Wie gefährlich sind die neuen „Corona-Varianten“ wirklich? (Video)

Die Bundesrepublik darf sich glücklich schätzen diverse „Corona-Flüsterer“ auf der Gehaltsliste stehen zu haben, denn ansonsten wären wir wahrscheinlich längst alle geliefert. Andere Länder haben ebenfalls exklusiv auf Homogenität gesetzt und lediglich gleichgeschalteten Expertenrat zugelassen, doch können nicht von sich behaupten einen exorbitanten „Viren-Detektor“ in ihren Reihen zu haben. Die Rede ist natürlich von Karl Lauterbach.

Die Okkupation der Corona-Medienlandschaft kann der SPD-Gesundheitsexperte weitgehend für sich reklamieren. In Privatkreisen werden gar wetten darauf abgeschlossen, wann, wo, oder ob der einer Gottesanbeterin zum verwechseln ähnelnde „Virenversteher“ seine nächste Air-Time absolviert. Kurzum der Personenkult um Lauterbach hat inzwischen mehr als bizarre Züge angenommen.

Seinem „Expertenrat“ wird zweifelsohne übergewichtige Relevanz beigemessen. Dabei hapert es erheblich, was die Treffgenauigkeit seiner Prognosen und Thesen anbelangt. Lauterbach ist nach eigenen Aussagen ein „Studien-Junkie“. Hingegen tendiert er stets dazu ausschließlich auf wissenschaftliche Papiere zu stoßen, die dem Corona-Fear-Porn beipflichten. Alle Studien und Wendungen, die Sand ins Getriebe der offiziellen Propagandamaschinerie streuen, kommen Lauterbach nicht in den Kram.

Wie etwa die Wuhan-Studie mit satten 10 Millionen Teilnehmern, die im medizinischen Fachmagazin nature communications erschienen ist und längst mit dem Mythos vom asymptomatischen Corona-Träger aufgeräumt hat. Oder das WHO-Update betreffend der Ineffizienz von dem PCR-Test. Worin die Ct-Wert-Überschreitung als gravierender Problemfaktor für Diagnosestellungen angeführt wird. Oder die einzigartige Lockdown-Analyse von dem meist zitiertesten Wissenschaftler auf dem Erdball, Prof Dr. John Iohannidis. Oder, oder, oder! Während der Bundesregierung schier daran lag in Erfahrung zu bringen ob Lockdowns dienlich für Klimaziele sind, hat sich der Stanford-Universität-Professor Iohannidis darauf konzentriert den Nutzen für die Eindämmung von Pandemien zu ermitteln. Die vernichtende Schlussfolgerung lässt verlautbaren, dass Lockdowns einen Scheiß bezwecken. Sorry for my French!

All diese nicht von der Hand zu weisenden Erkenntnisse sind explosiver Zündstoff für hitzige Debatten und stellen ein relativierendes Gegengewicht zum kolportierten Corona-Drill dar. Demnach sieht Karl Lauterbach schier davon ab konträre Gesichtspunkte aufzugreifen. Nun das Kind ist ohnehin bereits in den Brunnen gefallen. Sprich der laut seiner Ex-Frau ungelehrte Epidemiologe hat sich dermaßen um Kopf und Kragen geredet, dass er nicht mehr vermag von seinen fest zementierten Positionen abzurücken. Daraus resultiert eine unzulängliche Expertise, die daran scheitert sämtliche Aspekte in Entscheidungsfindungen einfließen zu lassen.

Aber offenbar liegt Karl Lauterbach nicht allzu viel daran jene Dämonen aus der Welt zu schaffen, zumal er destruktiv unermüdlich nachlegt. Erst neulich hat er abermals für Furore gesorgt, als er die vermeintlich neuen Corona-Mutanten als „Turbovirus“ bezeichnete und hinzufügte das uns nach dem Februar eine “ dritte-Welle“ ereilen würde. Lauterbach will dies anhand eigens angestellter Milchmädchenrechnungen herausgefunden haben. Wie gehabt hat er es unterlassen seine Pragmatik mit hinreichend Variablen zu füttern.

