In-Video: Vom Westen ausgeblendete Augenzeugenberichte ukrainischer Flüchtlinge..(Must Watch)

An diesen düsteren Tagen werden wir von der deutschen Version der Legacy-Medien mit „Augenzeugenberichten“ geflohener Ukrainer geradezu überschüttet. Gleichwohl es sich dabei teilweise um Informationen aus erster Hand handelt, so liefern diese dennoch lediglich eine oberflächliche Betrachtungsweise.

Für den emotional labilen Mainstream Konsumenten mögen subjektiv dargestellte Leidensgeschichten hinreichende Evidenz aufweisen, dass die russische Föderation einen genozidalen Vernichtungskrieg führt. Doch eine unvoreingenommene Analyse diverser Angaben offenbart, dass viele Menschen präventiv geflüchtet sind und kaum Kampfhandlungen mitbekamen.

Überdies schaffen es ausschließlich Flüchtlinge in die Nachrichten, deren Erzählungen zumeist mit Animositäten gegen Moskau aufwarten. Demnach ist jedwede Wahrheitsgehalt bedingte Zuordnung, eher fraglich zu betrachten.

Natürlich schwingt als Flüchtling der Frust und die Erschütterung über die Ausnahmesituation mit, und man tendiert dazu die Angreifer zu verfluchen und abgrundtief zu verachten. Doch solange man nur vom Hörensagen schöpft, um Narrative auszuschmücken, darf keine Anmaßung stattfinden die Wahrheit gepachtet zu haben.

Wie gesagt der zweckgebundene Mainstream, sieht strikt davon ab eine objektive Ausgewogenheit in seine Berichterstattung einfließen zu lassen. Weswegen seiner Audienz mitunter auch vorenthalten wird, dass Flüchtlingsrouten nicht nur gen Westen führen, sondern auch in Richtung Osten.

Die Angaben in Russland eingetroffener und vorwiegend aus Kampfzonen im Donbass evakuierter Geflohener, widersprechen den selektiert herausgepickten Interpretationen, die überwiegend an der Grenze zu Polen in Lwiw von Korrespondenten vor Ort absorbiert werden.

Hinzu kommt das westliche Medienvertreter nicht in Divisionen der ukrainischen Streitkräfte eingebettet sind, um wie ihre russischen Pendants viel glaubwürdigere Kriegsberichte herausgeben zu können.

Auf dem auch in Deutschland verbotenen Nachrichtensender RT-International etwa wird frequentierend Material veranschaulicht, das objektiv betrachtet weitaus kredibler erscheint, als das thesenhafte Gedröhne von den homogenisierten Satelliten der Atlantik-Brücke.

Wenn auf nTV oder Welt „Experten“ ihren spekulativen Senf dazugeben und unter anderem darauf beharren, dass den russischen Truppen der Proviant ausginge, doch simultan auf RT gezeigt wird wie großangelegte Verteilungen von humanitären Hilfsgütern in jüngst eingenommenen Gebieten von statten gehen, sollte das den Beobachter zumindest ein wenig stutzig machen.

Und russische Kriegskorrespondenten verschiedener Medien, interviewen fortwährend ukrainisch-russische Flüchtlinge, von denen viele das im Westen glorifizierte und mit Heiligenschein versehene Selenskyj-Regime bezichtigen Kriegsverbrechen, Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen der nationalistisch-extremistischen Nazi-Bataillone, wie das Asow-Regiment, zu ignorieren.

Das vorwegnehmende Totschlagargument, dass solche Informationen per se als russische Propaganda abzutun seien und sofern keiner unbefangenen Evaluierung bedürfen, soll Mainstream-Fische offenbar davon abhalten gegen den Strom zu schwimmen. Wobei der Grizzly in diesem Fall in entgegengesetzter Richtung auf seine Beute lauert.

Unglücklicherweise verfügt die BRD nicht mehr über einen Peter Scholl Latour-Klon im besten Alter. Womöglich würde die Öffentlichkeit dann hin und wieder in den Genuss kommen nicht nur Halbwahrheiten und Desinformationen aufgetischt zu bekommen.

Aber Deutschland ist nicht der Mittelpunkt der Erde, auch wenn viele unserer geistig renitenten Mitbürger dieser Corona-Illusion auf den Leim gegangen sind. Womit gesagt sein soll, dass es in Krisenzeiten umso wichtiger ist sich nicht versteifend auf einseitige Quellenangaben zu verlassen.

