In Video: Mehrere ukrainische Bataillone verkünden Kapitulation: „Dem Feind zahlenmäßig und waffentechnisch unterlegen.“ „Wollen kein Teil von Himmelfahrtskommando sein.“ „Fühlen uns im Stich gelassen.“ „Kiew behandelt uns wie Deserteure.“

In den westlichen Leitmedien wird die ukrainische Armee fortwährend als heldenhafte Truppe bezeichnet, die sich aufopferungsvoll dem feindlichen Feuer entgegenwerfe, um ihr Land zu befreien.

Etwaig mögen dem Märtyrertum frönende Kriegsgeschichten, den ein oder anderen Jihadi beflügeln an der Speerspitze eines Himmelfahrtskommandos in die Bajonette des Gegners zu rennen, doch der Versuch diese suizidale Mentalität auf europäische Verhältnisse umzumünzen, ist ein kaum erfüllbares Unterfangen.

Auch wenn viele ukrainische Nationalisten den Anschein erwecken mögen, sie seien allzeit bereit in die unendlichen Weiten Walhallas aufzusteigen, sind sie noch längst keine Selbstmordattentäter, die Fahrzeuge bestückt mit 500 kg Bomben in Stellungen des Feindes manövrieren.

Doch offenbar geht das Selenskyj-Regime davon aus, dass sich in seinen Reihen unzählige Männer von diesem Schlag befinden. Denn wie etlichen Kapitulationsbekundungen zig ukrainischer Bataillone und Einheiten zu entnehmen ist, verlangte Kiew von diesen Soldaten sich als Kanonenfutter herzugeben, um den zahlenmäßig und waffentechnisch weitaus überlegenen russischen Truppen Einhalt zu gebieten.

Laut mehreren in der Videoreihe unten zu Wort kommenden Wehrdienstleistenden, wären sie und ihre Verbände beinahe vor die Hunde gegangen, da es vor allem an Nachschub von Waffen und Proviant mangelte. Mit leichten Waffen gegen Haubitzen, Drohnen, Panzer, Kampfjets, Mehrfachraketenwerfern und sonstigen schweren Militärgerät in den Krieg zu ziehen, sei schier aussichtslos und selbstmörderisch, so die Aussagen.

Mit der Kritik an der Regierung wurde ferner nicht hinter dem Berg gehalten. An die ukrainische Bevölkerung richtende Appelle auf die Oberbefehlshaber einzuwirken Räson walten zu lassen, sprechen eine deutliche Sprache. Ein Bataillonsführer aus Cherson bezeichnete es als Verbrechen ihn und seine Männer zu beordern, blindlings in das Artilleriefeuer des Feindes zu rennen. Andere taten kund, dass die Befehlsverweigerung, sich keinem Selbstmordkommando anschließen zu wollen, nunmehr mit der Exkommunikation geahndet würde. Sprich die nicht vorhandene Lebensmüdigkeit, würde mit dem Deserteur oder Hochverräter-Status belohnt werden.

Selenskyj und sein Gefolge zielen offenbar darauf ab, die Kampfmoral ihrer Kämpfer im Osten vollständig zu annihilieren. Heldentum ist nicht mit Suizidalität gleichzusetzen. Diese Entwicklungen erwecken Erinnerungen daran, als Hitler umkesselt in Berlin, gar Kinder an die Front schickte, um diese mit Kugeln zu füttern. Bedauerlicherweise geht es hier um Menschenleben, die für den ukrainischen Machtapparat nur eine Statistik zu sein scheinen. Ganz nach Stalin.

Aut.R.R.

Ein Kommentar

  • Und so werden diese ukrainischen Soldaten doch noch zu Helden, wenngleich auf eine andere als die von Zelenski und Natod-Konsorten beschworene Art: Zur Kapitulation, sich befehlsverweigernd in Gefangenschaft zu begeben, gehört immer Mut. Was, wenn es anders herum endet? Gut, dies steht nicht – unmittelbar – aber dafür die Rache von Zelenskis Schergen lange zu befürchten!
    Ich träume gerade: Wie wäre es, wenn jetzt, da sich anscheinend so viele ergeben, Putin den Waffenstillstand für den Fall anbietet, dass jegliche, weitere, angekündigte Waffenlieferung an Kiew+Anrainerstaaten durch Jedweden unterbliebe? Dann fehlte eigentlich nur noch die Verbrüderung von Kiewer und der weiteren Rus!

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