Every Day ein neuer Casus Belli? BRD angeblich beteiligt an Biowaffenforschung in Ukraine.

Laut dem Kreml, lägen ihm Beweise für eine Beteiligung deutscher Forschungsinstitute, an dem ukrainischen-amerikanischen Biowaffenprogramm vor. Ost-Erweiterung, NATO-Träume und als Krönung Biowaffenforschung unweit der russischen Grenze. Alltäglich scheint sich ein neuer Casus Belli hinzu zu gesellen.

Unvorstellbar die Reaktion der USA, wenn sich solche Aktivitäten etwa in Mexiko zutragen würden. Die Intention die Kuba-Krise 1962 mit dem dritten Weltkrieg zu beenden, zeugt von der Sensibilität Uncle Sams gegenüber Absichten geopolitischer Rivalen, Bedrohungen für die nationale Sicherheit zu schaffen.

Die Geduldspanne Moskaus ist vergleichsweise weitaus robuster beschaffen, als die der öfters zu erst schießenden und anschließend Fragen stellenden amerikanischen Hitzköpfe. Nicht zu vergessen, die USA logen sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in den jüngsten Irak-Krieg. Die von Washington aus der Luft gegriffene Mär der Massenvernichtungswaffen, wurde als existentielle Bedrohung porträtiert. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, dass die ausgemachte Brutstätte tausende Kilometer von den USA entfernt auf einem anderen Kontinent liegt. Doch Russland soll alles billigen, was in seinem Vorgarten unverhohlen und klandestin getrieben wird.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharowa, gab unlängst Details des vermeintlichen deutschen Involvements in der Biowaffenforschung preis. Wir haben ihre dahingehenden Schilderungen ins Deutsche übersetzt. Was mit keiner hundertprozentigen Zustimmung gleichzusetzen ist. Hingegen lassen sich die schwerwiegenden Vorwürfe, nicht einfach mit dem Totschlagargument ,“Russische Propaganda“, aus der Welt schaffen.

Unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amts, implementierte die Bundesregierung seit 2013 das Deutsche Biosicherheitsprogramm (DBP). Welches in bestimmten Ländern Partnerschaftsprogramme mit Regierungsbehörden und Forschungsorganisationen umfasst, und dem die Ukraine 2014, im Jahr des Maidan, beigetreten ist. Deutsche Experten auf dem Gebiet der biologischen Kampfstoff-Forschung, vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München, vom Friedrich Loeffler-Institut (Greifswald Insel Riems), dem Bernard Nocht Institut für Tropenmedizin (Hamburg) und dem Robert Koch Institut (Berlin), beteiligen sich an praktischen Tätigkeiten.

Laut dem Deutschen Auswärtigen Amt, ist die Implementierung der dritten Phase des DBP, für 2020-2022 anberaumt worden. In dem öffentlich verfügbaren Material , welches die technischen Ziele des DBP umfasst, wird sowohl die Sammlung epidemischer geheimdienstlicher Informationen in Drittländern, einschließlich der Verwendung von Big-Data-Technologie, als auch die Entwicklung der Infrastruktur von Partnerländern, für den Umgang mit gefährlichen biologischen Kampfstoffen, angegeben. Wie aus den eigenen Daten hervorgeht, ist das Institut für Experimentelle und Klinische Veterinärmedizin in Charkiw, seit 2016 der Hauptansprechpartner des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr. Die zwei Institute kooperieren unter dem deutsch-ukrainischen Projekt namens, „Initiative für Biosicherheit und Bioverteidigung im Management Zoonotischer Risiken an den Außengrenzen der Europäischen Union“. Die Tatsache, dass als offizielle Zielsetzung „die Verbesserung der Bioverteidigung und Sicherheitslage in der Ukraine,“ „insbesondere im Osten des Landes“ kommuniziert wird, wirft die rhetorische Frage auf, welche Grenze die deutschen Militärbiologen, als Außengrenze für die Zwecke ihrer professionellen Interessen betrachten. Ist es die russisch-ukrainische Grenze?

