Leitmedien stimmen auf Forever-Corona-Drill ein. Ein „Back to Normal“ wird es mit Masken, Social-Distancing und der Impfung nicht geben. Begreift es endlich! (Op-Ed)

Der „Back to Normal“ Psalm lässt Covid-Jünger unentwegt falsche Hoffnung schöpfen. Gefangen im „virulenten“ Irrgarten, halten sie sich strikt an das Karotten-Prinzip und springen wie ausgehungerte Schakale auf jeden hingeworfenen Knochen an.

Zu Beginn der Hysterie setzte man auf eine herkömmliche Durchseuchung, wie es für Grippewellen halt üblich ist. Es sei alles halb so schlimm, die wenigsten würden etwas von der Corona-Epidemie mitbekommen. Daran sollte sich nie etwas ändern, doch eine Nacht erhielt der Starlett-Virologe, Christian Drosten angeblich eine E-Mail von einer Fachkollegin, woraufhin er Hals über Kopf die Kehrtwende einleitete, um uns das zweiwöchige Flattin the Curve aufzutischen.

Von da an übernahm der Wahnsinn das Ruder und die Allgemeinheit wurde geradezu mit einer Barrage von euphemistischen Anglizismen bombardiert, die den desaströsen Dauerzustand ertragbarer machen sollten.

Die temporäre und halbherzige Aufhebung von erzwungenen Lockdown-Durststrecken, sind mit jeder Etappe an weitere unerreichbare Zielsetzungen geknüpft worden, bis letztlich das auf manipulativ akkumulierten Testzahlen basierende Inzidenzen-Programm übernommen hat. Was den zuvor geltenden Drill, der aufschwatzte das Gesundheitswesen nicht zu überlasten, inzwischen abgelöst hat.

Fast ein ganzes Jahr sollen Corona-Mutanten keine Rolle gespielt haben, doch sobald das verklärte „Wunderheilmittel“ (Corona-Impfstoffe) seine Feuertaufe feierte hieß es, dass verschiedene neue Covid-Varianten eine „ganz neue Pandemie“ eingeleitet hätten und die mittlerweile bereits global millionenfach verabreichten experimentellen mRNA und Vektor-Impfstoffpräparate eventuell ihre Wirksamkeit einbüßten. Nun wird kolportiert Nachimpfungen oder alljährliche Auffrischungen seien unabdingbar. Die Mutanten hätten die Schuld.

Obgleich der RKI-Chef Lothar Wieler öffentlich bekanntgab, dass die Massenimpfung das „Virus“ mobilisiere, sich aggressiver umzuformieren. Mit anderen Worten die andauernde Innokulation soll der eigentliche Inkubator für die neuen Corona-Sorten sein.

Wieler am 29.01.2021 bei der BPK:

„Es werden zukünftig mehr Varianten auftreten. Das ist biologisch sehr plausibel. Und je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auch auftreten.“

Nicht einmal zwei Monate später widersprach sich der Veterinär selbst und vertrat eine völlig konträre Meinung. Die permanente flächendeckende Ausweitung, der womöglich zeitnah saisonalen Corona-Impfung, würde den Auftritt der Mutationen eindämmen:

Je mehr Impfschutz auf der ganzen Welt ist, desto geringer ist die Inzidenz und desto weniger Mutationen werden dann auftreten:, so Wieler wörtlich gegenüber Medienvertretern am 26.03.2021.

Gesundheitsminister Jens Spahn ergänzte:

„Die Vermutung der Wissenschaftler ist ja, dass bei dieser Art von Virus es wahrscheinlich nicht reicht einmal im Leben geimpft worden zu sein.“

Zwischen den Zeilen gelesen wird nicht nur die offensichtliche Doppeldenk-Methodik entlarvt, sondern überdies die künftige Stoßrichtung aufgezeigt. Wenn der Gesundheitsminister und sein Bediensteter offenkundig in den Raum stellen, dass die ursprünglich als einmalige Geschichte verkaufte „Corona-Impfung“ eine saisonale Angelegenheit werden soll, dann deutet dies unmissverständlich an, dass die Begleitmusik nicht abgestellt wird. Sprich die antivirale Infrastruktur an Ort und Stelle bleibt. Forever! Das Testen, Maske tragen, Abstand halten und die eingetrichterte Mysophobie, sollen fester Bestandteil unseres Leben werden. Ergo es gibt keine Rückkehr zur Normalität.

Covid-Jünger leiden unter einer eklatanten Begriffsstutzigkeit, die ihrer Paranoia geschuldet ist. Die Urangst vor dem „Corona-Tod“ überwiegt das Vermögen kritisch zu denken und zu hinterfragen. Offenbar scheint zudem ein subliminales Bedürfnis für die Absorption von Leid vorzuherrschen.