Unter diesem Gesichtspunkt empfehlen wir beispielsweise den im Donbass ansässigen US-amerikanischen Journalisten, Patrick Lancaster, zu verfolgen, um die Kriegsgeschehnisse besser deuten zu können. Auf dem You-Tube-Kanal von Lancaster, finden sich derweil NOCH beeindruckende Videos, welche retrospektiv die gesamte Periode des 2014 von Kiew instigierten Bürgerkriegs im Südosten bis dato veranschaulichen und die insbesondere hierzulande verpönten ukrainischen-Russen zu Wort kommen lassen.

In Sarnaka einem Vorort der umkämpften Hafenstadt, Mariupol, wo tausende Kämpfer des Asow-Regiments die Zivilbevölkerung in Geiselhaft nehmen sollen, fing der besagte US-Journalist unlängst allerhand Eindrücke ein und bat mehrere Zivilisten darum ihre Sichtweise zu schildern. Wobei allerhand aufzuhorchende Informationen zu Tage gefördert wurden, die das in die ukrainische Nationalgarde eingebundene Asow-Regiment gelinde gesagt in kein gutes Licht rücken.

Wir haben auszugsweise einige Zeugenaussagen von Einwohnern Mariupols ins Deutsche übersetzt. Siehe unten.

Einige Eindrücke vom Sicherheitsbeamten, Dmitry Vladimirovich Tsymbal aus Mariupol.

„Heute versuchte ich Bürger aus Mariupol aufzusuchen, um herauszufinden wie die Lage vor Ort ist. Meine Eltern haben dort gewohnt. Doch sie sagen, dass alles sehr traurig sei. Ich habe heute noch eine weitere Geschichte gehört, dass sich die ukrainischen Streitkräfte und Asow gegenseitig beschossen haben sollen, weil Ersterer angeblich aufgeben wollte. SMS-Nachrichten gingen ein die besagten:“ Ihr könnt ruhig kapitulieren. Euch wird nichts passieren.“ Also sie wollen aufgeben und Asow eröffnet das Feuer. Sie befinden sich im Krieg miteinander. Laut Geschichten von Menschen, die vor drei Tagen aus Mariupol geflüchtet sind, sei so etwas auch passiert. Mariupol steht unter Feuer, Menschen leiden. Ich war noch nicht da. Ich muss es unbedingt dahin schaffen.

Ich will das dies alles schnell vorüber geht. Was ist der Grund dafür? Der Grund ist, dass in der Ukraine Nationalisten an der Macht sind. Ich weiß nicht ob Ihnen Diese bekannt sind. Oleg Tyagnibok, Moseychuk, Yatsenyuk, und dieser scheußliche Pfarrer. Dies sind die Leute die angefangen haben. In der Ukraine sind Nationalisten an der Macht. Und deswegen war nichts Gutes zu erwarten.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis es losgehen würde. Es ist gut, dass die Behörden in manchen Gebieten dies unterstützten. Zum Beispiel haben die Behörden in Berdiansk den Einmarsch der DPR unterstützt und die Stadt hat keinen Schaden davongetragen. Doch aufgrund der Tatsache, dass wir in Mariupol Nationalisten haben, geben sie nicht auf. Weil sie verdammt sind.

Und sie wissen ganz genau, dass sich niemand mit ihnen abgibt. Deswegen nehmen sie Menschen als Geiseln, verstecken sich hinter ihnen und versuchen mehr Menschen ins Jenseits mitzunehmen. Ich erzähle Ihnen auch was letzten Sommer geschehen ist. In Mariupol sind Asow-Soldaten stationiert. Einer hatte ein Swastika-Tatoo. Wissen sie was eine Swastika ist?

Und einer von ihnen fuhr auf einem Motorrad mit einer Hakenkreuz-Fahne am linken Ufer entlang. Ich habe es nicht gesehen. Die Leute haben mir davon erzählt. Ich konnte es nicht glauben. Sie sagten:“ Ja stell dir das mal vor.“ Und man kann nichts gegen sie ausrichten. Daher stand es seit geraumer Zeit fest, dass es in Mariupol schlimm zugehen würde. Und als es anfing, konnte ich es kaum glauben. Und nun bin ich hier.