Worauf beruhen die Erkenntnisse das die neuen Covid-Varianten „ansteckender“ und „tödlicher“ sein sollen? Lauterbach kolportiert zwar kontinuierlich das Studien die erhöhte Infektiosität und Gefährlichkeit belegen würden. Dennoch vermeidet er es genauere Angaben zu machen. Um welche Papiere handelt es sich und welche Prozesse suggerieren, dass die Gefährlichkeit höher angesetzt ist, als bei der Vorgänger-Mutation?

Gott sei Dank das es noch Wissenschaftler und Wissenschaftlerin gibt, die ihrem Titel alle Ehre machen. Wie Rosemary Frei, MSc, die sich die drei wesentlichen wissenschaftlichen Papiere vorgenommen hat, jene als Evidenzen für den neuen Corona-Steckbrief herhalten wollen.

Wie dem Videobeitrag unten zu entnehmen ist, hat sich die Wissenschaftlerin zunächst die „Studie“ mit dem Titel „Adaptation of SARS-CoV-2 in BALB/c mice for testing vaccine efficacy“ vorgenommen und erläuterte im Vorfeld, dass es wichtig ist zu überprüfen, ob die jeweiligen Studien einem Peer Review Prozess unterzogen wurden und in welchen wissenschaftlichen Publikationen diese erschienen sind. Ferner fügte sie hinzu, dass es umso bedeutungsvoller sei in Betracht zu ziehen, um welche Forschungsansätze es sich handelt. Also ob die Studienergebnisse auf menschlichen Interaktionen mit dem Virus basieren, oder sich auf Tierversuche berufen. Sprich ob etwa Mäuse als Testobjekt herhielten, oder gar nur Zellen von einer Maus in einer Petrischale verwendet wurden.

Zur oben verlinkten Studie erörterte Rosemary Frei das man eine vermeintlich mutierte Coronavirus-Mutante reproduziert habe, um diese einer bestimmten Art von Mäusen zu verabreichen. Angeblich vollführte Beobachtungen, dass das Virus sich mehr an die Mäusezellen bände, seien für die involvierten Forscher hinreichend gewesen, um zu Behauptungen aufzustellen, dass die N501Y-Variante weitaus „übertragbarer“ und „gefährlicher“ sein soll. Man muss kein Experte auf dem Fachgebiet sein, um zu erkennen wie dürftig jene Datenlage ist.

Weswegen Rosemary Frei auch schnell zum nächsten Papier überleitete, welches aufgrund seiner inakkuraten Forschungsmethoden noch schlechter abschneidet, als das Mäuse-Dilemma. Betreffend der Studie „An engineered decoy receptor for SARS-CoV-2 broadly binds protein S sequence variants“ erklärte Frei, dass diese noch weiter entfernt sei, da man lediglich einen hauseigenen Decoy-Rezeptor verwendet habe, um beweisen zu wollen das eine erhöhte Infektiosität vorläge. Basierend auf der angeblich aggressiveren Bindung an den Rezeptor, seien abermals voreilige Schlüsse gezogen worden, dass die neuen Corona-Varianten das Vermögen aufbringen sollen schneller und mehr Wirte zu befallen. Abhakend ergänzte die Wissenschaftlerin, dass auch diese Studie wenig mit dem realen Leben am Hut habe und überdies davon abgesehen worden sei angemessene Antikörper zu verwenden.

