Corona-Episode aus der Zukunft …

Eine Corona-Episode aus der Zukunft. Der Inhalt ist belletristischer Natur.

Franks Wecker klingelt jeden Morgen um 5:59 Uhr. Seitdem vor zwei Jahren an sämtlichen Gebäuden der Stadt Luftschleusen errichtet wurden, um Menschen vor dem Zutritt auf das neueste Corona-Virus-Protokoll und auf andere Erreger testen zu lassen, muss Frank eine Stunde früher zum Büro eilen, da die Testauswertung und der Zwischenaufenthalt in der hiesigen Quarantäne-Zone dementsprechend Zeit beanspruchen. Der allmorgendliche Automatismus, macht Frank allmählich schwer zu schaffen. Während er von der obligatorischen KI über die neueste vorauseilende Covid-Mutante in Kenntnis gesetzt und damit einhergehend der nächste Termin für die auffrischende Impfung festgelegt wird, putzt sich Frank seine Zähne und schwelgt in alten Erinnerungen. Als erstes kommt ihn stets der Gedanke in den Sinn, ob er es seiner damaligen Lebenspartnerin nicht gleichtun hätte sollen. Clara hatte sich gegen eine Teilnahme am genmanipulierenden Massenexperiment entschieden. Nach seinem letzten Kenntnisstand soll sie immer noch in der Kontaminationszone-C am Stadtrand leben. Wohin alle Ungeimpften per Zwangsvollstreckung umgesiedelt wurden, sobald sich herauskristallisiert hatte, wer dem jahrelangen Druck der Zweiklassengesellschaft dennoch widerstand. In der in verschiedene Sektionen unterteilten Kontaminationszone, sind die Lebensumstände weitaus schlechter gestrickt. Das Politbüro setzt alles daran den Ungeimpften ein miserables Dasein zu bescheren. Doch über die Jahre hinweg hat sich dort ein ökonomischer Mikrokosmos entwickelt und die Abtrünnigen haben den Spieß umgedreht. Jahrelange Straßenschlachten mit der Gesundheitspolizei führten letztlich zu einer Duldung, nachdem die Kontaminanten den Sabotageakten, wie Abschaltung der Strom und Wasserzufuhr, entgegenwirkten und inzwischen autarke Energiequellen konsolidiert haben. Innerhalb der umzäunten Grenzen der Kontaminationszone, haben die Ungeimpften das Sagen. Hinter vorgehaltener Hand wird dieses Gebiet inzwischen Rebellen-Hochburg genannt. Zwar ist den dortig lebenden Menschen das Verlassen der Zone nicht gestattet, doch sie führen ein Leben wie zu Prä-Corona-Zeiten. Die in Franks Welt ausgestorbene Spontanität, wird in den Corona-Slums noch großgeschrieben. Es müssen nicht für alle Freizeitaktivitäten Termine vereinbart werden und das eugenische Szenario wie in dem Film Gattaca, hat sich nicht durchgesetzt. Sprich die Kontaminanten sind vor dem Betreten eines Gebäudekomplexes nicht unentwegt dazu angehalten nachzuweisen, dass sie trotz A-Symptomatik gesund und rein sind. Frank sehnt sich ungemein nach dieser Unbeschwertheit. Denn seit der False-Flag-Pandemie besteht sein Leben nur noch aus nahtloser Kontrolle. Selbst in seinen eigenen vier Wänden ist der antivirale Smart-Grid allgegenwärtig. Gar seine Smart-Toilette, auf der er nach dem Zähneputzen Platz genommen hat um sein Geschäft zu verrichten, ist zum hauseigenen Spion geworden. Neben der minutiösen CO2 Messung der Exkremente, überwacht seine Schüssel zudem, ob der neu festgelegte PCR-Code auf die jüngste computergenerierte Gensequenz der neuesten Corona-Mutante anspringt. Sprich ob er positiv ist. Sollte dies der Fall sein, wie es Frank schon einige male widerfuhr, blockiert die KI seinen Hauseingang und alarmiert unmittelbar die örtliche Gesundheitspolizei. Die sich nach den vorherigen zwei Hausbesuchen, inzwischen nur noch über den Smart-TV einklinkt, um Frank die Quarantäne-Auflagen mitzuteilen. Dieses mal zeigt Franks Toilette grünes Licht. „Keine neuen Corona-Viren oder andere Erreger entdeckt“, teilt ihm die KI mit. Dies ruft keine Erleichterung in ihm hervor. Frank wünscht sich inständig die Zeit zurückdrehen zu können. Zu dem Punkt, an dem er sich dem gesellschaftlichen und politischen Druck beugte und sich die experimentelle mRNA-Impfung verabreichen ließ. Clara, die in der Vergangenheit schon immer wenig von Medikamenten hielt und kein gutes Haar an den Pharmaunternehmen ließ, warnte Frank davor und bat ihn flehentlich darum, sich nicht als Versuchskaninchen herzugeben. Sie war ihrerzeit Journalistin und Aktivistin und empört darüber, dass die Neuerfindung der Erkältung und Grippe, überdies mit einer experimentellen Massen-Inokulation aufwartete. Die man wohlgemerkt mit Präparaten durchpeitschte, welche nie zuvor für die Anwendung am Menschen zugelassen wurden und keine Langzeitstudien durchliefen. Frank ignorierte Claras Warnungen zwar nicht, doch die korporative Zwangsimpfung durch die Hintertür erweckte in ihm die althergebrachte German Angst. Die ihm permanent einflüsterte, dass er von einem gut situierten, fernwehen Geschäftsmann, zu einem mittellosen, gesellschaftlich Geächteten verkommen würde. Die ersten Monate nachdem der mächtigste Arzt der Welt Bill Gates medienwirksam zelebrierend verkündete, das zwar nicht die gesamte Weltbevölkerung gegen Corona-geimpft worden sei, aber immerhin 5,7 Milliarden, machten sich die ersten Langzeitnebenwirkungen