Evaluation der Corona-Maßnahmen- Viele Schwerpunkte unbeleuchtet. PCR-Marotten, statistische Artefakte etc. augeblendet. Quo Vadis? (Op-Ed)

Erwartungsgemäß konnte die sogenannte Sachverständigenkommision nicht liefern. Die schwammige und undurchsichtige Datenlage, ließ eine profunde Evaluation des Instrumenten-Katalogs schier nicht zu.

Ohne allzu fachsimpelnd ins Detail gehen zu müssen, kann man rein oberflächlich fragend konstatieren. Wie denn auch? Nach unserem Laienverständnis, definiert sich die medizinische Forschung zumeist dichotomisch. Fachlich ausgedrückt heißt das, es bedarf der unabdingbaren Gegenüberstellung zweier konträrer Faktoren, um Ungleichgewichte festzustellen.

Sowohl nicht-medizinische als auch medizinische Interventionen, können nur anhand von bipolaren Vergleichspunkten evaluiert werden. Separiert in Versuchs- und Kontrollgruppe. Dies sollte eigentlich hinreichend logische Überzeugungskraft aufweisen. Denn wie vermag man ansonsten Effizienz und Sicherheit zu belegen?

Und da liegt der Hund begraben! Ob bei der Entscheidung die gesamte Republik zu forcieren im Gleichschritt zu marschieren malignes Kalkül mitschwang, sei dahingestellt. Doch ist ebendiese Homogenisierung der „Pandemie-Bekämpfung“, eine Spuren verwischende Garantie dafür gewesen, dass Hr. Streeck und die anderen Satelliten von Big-Pharma, in die aus ihrer Sicht komfortable Position befördert wurden, wie der Ochs vorm Berg zu stehen. Sprich an dem vorliegenden Datenschrott kläglich zu scheitern.

Die behavioristische Gleichschaltung kann man sich metaphorisch als gejagter Cowboy vorstellen, der um seinen Verfolgern zu entwischen seine Spuren verwischt, indem er auf sandigem Terrain einen Strauch hinter sich herzieht. Sobald ein Fußstapfen die Oberfläche säumt, verschwindet er für alle Ewigkeit. Der Einheitsbrei, der als Datenerhebung verklärt wurde, ist eine Geisel dieses ewig nachhallenden Effekts.

Die auferlegte Covid-Scharia, die Isolationshaft, Schulschließungen, Testpflichten, Kontaktbeschränkungen und Lockdowns. Ganz Deutschland wurde zur Versuchsgruppe gemacht. In Angst und Schrecken versetzt, sollte die Bevölkerung ihre Verhaltensweise diktatorischen Normen angleichen. Jeder sollte sich verdammt nochmal gleich verhalten. Wodurch jedwede suffiziente Evaluation ad hoc vereitelt wurde. Nochmals Sie können als Forscher Maßnahmen keine Wirksamkeit attestieren, solange nur eine Kohorte existiert.

Viele traumatisierte Individuen, werden etwaig Einsprüche erheben. Von wegen die „Notsituation“ ließe keine andere Vorgehensweise zu. Menschenleben stünden auf dem Spiel. Es ginge um Leben und Tod, so die Killerphrasen. Doch die Briten haben bewiesen, dass es doch geht.

Inmitten der medial aufgebauschten Delta-Welle, der immer noch sagenumwoben angedichtet wird sie sei besonders tödlich gewesen, ließ die britische Regierung in vivo die nach unserem Dafürhalten wohl aussagekräftigste Maskenstudie durchführen. Im Januar berichtete RT.Deutsch unter Verweis auf das Nachrichtenportal, Bloomberg, über die Studienergebnisse wie folgt:

In der britischen Studie wurden 123 Schulen, die während der durch die Delta-Variante geprägte COVID-19-Welle Masken verwendet hatten, mit etwa 1.200 anderen Schulen verglichen, die dies nicht getan hatten. In den Schulen, die im Oktober 2021 Vorschriften zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hatten, sank die Fehlzeitenquote später um 2,3 Prozentpunkte auf drei Prozent. In den Schulen, die keine Masken verwendet hatten, sank die Abwesenheitsquote um 1,7 Prozent auf 3,6 Prozent.

