Präsident Putin haut dem woken Westen unbequeme Wahrheiten um die Ohren. „Vor eigener Haustüre kehren…Schuldige für Krise, in eigener Familie zu finden.“ (Op-Ed, Videos)

Spätestens seit der WHO-Pandemie sollte gar der am weitesten von der Außenwelt abgeschnittenste Hillbilly begriffen haben, dass sich das Niveau der Berichterstattung westlicher Leitmedien im freien Fall befindet. Kurzum der Boden der Tatsachen hat sich in Luft aufgelöst.

Zweckgebunden und ideologisiert vorangepeitscht von Mob- und regierungskonformen Thematiken, haben die ARDs, CNNs und Spiegel sich seit geraumer Zeit ins narratorische Abseits befördert. Womit nicht die Reichweite unter schlafwandelnden Mainstream-Rezipienten gemeint ist. Idioten, die inbrünstig allabendlich den ausgestrahlten Einheitsbrei absorbieren und morgendlich Zeitungen verschlingen, um zeitnah als woker Fußsoldat sang und klanglos abzutreten, sind definitiv in der Überzahl.

Seitdem es einem provokanten korrupten Schurkenstaat an den Kragen gehen soll und zur Abwechslung nicht Uncle Sam sondern Mutter Russland die nationale Sicherheit anführt um die Waffen sprechen zu lassen, dreht der Westen am Rad und spricht von nie dagewesenen Umbrüchen. Irak, Libyen, Syrien der Jemen und andere schießwütige Abenteuer der NATO und ihrem Dunstkreis, die weitaus mehr Verluste forderten und fordern als der vergleichsweise milde Ukraine-Konflikt, sind Relikte einer amnestischen Episode, die Menschenleid selektiv klassifiziert. 500 000 tote irakische Kinder durch US-Sanktionen nur eine Statistik. Vereinzelte getötete ukrainische Zivilisten, von denen nicht wenige zu militärischen Zielen wurden nachdem sie Selenskyj verpflichtete als Kombattanten draufzugehen, riesen Tragödie. Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. Eine nie an Aktualität einbüßende Faustregel.

Die Leitmedien sprechen unentwegt vom schlimmsten „Krieg“ aller Zeiten, und lassen sich in ihrer obsessiven Einseitigkeit dazu hinreißen, auf eigentlich nie wieder zu revitalisierende Umgangsformen und Rhetoriken zurückzugreifen. Die Entmenschlichung der russischen Ethnie wird etwa durch folgende verabscheuungswürdige Schlagzeile versinnbildlicht. Sollte es zumindest:

„“Schlimmster Albtraum“ in Wimbledon: Herzogin Kate gibt Pokal gebürtiger Russin.“

Ein kleines Wortspiel deckt den Rassismus ad hoc auf. Tauschen sie Russin mit Jüdin aus. Hört sich nicht mehr so schwungvoll an, oder ? Aber „mit den Russen kann man es ja machen“. Scheint der allgemeine Konsens in Redaktionen und Plenarsälen zu sein. Wir distanzieren uns bis zum Südpol von dieser zu verachtenden Stigmatisierung einer Nationalität und Kultur. Und was um Himmelswillen haben russische Athleten, Katzen, Opernsänger, Sportler, Musiker, Künstler, tote Autoren, Malereien, Speisen, Nachrichten, Lehrer, Schüler, Studenten, usw. mit dem Konflikt in der Ukraine zu tun? Der Cancel-Culture-Mob, der ironischerweise nach Vorbild von Maos Roten Garden sein Unwesen treibt, hat im Westen alles Russische verboten. Haben Sie jemals erlebt, dass solch eine hyperventilierende und groteske Überreaktion infolge amerikanischer Interventionen stattfand? Wir nicht!

Die Dämonisierung einer ganzen Nation, soll laut den zehn Prinzipien der Kriegspropaganda weniger effektiv sein, als die konzertierte Verteufelung einer Führungspersönlichkeit. Im Leitsatz 3 mit der Überschrift: „Der Führer des feindlichen Lagers wird dämonisiert,“ steht geschrieben:

Man kann eine Gruppe von Menschen nicht insgesamt hassen, nicht einmal als Feinde. Es ist daher wirkungsvoller, den Hass auf die feindliche Führungspersönlichkeit zu richten. Der Gegner bekommt so ein Gesicht und dieses Gesicht wird natürlich Gegenstand des Hasses werden.“