bemerkbar. Millionen von Menschen wurden urplötzlich von unbekannten Autoimmunerkrankungen heimgesucht und der Großteil der Geimpften ist seither wesentlich anfälliger für alle anderen Viruserkrankungen. Hunderttausende sind in kürzester Zeit verstorben. Offiziell heißt es, dass eine Covid-25 Mutante jene Opfer gefordert hätte. Frank und viele andere wissen hingegen, dass ihr gesundheitlicher Verfall mit der Vektor oder mRNA-Impfung zusammenhängt. Spätestens seitdem die Obrigkeiten vor einem Jahr eingeräumt haben, dass etwa die mRNA-Vakzine, trotz des angeblich unbestreitbaren Impfschutzes, einige Spätfolgen mit sich bringt, hat sich jene Erkenntnis verfestigt. Zwecks Vermeidung langwieriger Komplikationen, ist sämtlichen mRNA-Probanden ein nicht mehr abzusetzender Medikamenten-Cocktail verschrieben worden. Das Politbüro hatte damals unter Berufung auf seinen epidemiologischen Geheimrat bekanntgegeben, dass alle zugelassenen und künftig ersehnten genbasierten Impfstoffe, ohne die addiktive Zufuhr therapeutischer Pharmaka, zum einen keinen hundertprozentigen Infektionsschutz mehr böten, und zum anderen sich in eine binäre Waffe verwandeln könnten. Sobald der erste Herbst nach der Impfung anbrach, bemerkte Frank das mit ihm etwas nicht stimmt. Eine milde Erkältung wurde zum Überlebenskampf. Sein Immunsystem schien ihn als Feind zu betrachten und richtete ihn beinahe nieder. Ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt war die Folge. Zu dieser Zeit hatte sich Clara bereits getrennt. Die ständigen Konflikte bezüglich der auseinanderdriftenden Ansichten entzweite sie schließlich. Aus Angst nicht jede Wintersaison ins Koma fallen zu müssen, ging Frank zunächst zur kalten Jahreszeit nicht mehr vor die Tür. Das saisonale Home-Office unter Selbstisolation brachte allerhand psychische und seelische Schäden bei. Franks restliche Freude am Leben schwand schnurstracks dahin und er war letztlich heilfroh darüber, dass die Erlösung mit dem Medikamenten-Cocktail kam. Doch auch jener kurzer Anflug von Erleichterung ist rasant von Ernüchterung eingeholt worden. Die fünf Pillen die er nach seiner morgendlichen Routine im Badezimmer einwirft , halten ihn zwar halbwegs auf Trab und lassen ihn nicht gleich verrecken, wenn er einen milden Schnupfen und Husten bekommt, doch im Großen und Ganzen ist Frank ein pharmazeutisches Wrack. Früher war er ein begeisterter Sportler, joggte 5km täglich, spielte regelmäßig Fußball und machte Kampfsport. Heute schafft er es schwer einen 100 Meter Lauf im Schneckentempo hinzulegen, ohne einen Herzinfarkt oder Lungenkollaps zu erleiden. Nachdem Frank seine Medikation einwirft ist sein Appetit erstmal für die nächsten fünf Stunden abgetötet. Die KI schwafelt im Hintergrund, dass die nächste Impfung gegen den neuesten Corona-Schreck, bereits in zwei Wochen ansteht. Das wäre dann seine achte Auffrischung, nach der ursprünglich als One-Way Ticket kolportierten Dual-Impfung vor fünf Jahren. Ihm graust es vor dem Termin, mehr als je zuvor. Denn mittlerweile dämmert ihm nicht nur, dass beinahe die gesamte Menschheit hinters Licht geführt wurde. Nein er begreift es. Franks persistente Gutgläubigkeit in die Politik und Medien haben ihn und seine Mitmenschen ins Verderben geritten. Nachdem er seinen Zweireiher angekleidet hat und ihm auffällt, dass er seinen Gürtel wieder ein Loch enger schnallen muss, fragt er sich selbst welche Vorteile ihm der Impfstatus bietet. Sein Resümee lassen ihn zu dem Schluss kommen das Materialismus, Entertainment, Konsum und finanzieller Wohlstand, die Gesundheit nicht überwiegen können. Seit fünf Jahren öffnet ihm seine Unterwürfigkeit zwar sämtliche Türen. Doch zu welchem Preis? Während er seine Krawatte richtet stellt er für sich fest, dass sein morbider Gesundheitszustand sämtlichen Spaß am Leben zunichte macht. „Wozu in den Urlaub fliegen , einen Club, eine Disco, Kneipe oder ein Kino besuchen, in einem Hotel absteigen oder einen draufmachen, wenn man ohnehin stetig neben der Spur ist und sich elendig fühlt,“ schießt Frank durch den Kopf. Und wieder bereut er es nicht auf Clara gehört zu haben und sehnt sich danach zu den Kontaminanten zu gehören, bevor er seine Schuhe anzieht um sein Penthouse zu verlassen. Sein autonomer Shuttle-Service zum Office ist pünktlich wie eh und je. Frank macht nun gute Miene zum bösen Spiel, sobald er einsteigt. In seiner Welt läuft man als Andersdenkender Gefahr, entweder spurlos zu verschwinden, oder gesellschaftlich exkommuniziert zu werden. Frank ist sich sicher, wenn die Strafe lauten würde Abschiebung in die Kontaminationszone, würde er heute in der Firma die Bombe platzen lassen und sich als Corona-Leugner outen. Hingegen weiß er, dass dies illusorisches Wunschdenken ist. Er gehört nun zu den ewig Geimpften. Denn mit der mRNA schließt man einen Bund fürs Leben. Frank beißt erneut die Zähne zusammen und schluckt bevor er aussteigt, um sich in die Schlange zu stellen, die zur Luftschleuse seines Büros führt. Es brodelt in ihm. Noch hält er inne. Nur für wie lange noch!