Die dritte Studie mit dem Titel Deep Mutational Scanning of SARS-CoV-2 Receptor Binding Domain Reveals Constraints on Folding and ACE2 Binding wartet mit ähnlich willkürlich hergeleiteten Erkenntnissen auf. Es sei eine Rezeptorbindende Domäne (RBD) des Virusproteins in eine Petrischale verfrachtet , und mit kaum nachvollziehbaren Schritten gepaart worden. Auf diese Weise wollen die Autoren des Papiers zu dem Schluss gekommen sein, dass die Hypothese der stärkeren Übertragbarkeit bestätigt worden sei, da die ausgeprägtere Bindung des Virus dies suggeriere, wie Rosemary Frei es in etwa schilderte.

Interessanterweise hat eine Autorin dieser Studie im August vergangenen Jahres noch eine ganz andere Meinung gehabt, was die Gefährlichkeit von Corona-Mutationen angeht. Die Doktorandin Allison J. Greaney äußerte damals gegenüber dem online Portal Fred Hutch, dass es mit Blick auf die Mutationen keinen Anlass zur Sorge gäbe. Insofern sei eine angriffslustigere Mutante unwahrscheinlich. Das Virus besitze bereits alle Schlüssel, um sich Zugang zu verschaffen. in dem Hutch-Beitrag heißt es wie folgt:

„Das Virus verfügt bereits über eine „hinreichende“ Fähigkeit, um sich an ACE2 zu binden,“ sagte Greaney eine Doktorandin an der University von Washington. „Es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass die Überschreitung dieser Ebene es pathogener oder übertragbarer macht. Doch die RBD wird womöglich imstande sein eine Anzahl von Mutationen zu tolerieren.“

Rosemary Frei zufolge sollte diese Sprunghaftigkeit mit Argwohn betrachtet werden. Im August war Greaney noch der festen Überzeugung, dass die Okkurenz einer infektiöseren Mutation eher unwahrscheinlich sei und schwuppdiwupp ist sie Co-Autorin eines Papiers, jenes genau das Gegenteil kolportiert. Durchaus nachvollziehbar weshalb jene 180 Grad Kehrtwende Skepsis aufkommen lässt. Der RBD-Vorgang in der Petrischale tut sein übriges. Kurzum es stinkt nach tendenziöser Junk-Science.

Also dies sind die Studien worauf sich mitunter Karl Lauterbach beruft. Gelinde gesagt kein weiter Wurf und demzufolge schon gar keine Rechtfertigung für die Expansion des Lockdowns. Der Epidemiologe und Virologe Klaus Stöhr gab jüngst gegenüber dem Nachrichtensender ntv zu Protokoll, dass sich die neuen Varianten ohnehin ausbreiten würden, doch die sinkenden Zahlen in England und Irland, wo die Mutationen bereits angeblich die Oberhand gewonnen hätten, sprächen dagegen, dass mit einer höheren Übertragbarkeit zu rechnen sei.

Mit anderen Worten viel Lärm um Nichts! Petrischalen und Mäuse sind offenbar unzulängliche Instrumente, um unumstößliche Evidenzen für eine anrückende dritte Welle zu liefern. Also Studien sind immer mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere wenn man sich als Einfluss nehmender „Experte“ schimpfen darf und die Empfehlungen und Ratschläge der Kompass der Corona-Politik sind.

Is it True that the New Variants are Very Dangerous? from Rosemary Frei on Vimeo.

Verf.R.R.

2 Kommentare

  • Entmachtet die mächtigen Illuminaten dieser Welt. Kümmert euch um unsere Zukunft, denn das sind unsere Kinder! Und immer daran denken, was nicht zusammenpasst, gehört auch nicht zusammen! Krankheiten kommen und gehen und wurden für politische Machenschaften missbraucht! Krieg und Frieden liegen eng beieinander. Es liegt an uns den Frieden zu erhalten! Wacht auf!

  • Den meisten Menschen ist das Denken abgenommen worden bis auf die drei Grundbedürfnisse, fressen; saufen; Sex oder Fußball, können keine Bedürfnisse für eine Veränderung der Situation aufkommen. Diese ist politisch gewollt und zusätzlich werden die Prolos durch die Medien mit Werbemüll zugeschüttet.

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