US-Militärexperte findet deutliche Worte: „NATO ist ein Witz, kann nichts gegen Russland ausrichten…Ukraine läuft Gefahr als Nation vom Antlitz der Erde getilgt zu werden.“ NATO nur Papiertiger? (Op-Ed, Video)

Der kontinuierlich mit realitätsnahen Kriegsanalysen aufwartende Militärexperte, US-Veteran und ehemalige UN-Waffeninspekteur und Geheimdienstler, Scott Ritter, bezeichnet die Nord-Atlantische-Handelsorganisation (NATO) als eine Allianz, die unter einer akuten Identitätskrise leide.

Nach dem Afghanistan-Debakel, fiel das Relikt vom Kalten Krieg in ein tiefes Loch. Trumps Worte hallten lauter denn je nach, dass die NATO „obsolet“ sei. Der Ukraine-Konflikt war sozusagen der rettende Strohhalm, der dem äußerst fragilen „Verteidigungsbündnis“ eine Galgenfrist verschaffte. Seit jeher lässt die NATO rhetorisch mächtig ihre Muskeln spielen. Doch was steckt wirklich hinter den pompösen Auftritten und groß geschwungenen Reden?

Laut Ritter alles nur heiße Luft. Ehe er in dem Gespräch mit dem You-Tube-Kanal „Trough the Eyes of“ dazu überleitete der Audienz in Bezug auf die NATO-Theatralik die rote Pille zu verabreichen, bemerkte er folgendes zur „Vorbilddemokratie“ Ukraine, nachdem er auf den Showdown zwischen Thilo Jung und Andrej Melnyk verwies:

Die Leute stellen sich allmählich die Frage, was für eine Nation die Ukraine ist und was aus ihr wird? Sie ist keine Demokratie, sondern eine Militärdiktatur, die gegenwärtig unter Kriegsrecht operiert. Sie verabschieden Gesetze, welche die russische Sprache und Bücher verbieten. Schließen Sie ihre Augen und stellen sich mal vor ich würde sagen „Verbietet die jüdische Sprache, verbietet jüdische Bücher, verbietet jüdische Kultur.“ Jetzt verstehen Sie was hier läuft. Europa umarmt eine Regierung, die eine Richtlinie implementiert, welche nur ein Wort von der Wiederauferstehung des Holocausts entfernt ist. Dies geschieht in der Ukraine. Und vielleicht gibt es ja noch ein paar Menschen, die damit nichts am Hut haben wollen.

Zum NATO-Bündnisfall, den viele fälschlicherweise als Verpflichtung sehen in Bedrängnis geratenen NATO-Partnern militärisch beizustehen, erörterte Ritter, dass die Wenigsten verstünden was es bedürfe, um unter den gegebenen Umständen einen sukzessiven Militäreinsatz durchzuführen. Mit Blick auf die angespannte Lage in Litauen bemerkte Ritter, dass Moskau sich von dessen NATO-Status mitnichten beeindrucken ließe und bei einer Eskalation zum vernichtenden Gegenschlag ausholen würde. Der Militärexperte bezweifelt, dass die Allianz dann öffentlich noch so geschlossen aufträte. Ritter dazu:

Jede Kraft, die von der NATO ins Baltikum entsendet wird, wird durch die Hand Russlands sterben. Das ist eine Realität. Und die Vereinigten Staaten werden sagen: „Dies können wir nicht so stehen lassen . Unter Artikel 5 werden wir die Brigade nach Polen entsenden.“ Russland wird die Ausrüstung der Brigade zerbomben, ehe die Brigade eintrifft. Russland wird die Hafenanlagen zerstören, die dafür vorgesehen sind weitere Rüstungsgüter zu empfangen. Russland wird die Flughäfen zerstören, auf denen diese Flugzeuge landen sollen. Russland wird die Flugfelder zerstören, welche die NATO für die Truppenverstärkung eingeplant hat. Russland ist ein ernstzunehmender Spieler. Damals im Kalten Krieg ist so etwas nur nicht passiert, weil wir alles vor Ort stationiert hatten. All unsere Kräfte. Alleine in Deutschland befanden sich 250 000 Soldaten und tausende Fluggeräte, sodass wir für die Mobilisierung der Verstärkung Zeit gewinnen konnten. Was wir die Reforger-Übung nennen. Wobei 300 000 zusätzliche amerikanische Soldaten einberufen werden, jene mit der präpositionierten Ausrüstung kompatibel sind. Doch wir hatten immer die Sorge, dass die Russen die präpositionierte Ausrüstung außer Gefecht setzen könnten. Mit was sollten die Soldaten dann kämpfen? Also musste es schnell gehen. Binnen 10 Tagen musste die Einberufung der Truppen abgeschlossen sein. Nun ziehen sechs Monate ins Land, um eine Brigade zu formieren und nach Polen zu schicken. Wir üben die Dinge nicht mehr, die wie am Schnürchen laufen müssen. Für die wir 24/7 ausgebildet wurden. Das ist äußerst kostspielig. Das machen wir nicht mehr. Also was die NATO derzeit veranstaltet, nenne ich Powerpoint-Spiele. Mit einer Powerpoint, kann man eine ziemlich ansehnliche Präsentationen erstellen. Mit hübschen Pfeilen und Zahlen. Dies kann man mit ausgesprochenen Worten kombinieren und Zuschauer werden erstaunt sein. Es ist nicht real. Es ist nur eine Powerpoint-Präsentation. Diese 300 000 Soldaten sind nicht real. Sie sind eine Powerpoint-Präsentation. Ich glaube nicht das die NATO in der Lage ist, ihren Absichten nachzukommen.

Auch in deutschen Medien hat die Dämmerung indes Einzug gewonnen, dass die Artillerie kriegsbestimmend ist. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Russen dieses Kriegshandwerk sehr gut beherrschen. Ob die NATO ebenbürtige Feuerkraft aufbieten könne, stellte Ritter wie folgt infrage:

Ich habe eine Frage an die NATO. Die 300 000 Soldaten die man gedenkt aufzubieten. Wie viele Artilleriegeschütze stehen zur Verfügung und wie viele Granaten werden diesen jeweils zugeteilt? Denn eine Wahrheit dieses Konflikts ist, dass die Artillerie der König ist. Die Seite mit der meisten Artillerie wird gewinnen. Zweitens: Die NATO verfügt nicht über genügend Artilleriegeschütze. Und auch wenn, wäre der Munitionsbestand nach zehn Tagen erschöpft. Mit Blick auf die Zuteilung in der Ukraine, würde der NATO binnen zehn Tagen die Munition ausgehen. Und dann würden sie alle draufgehen. Wohingegen die Russen alle Artilleriesysteme der Welt haben und offensichtlich unbegrenzten Nachschub an Munition. Nicht zuletzt weil sie sich seit geraumer Zeit auf solch einen Konflikt vorbereitet haben. Die NATO aber nicht. „

Das „Highlight“ des NATO-Gipfeltreffens in Madrid, war die zeremoniell begleitete Ankündigung Schweden und Finnland im Kreise der Allianz willkommen zu heißen. Vorerst macht die Türkei den Weg frei für den Beitritt der beiden skandinavischen Länder. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Ritter ist der festen Überzeugung, dass Ankara sich letzten Endes doch querstellen würde, weil das erforderte Quid Pro Quo schier nicht reziprok umsetzbar ist. Stichwort Kurden. Der Militärexperte in aller Ausführlichkeit dazu:

Lassen Sie uns über Schweden und Finnland sprechen. Es war nett das sich Jens Stoltenberg mit dem türkischen Präsidenten und den Finnen und Schweden zusammengesetzt hat und dieses hübsche Dokument unterzeichnete. Das besagt, dass die Türkei dem Beitritt dieser zwei wundervollen Nationen nicht im Wege stünde, solange sie tun was die Türkei bezüglich der Kurden verlangt. Und die Finnen und Schweden erwiderten: „Ja Ja, wir machen das schon.“ Was solche dämlichen Dokumente anbelangt, hat die Türkei ihre Lektion gelernt. Und nicht zuletzt weil jeder europäische Diplomat die Türkei anlügt. Sie haben wegen Allem gelogen. Auch diesbezüglich. Die Türken fordern von den Schweden : „Wir wollen das Sie uns 76 Köpfe auf einer Platte servieren. Es befinden sich 76 Kurden in Ihrem Land, die wir als Terroristen bezeichnen. Sie müssen sie an uns ausliefern, damit wir sie foltern können.“ Zwar haben sie es nicht auf diese Weise ausgedrückt, doch wir wissen ganz genau was mit diesen Leuten passieren wird. „Wir werden sie ermorden!“ Die Europäische Union hat doch angeblich Gesetze über humanitäre Hilfe und Menschenrechte etc. Also wird Schweden diese 76 Personen auf keinen Fall an die Türkei ausliefern, weil sie wissen was geschehen wird. Schweden würde achtkantig aus der Europäischen Union fliegen. Viele dieser 76 sind schwedische Staatsbürger. Also soll Schweden etwa seine eigenen Bürger an die Türken ausliefern, damit diese gefoltert und ermordet werden? Das wird nicht passieren. Finnland hat soeben angekündigt: „Niemals!“ Und der türkische Präsident sagt: “ Nun dies hat zufolge, dass mein Parlament ihr Anliegen nicht unterstützt. Denn auch wenn ich dieses Schreiben in Madrid unterzeichnete, muss es am Ende des Tages vom Parlament abgesegnet werden.“ Und ich kann Ihnen garantieren, das Parlament wird mit „Nein“ antworten. Oder wie sie in der Türkei sagen, „Hayir“ zur NATO-Mitgliedschaft von Schweden und Finnland. Also alles was in Madrid vorgegaukelt wurde, ist reine Fiktion. Es ist alles fake. Die NATO versucht mit großen Versprechen etc. verzweifelt den Anschein zu erwecken, dass sie noch relevant sei. Die Realität ist, dass die NATO in der Ukraine vernichtet wird, während wir uns hier unterhalten. Ihr Ansehen und ihre Ausrüstung wird vernichtet. Ihre Stellvertreter-Armee, das ukrainische Militär wird vernichtet. Und ihre Glaubwürdigkeit wird vernichtet. Das ist die gegenwärtige Realität der NATO. Sie ist gebrechlich.

Im Worst Case falls Russland und die NATO aka. USA Kopf an Kopf gerieten, sieht Ritter den militärischen Vorteil ganz klar bei Moskau. NATO der Papiertiger? Dies betreffend argumentierte er:

Nichts an dem NATO-Gipfel war real. Alles fake. Schön und gut, die USA werden Kriegsschiffe nach Rota in Spanien entsenden. Doch unsere Schiffe liegen schon vor Ort. Sollen wir noch ein paar mehr entsenden? Denken Sie kurz darüber nach, was diese ausrichten könnten. Rein gar Nichts. Ja wir entsenden weitere Flugzeuge. Zur Erinnerung, um Flugzeuge zu entsenden, braucht man Flugfelder. Und man schickt ja nicht nur die Fluggeräte, sondern muss den Treibstoff und die Expertise zur Instandhaltung sicherstellen. Ganz wichtig zum Thema Waffen. Wir haben keinen Vorrat an Waffen. In der Ukraine ist die volle Schlagkraft der russischen Luftwaffe noch längst nicht zur Geltung gekommen. Doch sobald es gegen die NATO geht, wird diese in die Vollen gehen. Es gibt eine Menge russische Kriegsflugzeuge. Das heißt wir müssen ebenso viele Fluggeräte aufbieten. Und genauso viele Luft-Luft-Raketen. Doch wir verfügen nicht über allzu viele Luft-Luft-Raketen. Also werden uns die Raketen ausgehen, ehe den Russen die Flieger ausgehen. Und den Bodenkampf, der mit Artillerie ausgetragen wird, verlieren wir auch. Logistisch gesehen ist die NATO nicht vorbereitet, um auf europäischem Boden einen großangelegten Krieg gegen Russland zu führen. Das ist die Realität.“

