China: Zero-Covid-Lockdown- Todesgrüße aus Shanghai. (In Video)

Auch in Deutschland gibt es nicht wenige Stimmen, die immer noch fest davon überzeugt sind, dass eine „Zero-Covid-Politik“, wie sie gnadenlos in China praktiziert wird, tatsächlich Gevatter Tod auf ewig austricksen könnte.

Die Hauptargumente der Verfechter dieser Theorie, bewegen sich unentwegt auf spekulativem Terrain. Wobei die an das schlechte Gewissen appellierenden Bekehrungsversuche stets im Konjunktiv gehalten werden, um vermutlich seine narratorische Sprunghaftigkeit wahren zu können.

Doch seitdem Ozeanien die schmerzhafte Erfahrung machen musste, dass jedwede hermetische Abschottung der eigenen Landesgrenzen und der damit verbundene Gesellschaftsmord einer Antigen-PCR-Laborpandemie nichts anhaben können, ist es recht still um die Zero-Covid-Jünger geworden.

Und nun wird das Reich der Mitte von demselben tragischen Schicksal ereilt. Vielleicht erinnern sich die Leser noch an die Lobgesänge für die kommunistische Volksrepublik, die der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, im ersten Akt des Covid-Theaters unermüdlich kommunizierte. China habe mit seinem radikalen Lockdown, den verschärften Quarantäne-Regeln und medienwirksamen Hygienewahn der Welt Zeit verschafft und das Schlimmste verhindert. Am 30.Januar 2020 veröffentlichte die Gesundheitsabteilung der Vereinten Nationen ein Statement des WHO-Chefs, das unter anderem folgende admirierende Lobeshymne beinhaltet. Jene angesichts der „Pandemie-Historie“, nunmehr in einem völlig anderen Licht erscheint.

„Ohne die Anstrengungen der Regierung und den Fortschritt den sie machten, um ihre eigene und die Weltbevölkerung zu schützen, hätte es außerhalb Chinas wahrscheinlich weitaus mehr Fälle und Tote gegeben.

Die Schnelligkeit mit der China den Ausbruch nachwies, das Virus isolierte, das Genom sequenzierte und es mit der WHO und der Welt teilte, ist sehr beeindruckend und nicht in Worte zu fassen. Sowie Chinas Commitment gegenüber der Transparenz und Unterstützung anderer Länder.

In vielerlei Hinsicht setzt China tatsächlich neue Maßstäbe für die Bekämpfung von Virusausbrüchen. Dies ist keine Übertreibung.“

Ohne allzu viel vom Hauptthema abschweifen und diesen Auszug in seine Einzelteile zerlegen zu wollen, muss dennoch kurzerhand widerlegend dazwischen gegrätscht werden, um aufzuzeigen, dass Tedros entweder hinters Licht geführt wurde, oder Komplize ist. Denn ein Jahr nach dem Ausbruch, zu dem Zeitpunkt als sich ein handverlesenes WHO-Team auf einer Faktenfindungsmission in Wuhan befand, räumte der Direktor der chinesischen Centers for Disease Control (CDC) gegenüber dem US-Nachrichtensender, NBC-News, ein, dass China das „Sars-Cov-2-Virus“ nicht isoliert habe und es deswegen zu keiner Überreichung von Eckdaten gekommen sei. So viel zur gepriesenen Virusisolation und Transparenz.

Lange hieß es das Chinas Modell zur Implementierung des Biosicherheits-Paradigmas, der einzige Weg sei, um die „Jahrtausendpandemie“ zu bezwingen. Zig westliche Politiker und Medienvertreter liebäugelten frequentierend mit der kommunistischen Zero-Covid-Diktatur und gaben sich nicht zufrieden mit der ebenso misanthropen Light-Version. Als in Europa der Drosten-Test entfesselt wurde, um sein diagnostisches Unheil zu verrichten und das Panik-Papier in Umlauf gebracht wurde, waren ständig nachhallende Verweise auf China zu vernehmen. Von wegen „wenn wir die chinesische Reaktion für zwei Wochen imitieren, dann Flachen wir die Kurve ab und singen Kumbaya.“ Daraus wurden zwei Jahre.

Wie sich indes deutlich herauskristallisiert hat, war die angeblich weltumspannende epidemische Notlage mehr Schein als Sein. In Deutschland etwa, kam es nie zur einer Überlastung des Gesundheitswesens und die pseudowissenschaftlichen Märchen von dem Zurückstecken „rivalisierender Pathogene“ wie die Influenza, und dem Herunterbrechen sämtlicher Pneumonien auf einen Hauptnenner mit dem Faktor Corona, haben gehörig Argwohn aufflammen lassen und die Erkenntnis genährt, dass mit uns Schindluder getrieben wird. Wer nicht unter der German Angst leidet und nicht zu einem mysophoben Clean-Regime-Fanatiker verkommen ist, der dürfte sich ähnlich hintergangen fühlen.