Als die brasilianische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2014 ihre 7:1 Klatsche gegen Deutschland kassierte, brach im Stadion ein kollektives Geheule aus. Sich im Arm liegende Brasilianer. die in ihrer Trauer ertranken, prägten die Szenerie. Eine damals interviewte Brasilianerin erläuterte, dass ihre Landsleute es liebten kollektives Leid durchzustehen. Ohne leiden zu müssen sei man kein waschechter Brasilianer, so in etwa. Anscheinend trifft dieser Wesenszug auch auf viele Deutsche zu. Selbstmitleid und Opferrolle

Die fortwährende blinde Hinnahme von Corona-Auflagen, wird entgegen der Auffassung von devoten SARS-Jüngern nicht in die Rückkehr zur Normalität münden, sondern immer weiter davon wegführen. Der britische Premier, Boris Johnson, behauptet: „The more we comply, the faster we’ll beat it, the faster we’ll get through it.“ Nein eben nicht! Diese unterwürfige Hingabe wird uns die Gesundheits-Apartheid bescheren. Der Covid-Impfpass ist nur der Anfang!

Während deutsche Leitmedien und Politiker ihrer Audienz noch vormachen wollen, dass wir uns in der „aller allerletzten Phase der Pandemie“ befänden, hat etwa das amerikanische Covid-19 Narrativ seinen Euphemismus längst abgelegt. In den USA wird die Bevölkerung schon auf eine „ewig währende Corona-Pandemie“ eingestimmt. In einer Op-Ed schrieb der Bloomberg Kolumnist, Andreas Kluth, dass die neuen „Corona-Varianten“ den „Pandemie-Dauerzustand“ konsolidierten und wir sofern „niemals endende Beschränkungen“ in Kauf nehmen müssten.

Laut Kluth sei die Vorstellung davon, dass die Welt irgendwann zur Normalität zurückzukehren würde, wahrscheinlich total falsch. Sars-Cov-2 würde unser „ständiger Feind „, wie die „Grippe noch viel schlimmer.“

Ferner merkt er an, dass der „Auftritt neuer Varianten“, die sich beinahe wie ganz neue Viren verhielten, bedeute, dass wir „womöglich niemals die Herdenimmunität“ erreichten, da die Impfstoffe „machtlos gegen die bevorstehenden Mutationen“ seien.

Wenn dies der evolutionäre Entwicklungsverlauf von SARS-Cov-2 sein sollte, befinden wir uns scheinbar in einer Endlosschleife von Ausbrüchen und Remissionen, sozialen Beschränkungen und Lockerungen, Lockdowns und Wiedereröffnungen.“ Dem fügte der Bloomberg-Kolumnist hinzu . „Jedenfalls werden wir in den reichen Ländern, wahrscheinlich alljährlich ,mehrere male gegen die aktuell zirkulierende Variante geimpft werden, doch niemals schnell und umfangreich genug um Herdenimmunität zu erreichen.

Die Menschheit hat den schwarzen Tod, die spanische Grippe und andere Pandemien, ohne den angeblich so fulminanten medizinischen Kenntnisstand von Heute, besiegen können, doch für Sars-Cov-2 soll dies nicht zutreffen.

Nur zur Info. Kluths Vergleich mit der Grippe hinkt dahingehend, dass uns Coronaviren bereits vor der Sars-Cov-2 Ära alljährlich ab Herbst besuchen kamen. Immer im neuen Gewand auftretend, um das Immunsystem zu überlisten. Das geht seit Dekaden so, wenn nicht seit Jahrhunderten. Die Forschung mit Coronaviren ist mittlerweile über sechzig Jahre alt. Also die Behauptung, dass immer neue Mutationen auftreten werden, ist eine virologische Normalität. Wenn Viren sich nicht dementsprechend verhielten, hätten die Influenza oder Corona null Chancen Wirte zu befallen. Das ist immunologisches Grundwissen. Nur was man aus dieser Trivialität macht, ist eine andere Geschichte. Anhand nicht standardisierter und ohnehin nicht aussagekräftiger PCR-Testverfahren und Antigenschnelltests, lassen sich je nach Belieben bezifferte „Ausbrüche“ fabrizieren. Somit lassen sich Kluths Prognosen durchaus einvernehmlich zurechtbiegen. Doch der Wahrheit entsprechend sind sie trotzdem nicht.

Der Bloomberg-Schreiber ist nicht der erste Verfechter der „Forever-Covid“ Initiative und wird nicht der letzte sein. In seinem Buch „Covid-19 Der Große Umbruch“ schwört der Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, seine Leserschaft darauf ein, dass die Welt „niemals“ zur Normalität zurückkehren werde, doch erörtert gleichzeitig eingestehend, dass das „Coronavirus keine neue existenzielle Bedrohung“ darstelle.