Zur provokativen Hybris Litauens und vermutlich daraus resultierenden schwerwiegenden Konsequenzen für das Baltikum, erörterte der Militäexperte:

Jeder Militärexperte weiß, dass die von der NATO ins Baltikum entsendeten Kampfeinheiten Stolperdraht sind. Das bedeutet, dass sie den Russen weder schaden, noch sie aufhalten können. Sie können die Russen nur forcieren in Erwägung zu ziehen, dass ein Angriff auf das Baltikum beinhaltet eine britische, deutsche oder französische Einheit zu überrennen. Das hieße dann, man bekämpfe diese Militärkräfte. Diese sollen lediglich eine Abschreckungswirkung entfalten. Doch eins kann ich Ihnen sagen, dass wenn über Kaliningrad eine Wirtschaftsblockade verhängt würde, sich Russland mitnichten von diesen Truppen abschrecken lassen wird. Russland macht sich nichts daraus. Um zu überleben wird Russland das tun, was es tun muss. Wie es jede Nation hoffentlich tun würde. Die Litauer sind diese kleinen pathetischen Rabauken mit einem Napoleon-Komplex, die sich mit einer viel höheren Gewichtsklasse messen wollen. Ultra-Leichtgewichte springen mit einem Schwergewicht in den Ring. Sie erhoffen sich das Leute beieilen werden, die sie unterstützen. Und ihre Erwartungshaltung verleitet sie dazu, über die Stränge zu schlagen. Denn sie nehmen an, dass sobald sie den Fuß vom Gas nehmen und einen Rückzieher machen, der Westen einspringt. Ihre Aufgabe ist es diese Instabilität kontinuierlich aufrechtzuerhalten, um höchstmögliche Unterstützung zu bekommen. Polen macht dasselbe. Doch was sie nicht realisieren ist, dass es ein Metzgergang ist, wenn man von Jemandem Unterstützung einfordert, der nicht wirklich in der Lage ist zu liefern. Denn falls es irgendwann tatsächlich zur Sache gehen sollte und es zum Gefecht kommt, taucht die ersehnte Rückendeckung schier nicht auf. Und ihr werdet alle draufgehen.

Ritter zufolge sei die Ukraine so gut wie Geschichte. Die russische Militärmaschinerie würde sich mit verlängertem Kriegsverlauf unerbittlich durch das gesamte Land fräsen. Der Untergang stünde schon festgeschrieben. Dieses Schicksal bedauernd äußerte der US-Veteran:

Ich hoffe das Europa auf die Ukraine schaut und versteht was da gerade passiert. Der Nationalstaat wird stückchenweise vernichtet. Die Industrie. Russland hat das eigentlich nicht geplant und ließ es eher seicht angehen. Doch allmählich wird der Industriestandort Stück für Stück vernichtet. Die Infrastruktur wird zerstört. Als Nation war die Ukraine bereits ein Zugunglück. Mit schlechter Infrastruktur. Geplagt von Korruption. Vor dem Krieg hätte es bereits hunderte Milliarden gekostet, die Ukraine auf Trab zu bringen. Deswegen ist die Vorstellung von der EU-Mitgliedschaft, schier eine Lachnummer. Weshalb sollte die EU dieses Desaster aufnehmen. Das werden sie nicht. (…) Dies wird nicht geschehen. Zwar wird dies von Politikern in Aussicht gestellt. Doch mit solchen Äußerungen haucht man einem Kampf Relevanz ein, der unhaltbar ist. Die Ukrainer mühen sich unter der Vorspiegelung ab, dass sie tatsächlich in der EU willkommen seien. „Wir werden im Schnellverfahren für den Aufnahmeprozess der Mitgliedschaft zugelassen. Vielleicht sollten wir solange kämpfen, bis es so weit ist.“ Pustekuchen. Die NATO-Mitgliedschaft können sie sich ebenso abschminken. Und falls sie gedenken den Kampf fortzusetzen, gibt es vielleicht bald keine Ukraine mehr. Die traurige Wahrheit ist, dass die ukrainische Nation etwaig vom Antlitz der Erde getilgt wird. „

