Leichname in Empfang zu nehmen. Woraufhin die russischen Kräfte die Initiative ergriffen und die Toten auf einem der Friedhöfe in der Stadt beerdigten.

Hätten die ukrainischen Behörden die Überführung der Leichname ihrer Kämpfer akzeptiert, hätten die Angehörigen auf eine menschliche Art und Weise Abschied nehmen können. Doch nun wurden sie umhüllt von Plastikbeuteln in Massengräbern beerdigt. Doch dies ist bei Weitem besser, als als Futter für Wildtiere zu enden. Was geschehen wäre, wenn es das russische Militär nicht gäbe. Zumindest haben die Angehörigen mit einem DNA-Abgleich eine Chance die Toten wiederzufinden.

Dies ist kein Einzelfall. Im März berichteten wir bereits darüber, dass die Ukraine sich weigert den Kontakt aufzunehmen, um Leichname gefallener Wehrdienstleistender von den Territorien der Volksrepubliken, Donetsk und Luhansk, zu entfernen. Daraufhin wurden alle in Massengräbern beigesetzt. Einige hatten Namensschilder, andere Soldaten blieben unidentifiziert.“

Vor dem Hintergrund dieser entlarvenden Informationen, sahen sich die Spin-Doktoren scheinbar veranlasst, die soeben widerlegte 440-Massengrab-Story dramatisch auszuschmücken.

Kurzweilig sickerte eine Ente durch, die besagte, dass in Isjum etliche Leichname mit Strick um den Hals exhumiert worden seien. Reuters gab die Fake-News heraus, nur um sie unmittelbar wieder aus dem Verkehr zu ziehen.

Doch wie MOA ferner mitteilte, gibt es noch einige Mainstream-Agenten, die zumindest ein wenig Skepsis an den Tag legen. Wie die britische Tageszeitung, Telegraph, die augenscheinlich nicht so überzeugt ist von den Foltervorwürfen der Ukrainer.

In dem Artikel unter der Schlagzeile: In Isjum- Und die von Himars-Raketen zerstörte russische Kommandozentrale,“ wird unter anderem angegeben:

„Anton Heraschenko, ein Berater des ukrainischen Innenministeriums, teilte der BBC am Donnerstag mit, dass in Isjum ungefähr 1000 Leichname gefunden worden seien, und das dort mehr Zivilisten gestorben seien, als in Butscha.

Während seines Besuchs am Donnerstag, bekam der Telegraph keine Beweise für dieses tödliche Ausmaß zu sehen. Hrigory, ein 63 Jahre alter Bauingenieur, streitet jegliches Wissen über Kriegsverbrechen ab.

„Wir interagierten nicht mit ihnen, und sie nicht mit uns, “ sagte er über die Russen. „Nach meiner Kenntnis gab es keine Festnahmen, Hinrichtungen, Folter.“

Dem fügte er hinzu: „Unter ihnen waren viele junge Männer die sagten: „Wir schießen nicht.“

Und der Telegraph ein weiteres mal skeptisch:

“ „Gefolterte“ Leichname aus Massengräbern in befreiter Stadt Isjum exhumiert.“

Oleksandr Filchakow, Leiter des Büros des Staatsanwalts von Charkiw, sagte, dass Einige Folterspuren aufwiesen. Reporter vor Ort, konnten keine Beweise dafür finden.“

Der Fall Ludmila Denissowa, sollte von der ukrainischen Propaganda erlegte Informations-Rezipienten nachhaltig zu denken geben. Lernkurve unabdinglich. Orbisnjus berichtete:

Hierzu sollte man hingegen wissen, dass die Quellen, der mitunter äußerst detailliert „dokumentierten“ makabren Sexualverbrechen und Vergewaltigungsvorwürfe, ausschließlich im ukrainischen Machtapparat zu finden sind. Genaugenommen war es eine Person, die aufgrund ihres Hanges haltlose und reputationsschädigende Märchen auszubrüten, inzwischen ihren Posten räumen musste. Die Rede ist von der ehemaligen Ombudsfrau für Menschenrechte, Ludmila Denissowa. Die 2019 von Selenskyj berufene „Menschenrechtlerin“ geriet im Vorfeld ihres achtkantigen Rausschmisses schwer in die Kritik, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen

RT dazu:

Trotz des stets angehefteten obligatorischen Disclaimers, dass man die jeweiligen Angaben der Kriegsparteien nicht unabhängig überprüfen könne und diese demnach mit einem Grain of Salt zu genießen seien, führen sich insbesondere deutsche Leitmedien so auf, als hätten sie die Wahrheit gepachtet.

Psyops, False-Flags, Finten, Propaganda, Falsch-, Fehl- und Desinformationen gehören ebenso zum Krieg, wie schweres Militärgerät. Wobei dem Narrativ mitunter deutlich mehr Bedeutung zukommt. Nicht zuletzt weil der Pöbel mitziehen muss, wenn es darum geht die Waffen sprechen zu lassen. Und insbesondere wenn Millionen von Existenzen auf dem Spiel stehen, wie es derweil in Europa und anderswo der Fall ist.

Also weswegen gegen Russland kämpfen, fragen sich viele? „Das ist nicht unser Krieg,“ bekommt man immer mehr zu hören.

Um dieser Müdigkeit und Entfremdung Einhalt zu gebieten, muss der Gegner fortwährend entmenschlicht und als ideologisierter Feind porträtiert werden. Der berühmte Kampf zwischen Gut und Böse ist beispielhaft. Manche sprechen gar von einem Weltuntergang, sollte Putin in der Ukraine obsiegen. An diesem Punkt setzt die dehumanisierende Propaganda ein, die sich für nichts zu Schade ist.

Diesbezüglich erinnern wir an die Brutkastenlüge, die 1990 eine breite Öffentlichkeit davon überzeugen wollte, dass irakische Truppen in Kuwait Frühgeborene aus Brutkästen rissen und sie auf dem Boden qualvoll sterben ließen. All fake. Wie sich später herausstellte, war die ganze Schose erfunden worden, um die Masse auf Krieg zu trimmen.

Also was sagt uns das? Niemals aus Kriegsschauplätzen emittierende Informationen für bare Münze nehmen. Never!

Aut./ Übers.: R.R.

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