Deutscher Journalist zerpflückt westliches Narrativ von „heldenhafter“ ukrainischer Armee. (Video)

Der Journalist und Schriftsteller, Thomas Röper, schildert Eindrücke seiner Reise in das Kriegsgebiet der Ukraine. Impressionen die dem westlichen Narrativ vom „bösen Russen“ arg widersprechen.

In jüngster Zeit war ich drei mal in der Ukraine. Bei meinem ersten Besuch, war ich auch in Melitopol. Auf dieser Reise war ich sehr beeindruckt von der Angst, die den Menschen in den Augen geschrieben steht. Und ich meine nicht Diejenigen, die nicht konform gehen mit der russischen Militäroperation. Meiner Einschätzung nach, ist das die Minderheit. Es gibt Diejenigen die fluchen, Videos aufnehmen und kundtun, wie sehr sie nicht damit einverstanden sind. Diejenigen die einverstanden sind, verhalten sich nicht so. Und das ist die Mehrheit. Ich sehe es auf den Plätzen, wenn dort Hunderte von Menschen sind, flüstern sie beim Vorbeigehen russischen Soldaten zu: „Danke Leute, doch bitte zieht nicht ab.“ Sie sind extrem ängstlich und machen keinen Hehl daraus. Sie befürchten, dass die Russen abziehen werden und es zu Repressalien kommt. Nebenbei bemerkt, ist das nach meinem Verständnis in Butscha passiert. Und was Alina über Mariupol erzählte, ist ein weiteres Beispiel. Darüber wie eine Frau Angst hatte die Wahrheit zu sagen und befürchtete, Gott bewahre, dass die Russen abziehen und es zu Vergeltungsmaßnahmen kommt. Ich möchte nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen, doch ich will Ihnen ein Beispiel geben, da der Westen stets behauptet, dass es sich um russische Propaganda handelt, wenn jemand sagt, dass Asow und andere ukrainischen Einheiten Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzen. Ich schreibe auf Deutsch und neulich habe ich einen Artikel im deutschen Magazin, Spiegel, gelesen, das Vielen bekannt sein dürfte. Und da gab es diesen sehr überraschenden Satz . Dort stand geschrieben- natürlich klang alles äußerst positiv- das Personen, die von Mariupol nach Saporischschja kamen, Spiegel-Journalisten mitgeteilt hätten, dass die nationalistischen Regimente die Zivilisten höflich in den Keller begleitet und in den Apartments über den Kellerräumen Feuerstellungen bezogen hätten. In den westlichen Medien klingt das so, als ob sie beschützt würden. Doch mit Verlaub, was ist das wenn Soldaten über den Kellern in denen Zivilisten hocken, Kampfpositionen einnehmen? Haben sie sich aus freien Stücken in diese Keller begeben?

Aut.R.R.

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