Die ins Gedächtnis eingefrästen Impressionen vom angeblichen Sars-Cov-2-Epizentrum, Wuhan, entfalteten ihre konditionierende Durchschlagskraft, sobald sie in der gesamten Welt ausgestrahlt wurden. Die Message: „Dies steht uns auch bevor, wenn wir aus dem Schlamassel heraus kommen wollen.“ Eine Geisterstadt derer Luftraum von Drohnen besetzt ist und Strassen von desinfizierenden Hygiene-Panzern durchstreift werden. Die Gesundheitspolizei in Hazmat-Anzügen allgegenwärtig. Zwanghafte Massentests und Kontaktverfolgungen bei winzigsten „Clustern“. Lockdowns berufend auf PCR-Mythen etc.

Während Großteile der USA und des Abendlands, angesichts des Freiheitsdrangs vereinzelter Bevölkerungen, womit bestimmt nicht wir gemeint sind, inzwischen einen Gang zurückgeschaltet und die radikale Umsetzung der Great-Reset-Agenda etwas abgemildert haben, hält das kommunistische China weiterhin erbittert an seiner drakonischen Null-Corona-Wahnvorstellung fest.

Doch neuerdings bereitet das auf den Namen „Omikron“ getaufte in-silico Genom, den chinesischen PCR-Einheiten erheblich Kopfzerbrechen. In der Industriestadt Shanghai ( Einwohnerzahl 27 Mio), gehen die asymptomatischen „Positivraten“ durch die Decke und die örtlichen Behörden drehen mächtig am Rad.

Aus der chinesischen Metropole erreichen uns kontinuierlich extrem verstörende Meldungen und Bilder. Es heißt „positiv“ getestete Säuglinge würden von ihren Eltern getrennt und in Quarantäne-Einrichtungen verbracht. Die Keulung von Haustieren „positiv Getesteter“ stünde ebenfalls auf der Tagesordnung. Der Hausarrest und die Ausgangssperre sind selbstverständlich. Laut Medienberichten sei keine flächendeckende medizinische und Nahrungsversorgung mehr gegeben. Viele Menschen vegetierten in ihren Appartements dahin, verhungerten oder gingen an ihren Krankheiten zugrunde. Ferner hat sich die gesamte Population Shanghais regelmäßig zwanghaften Massentests zu unterziehen. Robodogs und Drohnen patrouillieren durch Ortschaften und Siedlungen. Kurzum die Zero-Covid-Hölle auf Erden.

Die kommunistische Partei Chinas (KPC) ist pedantisch darauf bedacht, keine rufschädigenden Informationen nach außen dringen zu lassen. Wobei dem Intranet eine entscheidende Rolle zukommt. In allen sozialen Medien. wird der Informationsfluss strikt kontrolliert. Betreffend der Lage in Shanghai ,findet derweil auf dem Facebook-Äquivalent Weibo, ein reger Austausch statt. Wobei ungünstige Nachrichten fortlaufend zensorisch aus dem Verkehr gezogen und die Urheber-Konten gelöscht werden. So schrieb ein nunmehr exkommunizierter User etwa:

„Ich habe vier Tage lang nichts getrunken und gegessen. Mein ganzer Körper ist angeschwollen und ich kann nicht urinieren. Ich flehe die Regierung von Shanghai an sich zu beeilen, damit ich meine Dialyse bekommen kann. Bitte retten Sie mein Leben. Ich kann nicht sterben. Ich habe Eltern und Kinder, um die ich mich kümmern muss. Ich muss überleben. Ich flehe Sie an , helfen Sie mir.“

Nach den irritierenden Videos weiter unten zu urteilen, ergeht es Vielen wie dem zitierten Weibo-User. Doch es ist eine Premiere im Corona-Zeitalter, das sich die Bevölkerung einer chinesischen Lockdown-Hochburg auflehnt. In Shanghai verstoßen Einwohner gegen die menschenfeindlichen Auflagen, um ihren Unmut auf der Straße kundzutun. Selbst das Sozialkreditsystem und die Gesichtserkennungskontrolle, kann Hungernde nicht an die Kandare legen.

Die unserer Meinung nach aussagekräftigsten Momentaufnahmen, die ein Gespür für die Notlage der Bevölkerung Shanghais vermitteln, sind die ersten zwei Videoaufnahmen dystopischen Charakters, die jeweils zeigen wie in einer Wohnsiedlung mit dutzenden Skyscrapern Hunderte eingesperrte Menschen aus den Fenstern um Hilfe schreien und Drohnen mit Lautsprechern aufkreuzen, um die Bewohner anzuhalten ihre Emotionen im Zaum zu halten. This is not a movie!

Die übrigen Videoeindrücke sind nicht minder schockierend.

Aut.R.R.

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