Der Teufel steckt im Detail. Auf die Nuancen kommt es an. Allzu gerne vergessene Weisheiten, die Charakteristiken sämtlicher Materien eingängiger begreifen lassen. Grobe und oberflächliche Betrachtungsweisen, verleiten öfters zu voreiligen Schlüssen. In Sachen Krieg gibt es unzählige komplexe Facetten, die der Otto-Normalo schier nicht auf dem Schirm hat. Wie etwa statistische Gegenüberstellungen von Kriegsparteien, die bis ins kleinste Detail gehen. Also Truppenstärke, Munitionsbestände, Feuerkraft, Ausrüstung etc. Ritter zeigte anhand simpler in Kontext gesetzter Kalkulationen auf, dass ein Sieg der Ukraine ziemlich unwahrscheinlich ist.

An einem Punkt wird die grundlegende Militärmathematik, der Gleichung entsprechen. Die Ukraine begann mit einer gut ausgebildeten im aktiven Dienst befindlichen 260 000 Mann starken Truppe. Hinzu kommen vier bis 600 000 Reservisten. Und sie mobilisieren diese Typen von der territorialen Verteidigung. Einige Reservisten sind ausgebildet. Viele sind es nicht. Keiner von den territorialen Verteidigungskräften hat eine Kampfausbildung erhalten, die dem Namen auch nur ansatzweise gerecht wird. Um Ihnen ein Beispiel zu geben. Vor einigen Tagen erschien eine Story über einen Kommandeur der ukrainischen Spezialkräfte. Dieser sagte, dass seine Kräfte nach NATO-Standard“ Wirklich gut waren. Wir setzten den Russen zu,“ als der Krieg losbrach. Doch dem fügte er hinzu: „Ich habe 80% meiner Männer verloren. 80%. “ Ferner sagte er: „Die Typen die mir jetzt zugeteilt werden, bringen keine Fähigkeiten mit und trotzdem wird von mir erwartet dieselbe Leistung zu erbringen.“ Er sagte: “ Es ist unhaltbar. Wir verlieren derweil jedes Gefecht ,da wir schier unfähig sind dies zu stemmen.“ Und das ist eine Einheit der Spezialkräfte. Stellen Sie sich vor Sie sind eine Panzerbrigade mit guten Truppen. Die Realität ist das normalerweise mehr Panzer zu Bruch gehen, als Männer sterben. Eine Panzerbrigade kann 70% ihrer Panzer verlieren, doch immer noch über 80% seiner Truppen verfügen. Demnach zieht man diese Truppen ab und stattet sie mit neuen Panzern aus. Dann geht es zurück an die Front und sie verlieren wieder 70% der Panzer. Sie müssen verstehen, es geht um die Kampfkraft. Wenn eine Truppe hundertprozentige Effizienz aufweist und Verluste hinnehmen muss, wird sich das Niveau vermindern. Weil sie dafür ausgebildet wurden, richtig zu agieren. Doch sobald sich ein Schwund zuträgt, füllt man die Lücken mit Männern die ungeschult sind. Dies verdünnt die Kampfkraft. Also wenn Sie in die nächste Schlacht ziehen, machen sie noch mehr Fehler als zuvor. Und der Anteil der getöteten Soldaten steigt weiter an. Man kann nicht davon ausgehen, dass wenn man in der ersten Runde 10% Verluste hatte, es in der zweiten genauso läuft. Nein in der zweiten Runde verliert man 15%. Jetzt zieht man weitere ungeübte Kräfte hinzu und die Verlustzahlen schrauben sich weiter nach oben. Und nicht nur die Ungeschulten gehen drauf. Die Ausgebildeten müssen zudem immer mehr leisten und erhalten keine Rückendeckung. Und schon bald wird diese Einheit vollständig annihiliert sein. Da stehen die Ukrainer momentan. Diese Kräfte im aktiven Dienst, die wirklich gut