Inmitten der unaufhörlichen Kampfhandlungen in den östlichen Regionen des Landes, behauptet das Institut für Mikrobiologie in seinem Material, dass sich das Projekt auf „die potenzielle Bedrohung durch biologischen Terrorismus“ in der Ukraine, bezöge. Es ist eindeutig, dass sich somit die Möglichkeit bietet, eine subtile Botschaft zu senden, die das mögliche „Involvement“ der Volksrepubliken Donetsk und Luhansk, beim Aushecken von Plänen für den Einsatz international verbotener biologischer Waffen, in den Raum stellt. Auf diese Weise schüchterte das Deutsche Militär seine ukrainischen Pendants für eine lange Zeit bewusst ein und wiegelte sie defacto psychologisch gegen die Republiken des Donbass auf. Ukrainische Biosicherheitsexperten, wohnen stetig Bioverteidigungs-Konferenzen bei, die regelmäßig von dem Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr abgehalten werden.

Es ist offensichtlich, dass zur Gewährleistung des Schutzes gegen einen potenziellen biologischen Angriff, es zunächst notwendig ist die potenziellen biologischen Kampfstoffe zu erforschen, mit denen ein solcher Angriff verübt werden kann. Mit anderen Worten, es ist unabdinglich biologische und chemische Waffenforschung zu betreiben. Die Deutsche Bundeswehr bringt diesbezüglich hinreichend Wissen und praktische Finesse mit, wie mit dem skandalösen Vorfall um die mysteriöse Vergiftung des Bloggers, Alexander Nawalny, demonstriert wurde. Spezialisten vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr- eine militärische Einrichtung die mit dem Institut für Mikrobiologie verschwistert ist- wiesen in dem russischen Staatsbürger angeblich umgehend Spuren eines militärischen Toxins nach, welches die NATO der Novitschok-Familie zuordnet. Solch eine hochgradige Expertise- natürlich gegebenenfalls das alle Angaben den Tatsachen entsprechen- suggeriert, dass die Bundeswehr in der Lage ist toxische Substanzen unabhängig zu synthetisieren. Das notorische Nowitschok und seine Marker inbegriffen.

Deutschlands Friedrich Loeffler Institut, welches auf der baltischen Insel Riems zuständig ist für das Zentrum für Forschungen mit den gefährlichsten Viren und zoonotischen Infektionen, unterhält weiterhin eine aktive Kooperation mit dem staatlichen ukrainischen Forschungsinstitut für Labordiagnostik und veterinärmedizinische Expertise (Kiew), dem staatlichen wissenschaftlichen Kontrollinstitut für Biotechnologie und Stämme von Mikroorganismen (Kiew) und dem Institut für Experimentelle und Klinische Veterinärmedizin (Charkiw), das nebenher mit dem Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr kooperiert. In der Ukraine konzentrierte sich das Friedrich Loeffler Institut, auf das Hämorrhagische-Krim-Kongo-Fieber. 1944 wurde es erstmalig von sowjetischen Forschern auf dem Territorium der russischen Krim entdeckt. Es existieren dokumentierte Beweise, die besagen, dass das Institut seine ukrainischen Partner damit beauftragte von auf Fledermäusen vorkommenden Ektoparasiten-Rezipienten Proben zu sammeln, die unter den existierenden Vereinbarungen , auf die zuvor erwähnte Insel Reims transferiert wurden.

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, hat seine Aktivitäten in der Ukraine auf extrem gefährliche Fieber konzentriert. Dengue, Chikungunya, West-Nil und Usutu, um nur einige zu nennen.

Diese Information über Deutschlands bio-militärische Aktivitäten in der Ukraine, ist längst nicht ausgeschöpft. Es ist nicht auszuschließen, dass mit dem Verlauf der militärischen Spezialoperation, von russischen Kräften weitere Dokumente entdeckt werden. Laut bestätigten Berichten arbeitete Deutschland in puncto Biosicherheit , eng mit seinen amerikanischen Alliierten zusammen. Die in der Ukraine ein Netzwerk von mindestens 30 biologischen Laboratorien gesponnen haben. Neben den anderen Aktivitäten, waren sie in gefährlichen Forschungen involviert.

Wir drängen deutsche Amtsträger darauf, die Verbreitung falscher Anschuldigungen über die Absichten unseres Landes den Einsatz völkerrechtswidriger Waffen in Erwägung zu ziehen, umgehend einzustellen. Wir sind der Auffassung, dass solche Äußerungen lediglich dazu dienen die Neonazi-Bataillone anzustacheln, entsetzliche Provokationen zu verüben. Und die moralische Verantwortung für die tragischen Konsequenzen, liegt auch bei Berlin.

Aut.Übers. R.R.

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