Am zweiten oder dritten Tag nach meiner Ankunft, befand sich die DPR auf dieser Seite. Und morgens, als wir Feuer zum Kochen machten schlug etwas ein, was nach unserem Verständnis von der Asow-Seite angeflogen kam. Weil es kam von der linken Uferseite, wo sie stationiert sind. Wir nahmen keinen Raketenabschuss wahr. Vielleicht war es eine RPG, da es keine allzu heftige Explosion gab und kein Abschussgeräusch zu hören war. Es zertrümmerte die Kirche und den Holzschuppen, der Leben rettete, während Einer von uns sich dort aufhielt, um das Feuer zu entzünden. Hier können Sie sehen wie er von Splittern getroffen wurde. -Waren das die Ukrainer ?- Ja und die Zerstörung dieses Hauses ist auch ihr Werk. Vielleicht zielten sie auf die Kirche und haben sie nicht getroffen. Ich weiß nicht worauf sie zielten. Sie wussten das sich hier Leute versteckten ….Es hielten sich ungefähr 40 Personen in der Kirche auf , unter der sich ein Tempel befindet, wo die Leute unterkamen. Der Holzschuppen hat Leben gerettet, weil in diesem Holz gestapelt war.“

Verschiedene Einwohner des Dorfes Sartana in Mariupol:

Und wer kontrollierte das Gebiet als das passierte, Ukrainer oder die DPR? – Ukrainer- Sie erzeugten Panik- damit die Leute fliehen und man sie als menschliche Schutzschilde verwendet. Und jetzt sind alle Menschen dort. Und sie halten sie mit vorgehaltener Waffe fest und lassen sie nicht gehen. Sie werden wortwörtlich erschossen, falls sie fliehen.

-Mein Schüler teilte mir mit, dass sie sie nicht gehen lassen haben. Doch als die ukrainische Armee aufkreuzte, ließen sie sie ziehen- Wann waren die ukrainischen Streitkräfte dass letzte mal zugegen?- Am 28. oder am 1….und danach nicht mehr. Daraufhin wurde die Siedlung bombardiert.- Von Datschas aus. Und in einem unserer Bezirke ist eine Frau umgekommen.

-Und wer war das? Ukrainer? Ja, hier erwiderten Ukrainer das Feuer. Sie nahmen die Siedlung Volontjorovka unter Beschuss. „

Maria, Helferin in einer zum Unterschlupf und Notunterkunft umfunktionierten Schule:

Wann wurde dieser Ort zum ersten mal bombardiert? Diese Siedlung. – Es begann zur Tageszeit. Die Flugzeuge kreisten am Himmel. Also begannen sie mit den Luftschlägen. Einige Straßen wurden beschädigt und die dortigen Häuser zerstört.

Nach diesem Bombardement sammelten sich die Menschen im Unterschlupf und begannen hier zu übernachten- Wissen Sie wer zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle über dieses Land hatte. Ukrainer oder Russen, oder wer? -Wir wissen nicht wessen Flugzeuge es waren. Doch eines Tages als wir hier in der Schule übernachteten, waren Azow-Kräfte hier.

Sie besetzten alle Stockwerke, sowie die umliegenden Straßen. Sie bezogen ihre Stellungen.- Also Azow war in dieser Schule richtig?- Ja Azow. – Haben sie von hieraus das Feuer eröffnet?- Ja sie haben von hieraus geschossen. Sie hielten sich hier für mehrere Stunden auf. Nachdem sie in derselben Nacht abzogen, wurde die Schule bombardiert.

Die Schule wurde von einigen Geschossen getroffen. Direkte Einschläge! Es war ein furchtbarer Klang. Alle Kinder bekamen es mit der Angst. Auch die Erwachsenen. Tatsächlich war es für jeden schwer zu ertragen.- Also Sie sagen hier war eine Asow-Basis. Sie haben von hieraus das Feuer eröffnet und verschwanden, richtig? – Sie hielten sich hier mehrere Stunden auf. Und unmittelbar nach ihrem „Besuch“ startete ein massiver Bombenangriff. „

-Also zogen sie ab und schossen, oder was denken Sie? Was ist ihre Meinung? Wer nahm die Schule unter Beschuss?- Viele Einwohner gehen davon aus, dass sie hier Peilsender aufgestellt haben. – Azow? – Ja. Damit die Schule als militärisches Objekt eingestuft wird. Weswegen sie letztlich unter Beschuss genommen wurde.“

Während Korrespondenten deutscher Nachrichtensender eher als Bericht erstattende Randfiguren in Erscheinung treten und die russophobe Gerüchteküche mächtig zum brodeln bringen, haben sich couragierte der Wahrheitsfindung verschriebene Journalisten an die Front im Südosten der Ukraine begeben, um die Grauzone in diesem Konflikt aufzudecken.

Unten finden sie noch weitere Zeugenaussagen von ukrainischen Flüchtlingen. Please share!

Aut.R.R.

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