Aut.R.R.

5 Kommentare

  • Der Transformationsplan – von Söder und Attali verkündet:
    Jahrzehntelange tödliche Lockdown-Isolation und jahrelange Impf-Elimination

    http://www.concept-veritas.com/nj/21de/politik/04nja_covid-welttransformation.htm

  • Hans-Joachim Völker

    Wer kann das psychisch verkraften 😭

    • @Hans-Joachim Völker, das gleiche habe ich gestern auch gedacht und mir ging es nach dem Lesen des Textes und des Videos sehr schlecht! Es gibt fast keinen Tag, wo ich nicht weine, weil es ist einfach schlimm ist, was hier von Menschen mit Menschen gemacht wird. Ich denke auch, man muss sich Karrenztage einfügen, wo man nichts im Netz ließt, kein Radio, kein Fernsehen, um wieder auf ein Level zu kommen, ohne diesen Dauerstress.
      Ich denke das alles ist so anstregend, wie will man da die Balance behalten?

      Als Christ im Gebet kann ich das soweit gut bewältigen und nahezu tagfertig sein, weil die göttliche Gerechtigkeit am Ende siegen wird. Doch auch Christen sind Menschen mit Gefühlen, lieben Ihre Angehörigen, die sich schon oftmals nicht vom Glauben überzeugen lassen und nun dem Mainstream nachlaufen und nicht schnell genug ihre
      Spritze kriegen können. Das tut seelisch richtig weh!

      In der Bibel heißt es:
      Hosea 4:6 SCH2000
      Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen, ……..
      Und an einer anderen Stelle heißt es:
      2. Thess. 1
      10und durch jede Art von Trug der Ungerechtigkeit (oder: trügerischer Verführung) für die, welche deshalb verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit sich nicht zu eigen gemacht haben, um ihre Rettung zu erlangen.

      Die Welt hat sich von Gott abgewendet und es heißt nicht umsonst, man erntet, was man gesät hat.
      Ein weltlicher Spruch lautet: jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient!
      Wie weit sich die Mehrzahl der Menschen von Gott abgwendet hat und in Lug und Trug, in Abtreibung und Ehescheidung, in Diebstahl und Lästerungen jeder Art leben, sieht man jeden Tag, wenn man nur den Fernseher anmacht. Die Welt ist gerichtsreif und trotzdem tut es unwahrscheinlich weh, wenn man gerne helfen möchte das Regierungen und Volk zur Buße und Reue kommen mögen, aber die Ohren diesbezüglich verstopft werden.

      Ich wünsche Ihnen und Allen hier alles Liebe und vielleicht findet doch der Einen oder andere wieder zu seinem Schöpfergott zurück und kann so dem kommenden Gericht entgehen! Das wünsche ich Ihnen und Allen von ganzem Herzen!

  • Bitte an R.R.: Mach doch bitte nächstes mal ein paar Absätze – so ist das grauenhaft anstrengend zu lesen. Danke vorab.

  • Spannend & gut geschrieben… Fortsetzung?

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