Wie unter anderem Bloomberg berichtet, kam die Studie zu dem Schluss, dass der Unterschied statistisch nicht signifikant sei, der sehr geringe Unterschied könne ebenso dem Zufall geschuldet sein.“

Aus inzwischen deutlich erschließbaren Gründen, haben deutsche politische Entscheidungsträger bewusst davon abgesehen, mit diesem Vorbild gleichzuziehen. Das vernichtende Resultat der britischen Studie, ist schlichtweg ein Beleg für unser politisches Versagen. Offenbar wollte man die Seuchenstimmung fortbestehend visualisieren. Den „unsichtbaren Feind“ stets vor Augen halten. Denn die Maske hat außer religiöse Symbolkraft und Gesundheitsschädigungen rein gar nichts zu offerieren. Warum daran festhalten? Geschweige denn eine O bis O-Regelung ins Auge fassen, wonach der Gesichtsfetzen zum saisonalen Dauerbrenner gemacht werden soll.

Gleichwohl die im Mainstream breitgetretene Meinung, Masken spielten eine wesentliche Rolle beim Containment, ohnehin nur ein Artefakt der PCR-Marotten zu sein scheint, war es umso erschreckender von Professor Streeck aufgetischt zu bekommen, dass die Wirksamkeit außer Frage stünde. Jedoch nur unter Berücksichtigung der richtigen Trageweise. Kein Wort zum permanent inhalierten Mikroplastik und den Bakterienkulturen auf der Oberfläche des Mund-Nasen-Schutzes. Viele internationale Forscher dürften Streeck widersprechen. Nicht zuletzt weil im Nanometer-Bereich operierende Virenpartikel weitaus größere Poren von Masken mit Leichtigkeit durchdringen. Die analogische Vorstellung macht des Öfteren die Runde, Moskitos mit Gitterstäben am Eindringen zu hindern.

Die Ausgangsposition der Evaluation, dass es überhaupt eine Pandemie gegeben hat, ist angesichts der 2009 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kastrierten Definition, wahrscheinlich fehlerhaft. Hätte die WHO seinerzeit nicht den Rotstift angesetzt um folgender Voraussetzung ihrer letalen Komponente zu entledigen: Weltweit mehrere simultane Epidemien mit gewaltigen Todes und Krankheitsfällen,“ sprächen wir dann überhaupt von einer Pandemie? Der Fisch stinkt vom Kopf!

Und wäre es ohne den Drosten-PCR zu dem sogenannten „exponentiellen Wachstum“ und dem daran geknüpften Mantra „Flattin the Curve“ gekommen? Was unglücklicherweise auch von vielen Kritikern der Maßnahmen nur zu gerne vergessen wird, ist das diagnostische Enfant Terrible mit dem Namen Polymerase Kettenreaktion (PCR). Dessen Erfinder zu Lebzeiten nachdrücklich davor warnte PCR-Ergebnisse fehlzuinterpretieren. Das Testverfahren vermag beispielsweise nicht zwischen lebendigem und totem Virusmaterial zu unterscheiden. Ferner resultiert aus der minimalsten Überschreitung des Zyklusschwellenwerts (Ct) eine flutartige Falschpositiv-Welle. Darüber hinaus sind Verwechslungen mit Erregern, die einen ähnlichen Steckbrief haben, nicht auszuschließen. Um nur einige Marotten zu nennen.

Unmittelbar nachdem die anlasslosen Testungen weltweit an Fahrt aufnahmen, um imaginäre Asymptomanten aufzuspüren, gab die US-Gesundheitsbehörde, CDC, im Juli 2021 folgende Erkenntnis bekannt:

Positive Resultate sind bezeichnend für eine aktive Infektion mit 2019-nCov, doch können bakterielle Infektionen oder Ko-Infektionen mit anderen Viren nicht ausschließen. Der Erreger der detektiert wird, ist möglicherweise nicht die definitive Krankheitsursache.“

Mit anderen Worten man kann sich eine bakterielle Lungenentzündung eingefangen haben, wird aber dennoch als Covid-Träger registriert. Mitunter solche Verwerfungen haben die CDC vermutlich dazu veranlasst dem Corona-PCR-Test letztendlich den Laufpass zu geben. „Bereits“ im Juli vergangenen Jahres kündigte die Infektionsschutzbehörde an, die Notfallzulassung für den PCR nicht zu verlängern. Als Begründung wurde unter anderem eine Gewährleistung zur Differenzierung zwischen Sars-Cov-2 und Influenza angegeben. Diesbezüglich wurde Labors stattdessen empfohlen eine multiplex-Testmethode zu adaptieren.