„Der Sieger wird sich immer als Pazifist darstellen, der die Verständigung liebt, aber vom gegnerischen Lager zum Krieg gedrängt wird, wie etwa Bush oder Blair dies taten.“ „Das gegnerische Lager wird ganz sicher von einem Wahnsinnigen, einem Monster geleitet (Milosevic, Bin Laden, Saddam Hussein), (…), das uns herausfordert und von dem man die Menschheit befreien muss.“

Es vergeht kein Tag an dem Wladimir Putin nicht auf irgendeine spastische Art und Weise diffamiert, verhöhnt oder entmenschlicht wird. Mal sind es die üblichen Diktatoren-Litaneien, mal psychoanalytische Ferndiagnosen oder wilde Spekulationen um den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten. „Sein Gesicht ist aufgebläht, er bekommt Steroide…Er braucht Wachmacher…Er hat nur noch ein paar Tage zu leben…bla bla bla.“ Um nur einige Beispiele zu nennen. Erst neulich veröffentlichte die britische Tageszeitung, Daily Mail, unter Berufung auf das ukrainische Regime einen Kracher, der wahrhaftig intellektuelle Sprengkraft aufweist. Wir wollen diesem Pulitzer-verdächtigen Journalismus bloß nicht seinen grell scheinenden Glanz streitig machen und übersetzen vorerst kommentarlos:

„Laut dem Chef des ukrainischen Militärgeheimdiensts, könnte für die Ankunft bei einem Gipfel in Teheran diese Woche, ein Wladimir Putin Double verwendet worden sein.

Während der russische Staatsführer einen unbehaglichen Eindruck machte, als er in Teheran die Stufen seiner Präsidentenmaschine hinabstieg, bemerkten ukrainische Quellen, dass er sich schneller als gewöhnlich bewegt habe und aufmerksamer gewesen sei, als bei vorherigen öffentlichen Auftritten.

Der russische Premier sah ermuntert aus, als er die wartende Partei begrüßte, bevor er sein Jackett auszog und in eine schwer gepanzerte Limousine kletterte.

Geheimdienstchef ,Major-General, Kyrylo Budanov, war in einem live ausgestrahlten Interview auf dem Nachrichtenkanal, Ukraine 1+1, misstrauisch.

Ukrainischen Medienberichten zufolge deutete Budanov an, dass ein Doppelgänger von Putin nach Teheran geflogen sein könnte, um sich mit den Präsidenten von der Türkei und Iran zu treffen.

„Ich gebe nur einen Hinweis,“ sagte er. „Bitte achten Sie auf den Moment, als Putin aus dem Flugzeug steigt. Ist das wirklich Putin?“

Bravouröse Glanzleistung, bleibt da nur hinzuzufügen. Noch vor ein paar Monaten als Stoff klandestiner Verschwörungstheorien verschrien. Nun sind solche brachial abwegigen Ergüsse Mainstream-News. Sagt definitiv allerhand über die Qualität aus.

Anstatt der monströsen Propaganda der Selenskyj-Junta unverifiziert auf den Leim zu gehen, sollte der inzwischen utopische Gedanke der Meinungsvielfalt endlich wieder zum tragen kommen. Audiatur et altera pars ist die Devise, auf die sich schleunigst zurückbesinnt werden sollte. Was wir an dieser Stelle tun wollen.

Genug spekulative Ausuferungen. Lassen wir den „Lieblingsfeind“ des anglo-amerikanischen Kosmos persönlich zu Wort kommen. Putin feuerte in jüngster Zeit mehrere Wahrheitsbomben gen Westen ab. Die wohlgemerkt nicht in sogenannten russischen Staatsmedien Verbreitung finden, sondern im alternativen Nachrichten-Sektor des „Erzfeindes“. Das US-amerikanische Nachrichtenportal Infowars gab einen Auszug von einer Ansprache Putins wieder, in dem der russische Präsident kurz und bündig erläutert, was seiner Auffassung nach die wahren Ursachen der imminenten Welternährungs und Energiekrise sind. Putin:

Jeder spricht über die aktuellen Ereignisse und macht Russland für die bevorstehende Nahrungskrise verantwortlich. Als Experten werden Sie wissen, dass die Krise in der Zeit der Pandemie-Bekämpfung ihren Ursprung nahm. Als einige der hochentwickelten Wirtschaften ihre Monopolmacht, in Form von Währungsmonopolen, missbrauchten. In den USA schmissen sie die Druckmaschine an und druckten $5,9 Billionen. Das sind 38% des Geldvolumens. Diesen Betrag druckten sie binnen zwei Jahren. Dies ist ungefähr die Summe, die in den vergangenen 40 Jahren gedruckt wurde. Derselbe Anteil. Und in der Eurozone druckten sie 2,5 Billionen Euro. Sie pumpten dieses Geld in die Wirtschaft und bezahlten Bürger damit. Was per se keine schlechte Sache ist. Wir wandten eine ähnliche Taktik an, doch waren sehr vorsichtig. Wir sind behutsam vorgegangen, weswegen uns solch eine Inflationswelle erspart blieb. Wohingegen sie ihre Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung, durch Haushaltsdefizite finanzierten. Woraufhin sie auf den globalen Märkten Nahrungsmittelangebote aufkauften. Die USA, die in den zurückliegenden Jahren ein Nettoexporteur von Nahrungsmitteln waren, sind nunmehr ein Nettoimporteur. Ihr Erwerb von Lebensmitteln, überwog den Verkauf um $17 Milliarden. Was hat dies zu bedeuten? Nun sie verschlimmerten die Probleme in armen und Entwicklungsländern und kompensierten ihre eigenen. Dies ist das Ergebnis eines Monopols auf die Leitwährungen Dollar und Euro. Dieser Prozess begann gegen Ende 2019, Anfang 2020. Die Sanktionen gegen Russland, haben die Lage zusätzlich verschärft. Sie trafen mehrere falsche Entscheidungen im Energiesektor und die Gaspreise schossen in die Höhe. Und der Zugang zu Gas, ist fundamental für viele Düngemittel. Während Düngemittel immer teurer wurden, machten Unternehmen dicht, insbesondere in Europa. Und die Lebensmittelpreise gingen weiter auf Bergfahrt.

In einer anderen von dem US-Satiriker, Jimmy Dore, auszugsweise zitierten Rede, bemerkt Putin das Russland sich nicht für alle hausgemachten Probleme des Westens den Schuh anziehen könne. Der russische Präsident:

Also schieben Sie uns für die Fehlentwicklungen in Ihren Ländern nicht die Schuld zu. Ich richte meine Worte auch an gewöhnliche westliche Leute. Ihnen wird andauernd mitgeteilt, dass Ihre gegenwärtigen Schwierigkeiten auf Russlands feindliche Handlungen zurückzuführen seien und das Sie für die Anstrengungen zur Bekämpfung der angeblichen russischen Bedrohung, tief in die eigene Tasche greifen müssen. Das sind alles Lügen. Die Wahrheit ist, dass die Probleme, mit denen sich Millionen von Menschen im Westen konfrontiert sehen, das Ergebnis mehrjährigerer Handlungsweisen der herrschenden Eliten Ihrer jeweiligen Länder sind. Ihrer Fehler, kurzsichtigen Strategien und Ambitionen. Diese Elite schert sich nicht darum, wie sie das Leben für Bürger westlicher Länder verbessern könnte. Sie sind besessen von ihren eigennützigen Interessen und Superprofiten. Dies geht aus Daten internationaler Organisationen hervor, die deutlich aufzeigen, dass sich die sozialen Probleme in den vergangenen Jahren , gar in den führenden westlichen Ländern, verschärft haben. Das die Ungleichheit zunimmt und sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet und das sich Rassen- und ethnische Konflikte bemerkbar machen. Der Mythos von der westlichen Wohlfahrtsgesellschaft, die sogenannte Goldene Milliarde, ist am bröckeln. Ich bekräftige noch einmal. Der ganze Planet zahlt für die Ambitionen des Westens und die Versuche seine trügerische Dominanz um jeden Preis zu wahren.

Unbequeme Wahrheiten! Selbstverschuldete Miseren für die Russland offenbar als Sündenbock herhalten soll. Moskau ist nicht die Welt. Und die nunmehr beigemessene Superiorität mit lokalen Kriegshandlungen den Globus ins Wanken zu bringen, verträgt sich nicht mit der marginalisierenden Vorkriegs-Kolportage, dass die russische Föderation ein unbedeutender Player auf der Weltbühne sei, dessen Ökonomie mit der von Spanien verglichen werden könnte. Nun heißt es dass der Kreml in der Lage sei, sämtliche Märkte kollabieren zu lassen. Was denn nun? Nukleare Gas-Supermacht oder Ramsch-Staat? Ganz gleich was man von Putin halten mag, doch seiner Gesamteinschätzung der Krisenlage wohnt weitaus mehr Plausibilität inne, als dem Korn-Hybrid-Angriffskrieg Gedöns, dass sämtliche wichtigen Details ausspart und die deutsche Bevölkerung zum Narren hält.

Aut. /Übers: R.R.

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