waren, werden bald Geschichte sein. Sie haben nichts mehr aufzubieten. Ja wir werden ihnen 600 Panzer liefern. Biden verkündete soeben weitere 600 Panzer und 500 Artilleriegeschütze zu liefern. Hey Joe wer soll sie bedienen? Letztlich werden ungeschulte Knaben daran gesetzt. Und anschließend werden sie in die Hölle verfrachtet. (…) Dies bedeutet nicht das die Russen keine Verluste hinnehmen werden. Sie verlieren auch Männer. Also man tötet eine Menge Ukrainer und ein paar Russen und verändert den Kriegsausgang dadurch nicht. Ich sag Ihnen was passieren wird. Alle 600 Panzer, die wir beabsichtigen zu liefern , werden vernichtet. Hunderprozentige Garantie. Alle Panzer oder Artilleriegeschütze, die wir an die Ukraine liefern, werden entweder zerstört, oder erbeutet. Doch weil die Ukrainer für ihre Heimat kämpfen, ich würde sie niemals als Feiglinge bezeichnen, treten sie immer wieder an und sagen: „Hier sind noch weitere Kampfwillige, gebt uns noch mehr.“ Also geben wir ihnen was sie verlangen. Doch sie werden immer schneller das Zeitliche segnen. In den kommenden Monaten werden die Verluste der Ukrainer unfassbar sein. Schon jetzt sind sie unvorstellbar. Es gehen Zahlen herum, dass bereits 50 000 ukrainische Soldaten getötet worden sein sollen. Dies bedeutet, dass weitere 150 000 Soldaten verwundet sein dürften. Das macht 200 000 Verluste. Und diese Zahl ist nichts im Vergleich, wenn sich dieses Kampfniveau so fortsetzen sollte. Das ist simple Militärmathematik. Wenn man ungeübte Kräfte entsendet, werden sie extrem hohe Verluste erleiden. Sie werden von der Frontlinie zermahlen. Die Russen erleiden zwar auch Verluste, doch haben den Luxus Einheiten von der Frontlinie abzuziehen, um diesen Ruhephasen zu gönnen und die Ausrüstung aufzumöbeln. Um anschließend wieder an der Front mitzumischen. So vermögen sie das vorstoßende Momentum zu konsolidieren. Wohingegen die Ukrainer Knaben schicken. Und nachdem diese sterben, gleich die nächste Welle. Die ebenfalls fällt, während man sich zurückzieht. Es gibt keine Rast. Die Soldaten, die an der Frontlinie überleben, sind erschöpft. Sie sind hungrig. Treibstoff und Munition sind erschöpft. Sie sind wütend und frustriert. Der Kampf muss von Personen geführt werden, die einen klaren Kopf haben. Man muss sich einzig und alleine auf seine Aufgabe konzentrieren. Denn ein Fehler bedeutet das Ende. Das ist kein Videospiel. Man kann nicht einfach auf Neustart drücken. Man ist tot. Also für den Kampf bedarf es Jemanden, der absolut zielstrebig ist und dessen Team absolut zielstrebig ist. Das ukrainische Team ist nicht zielstrebig, das russische schon. „

Nach dieser ausgiebigen Analyse zu urteilen, sollte der Westen seinen Irrglauben ablegen, dass der Kreml nicht ernst macht. Eins sollte inzwischen klar sein, die Russen bluffen nicht. Demzufolge ist Putins neueste Warnung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Der Westen will uns auf dem Schlachtfeld schlagen. Sollen sie es versuchen…Wir haben in der Ukraine noch nicht mal angefangen.“ so der russische Staatspräsident.

Unten finden Sie das bemerkenswert informative Interview mit Scott Ritter.

Aut.R.R.

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