Überdies hat die CDC indes eingeräumt, dass der PCR noch nach zwölf Wochen falschpositiv ausschlagen könne. Weswegen man sich dazu entschloss das Freitesten aus der Quarantäne vollends abzuschaffen.

Vor diesen Hintergründen stellt sich die Frage wer überhaupt an Covid-19 erkrankt ist, wenn doch wie beschrieben eklatante Fehldiagnosen nicht ausgeschlossen werden können. Die Inzidenz und der R-Wert werden direkt vom Testaufkommen und dessen Ergebnissen hergeleitet. Positiv und Negativraten bestimmten das politische Handeln, Nur sind diese Parameter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Artefakte des PCR-Testregimes. Aus heiterem Himmel verschwundene Grippe und RSV-Wellen bestätigen dies offenbar.

Im Januar unternahm auch die BRD den ersten Schritt den Drosten-PCR auszurangieren. Wenn auch mit der offiziellen Erklärung, dass das Maß voll sei. Sprich Labors hätten nicht genug Ressourcen etc.. Doch anstatt dies als Chance zu sehen, sich von dem Test-Dilemma loszulösen, maß die Bundesregierung dem gleichwertig inakkuraten Antigentest von nun an mehr Deutungshoheit bei. Das heißt alle von zwielichtigen und inzwischen zuhauf aufgeflogenen Testzentren emittierenden Testergebnisse, wurden für bare Münze genommen, um die Statistik zu übersättigen. Auf dem Papier standen zwar so und so viele durchgeführte Tests, doch waren diese Angaben des Öfteren extrem gedopt. Mit Kontaminationen wollen wir erst gar nicht anfangen.

Die Gesamtanzahl der Tests dient dem Robert Koch Institut (RKI) seine seit jeher mehrfach verrissenen Prognosen zu erstellen. Eine Überlastung des Gesundheitswesens zeichnete sich zu keinem Zeitpunkt ab, obgleich mit dem Abbau von Intensivbetten etc. hoher Aufwand betrieben wurde, diesen Anschein zu erwecken. Besuchen Sie das Intensivregister DIVI, dort lässt sich der Skandal rückblickend rekonstruieren.

Mit all diesen und anderen Schwerpunkten befasst sich die Evaluation nicht. Mit Blick auf den entlarvten Schweinegrippe-Betrug 2009, muss die Possibilität stets in Betracht gezogen werden, dass sich die Geschichte wiederholen könnte. Und die Parallelen zwischen damals und heute sind schier unverkennbar.

Wenn man als Befürworter des Corona-Drills mal einen Schritt zurück macht und etwa den verklickerten epidemiologischen Mumpitz lediglich grob betrachtet, sollte einem umgehend einleuchten, dass mehr Schein als Sein waltet. Die Maske beim Essen am Sitzplatz abnehmen und beim Gang zum WC wieder aufsetzen. Oder die Plastikbarrieren die Coronaviren dazu bringen sollen Hindernisse nicht zu umgehen, sondern mit diesen nachhaltig zu kollidieren. Das sind nur einige stumpfsinnige Facetten des Gesamten.

Im Großen und Ganzen hat der evaluierende Abschlussbericht eine narrative Pattsituation geschaffen. Er beansprucht weder die Wirksamkeit des Corona-Maßnahmenkatalogs zu belegen noch zu widerlegen. Aus Sicht eines Lauterbachs die perfekten Gegebenheiten, um im Herbst wieder durchzustarten. Der Bundesgesundheitsminister kann nun fortwährend die Evaluation anführen, um zu argumentieren, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Blindflug die Dritte also. Das Pandemie Hamsterrad kann sich weiterdrehen. Quo Vadis?

Aut.R.R.

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