In den USA schafft Medicare finanzielle Anreize, um COVID-19 zu diagnostizieren und Patienten zu hospitalisieren (Video)

Aufgrund der Übersättigung von Corona-Berichterstattung, gerät man schnell in die Bredouille den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Womit gesagt werden soll, dass aufschlussreiche Anhaltspunkte erst später entdeckt werden könnten. Was nicht bedeutet das sie weniger relevant sind.

Etwas erst in Erfahrung zu bringen nachdem genügend Zeit ins Land gezogen ist, kann von Vorteil sein. Da bei gegebener Interessenlage und Auffassungsgabe, genügend Kenntnis erlangt werden kann, um Sachlagen besser abwägen und einschätzen zu können.

Das was der unter Hausarrest stehenden Weltbevölkerung am meisten Sorgen bereitet, ist die hochgepeitschte Corona-Mortalitätsrate. Obwohl die Gesundheitsbehörden und Ministerien mehrerer Länder längst offenkundig eingestanden haben, das die Kategorisierung von COVID-19 Todesfällen ziemlich großzügig ausgelegt wird. Sprich es keine Unterschiede gemacht werden ob eine Person Vorerkrankungen hatte, und ob sie mit oder an dem vorgeblich neuartigen Coronavirus gestorben ist.

Desweiteren sind entrüstete Kliniker an die Öffentlichkeit gegangen, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie von ihren jeweiligen Gesundheitsministerien und Seuchenschutzbehörden Vorschriften erhalten haben, wie Sterbeurkunden unter Berücksichtigung von COVID-19 auszufüllen sind. Dabei solle man über die analytischen Untersuchungen von Todesursachen hinwegsehen, und anhand von Vermutungen und Einschätzungen Schlüsse ziehen. Also wenn ein Patient an einer Lungenentzündung stirbt, hingegen womöglich falschpositiv auf Corona getestet wurde, ist es empfehlenswert als Todesgrund COVID-19 anzugeben, so die Anordnungen. Ungetestete Verstorbene fallen ebenfalls unter dieses Kriterium.

Diese recht verstörenden Direktiven haben den Arzt und US-Senator, Dr. Scott Jensen, Unbehagen bereitet. Gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender FOX-News sagte er, dass die dahingehenden Anleitungen der Centers for Disease Control (CDC Seuchenschutzbehörde), schier grotesk seien. Die Festlegung der Todesursache sei ein sensibles Thema, und bedarf dementsprechendes Engagement. Darüber hinwegzusehen um die Todeszahlen zu manipulieren, untergrabe das Vertrauen in die Politik, so der aufgebrachte Mediziner.

In Bezug auf Dr. Antoni Faucis ( Trumps Corona-Task-Force) Aussage das darauf basierende Besorgnisse und Anmahnungen als Verschwörungstheorien abzutun seien, ließ ein unbeeindruckter Dr.Jensen folgende Bombe platzen:

Ich würde ihn (Dr.Fauci) daran erinnern das es jedesmal heikel wird, wenn sich das Gesundheitswesen und die Dollars überschneiden. Gegenwärtig hat Medicare (öffentliche und bundesstaatliche Krankenversicherung innerhalb des Gesundheitssystems der USA für ältere oder behinderte Bürger) festgelegt, dass sie für eine COVID-19-Aufnahme im Krankenhaus $13 000 Dollar bekommen. Sollte dieser COVID-19 Patient an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden, erhalten Sie $39 000. Dreimal so viel. Nach 35 Jahren in der Medizinwelt, kann mir keiner erzählen das solche Anreize nicht manchmal unser Verhalten beeinflussen.”

Also heißt das, in den USA sind finanzielle Anreize geschaffen worden, die Diagnosen und anschließende Hospitalisierungen von COVID-19-Patienten schmackhafter machen.

In dem FOX-News Report wird zudem darauf hingewiesen, das Prof Walter Ricciardi, der wissenschaftliche Berater des italienischen Gesundheitsministers, bekanntgegeben hat, dass Italiens Corona-Todeszahlen erheblich nach unten korrigiert werden müssten. Zumal die Auslegung der Todesursache, viel zu großzügig verlaufen sei. Prof.Ricciardi wörtlich:

Die Art und Weise, wie wir Todesfälle in unserem Land kodieren, ist sehr großzügig in dem Sinne, dass alle Menschen, die in Krankenhäusern mit dem Coronavirus sterben, an dem Coronavirus sterben..”

Hinzufügend erläuterte er: “„Nach einer Neubewertung durch das Nationale Gesundheitsinstitut haben nur 12 Prozent der Sterbeurkunden eine direkte Ursache vom Coronavirus gezeigt, während 88 Prozent der verstorbenen Patienten mindestens eine Prä-Morbidität aufweisen – viele hatten zwei oder drei. ” 

Solche Fakten sollten etwa Dr. Karl Lauerbach von der SPD, vor den Latz geknallt werden. Dieser hat sich jüngst bei Markus Lanz weit aus dem Fenster gelehnt und behauptet, dass alle ihm bekannten Epidemiologen für den Lockdown seien, da ein Szenario á la Italia sonst unvermeidlich gewesen wäre. Wie uns Prof Walter Ricciardi erklärt hat, ist die als abschreckendes Beispiel bevorzugt referierte Mortalitätsrate, zu 88% nach unten zu korrigieren. Das hieße vom aktuellen Stand, der sich offiziell auf 29 315 beläuft, müssten circa 25 797 Todesfälle abgezogen werden. Ergibt 3518 Fälle, die angeblich an COVID-19 gestorben sein sollen. Ist der Herr Ricciardi nun auch ein Verschwörungstheoretiker? Nach Lauterbach allemal.

Verf.R.R.

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