Der hochrangige US-Militärbeamte, Bruce Jette, hat vergangenen Oktober verlauten lassen, dass die Post-Covid-Ära wahrscheinlich passe sei und das Auflagen, wie das Social Distancing und die Maskenpflicht, endgültig seien. Interessanterweise bemerkte er ferner, dass eine Zweckentfremdung des aktivierten Corona-Drills, der wahrscheinliche Hauptgrund für dessen Fortsetzung sei. Jette wörtlich:

„Ich würde sagen, dass wir die COVID-19 Standards aufrechterhalten, weil diese die Auswirkungen der Grippe und anderer Krankheiten reduzieren.“

Wie weiter oben erwähnt konditionieren US-Medien-Outlets schneller und aggressiver, was das Pandemie-Gezwitscher angeht. Ganz vorne mitmischend zweifelsohne der Nachrichtensender CNN. Dessen International Security Editor Nick Paton Walsh veröffentlichte letzten September einen Kommentar, in dem er unter Berufung auf „Experten“ postuliert, dass die Welt sich damit abfinden müsse, dass es nie wieder „ein Zurück zur Normalität“ gäbe. Das Prä-Corona-Zeitalter sei schiere Nostalgie. Masken und AHA-Regeln würden Teil unseres Lebens werden, so Walsh.

Auf der Insel hat sich der Forever-Covid-Talk ebenfalls verselbstständigt und gar vorherige Lockdown-Kritiker, die inzwischen kapituliert und sich impfen lassen haben, bekehrt. Darunter der ehemalige oberste Richter am Supreme Court in England, Lord Sumption, der davon überzeugt ist, dass die Corona-Beschränkungen noch zehn weitere Jahre Bestand haben würden.

Mary Ramsay, der Leiter des Immunisierungsprogramms vom Public Health England hat jüngst proklamiert, dass die Maßnahmen solange in Kraft blieben, bis die ganze Welt durchgeimpft sei. Ein Prozess der mehrere Jahre beanspruchen dürfte. Die Menschen hätten sich an die Restriktionen gewöhnt und könnten mit ihnen leben, so Ramsay.

Diesen Vorhersagen pflichtet der in Sachen Weltgesundheit und Pandemic-Preparedness mit Abstand einflussreichste „Philanthrop“, Bill Gates, bei. Dieser äußerte Oktober 2020 gegenüber dem US-Nachrichtensender NBC: „

„Der einzige Weg der vollständig zurück zur Normalität führt ist wenn wir, vielleicht nicht die erste Generation von Impfstoffen, tatsächlich einen Impfstoff haben, der supereffektiv ist, den viele Menschen nehmen und das wir die Krankheit auf globaler Ebene eliminieren.“

Daher rühren die „Zero-Covid“ Hirngespinste.

Auch hierzulande trauen sich Pressevertreter allmählich die Forever-Corona Gesänge zu rekapitulieren. Hier einige Headlines:

Corona: „Das Virus wird für immer bleiben“ (Frankfurter Rundschau)

Das Virus ist gekommen, um zu bleiben (Sueddeutsche Zeitung)

Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben (Sächsische De)

Doch in Deutschland weist die Propaganda noch längst nicht die Bandbreite wie etwa in den USA auf, wie die oben angeführten Informationen darlegen.

Also wir appellieren an alle Covid-Jünger zumindest verstehen zu lernen, dass ihr Virtue-Signaling nicht das Ende der „Pandemie“ herbeiführen wird. Irreführende Leitsätze wie “ Zähne zusammenbeißen“ „Was muss das muss“ „Da müssen wir durch“, sollten nicht mit illusorischen Zeitvorgaben verknüpft werden. Die Maske, das Abstand halten, die Kontaktbeschränkungen und die Impfung wird keinem Normalsterblichen die Rückkehr zur Normalität ermöglichen. Auch der Einzelhandel und die Gastronomie sollten sich bewusst sein, dass sie nie wieder ihre Prä-Plandemie Kapazitäten erreichen werden, solange die epidemiologisch wertlosen Hygienemaßnahmen Vorschrift sind.

Dasselbe gilt für die Unterhaltungsbranche und die Clubwelt. Die Rückkehr zur Normalität führt nur über den Pfad der Erkenntnis. Gelinde gesagt hat man uns einen Bären aufgebunden. Ob einen Grizzly oder einen Malaienbären ist die Frage. Wie es aussieht handelt es sich um Ersteren.

Aut.R.R.

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