In Video: Syrien-Ernüchterter Al-Qaida Boss Julani meldet sich zu Wort um HTS-Kämpfer moralisch aufzumöbeln

Mohammed al- Julani, der Anführer des syrischen Al-Qaida-Ablegers Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida), hat sich jüngst zu Wort gemeldet, um seine Leibeigenen öffentlichkeitswirksam zu motivieren, und an ihr rapide dahinscheidendes Durchhaltevermögen zu appellieren.

Im Rahmen eines Interviews hat das Al-Qaida-nahe oppositionelle Sprachrohr “Insight-Media” dem Al-Qaida-Boss ausschließlich mundgerechte Fragen gestellt, und bot Letzterem somit eine Plattform zur Verbreitung von althergebrachten Mythen.

Mohammed al-Julani wagte es doch tatsächlich als von allen Syrien-bezogenen trilateralen (Russland, Iran, Türkei) Reglements ausgeschlossene Partei, sich auf das Astana und Sochi-Abkommen zu berufen, um damit einhergehend hervorzuheben das Waffenstillstände nicht für den Gesamtraum Idlib gelten.

Dabei versäumte der Terror-Fürst zu erwähnen das seine Gruppierung und sämtliche gleichgearteten Joint-Ventures, von allen Feuerpausen ausgeschlossen sind.

Nebenbei bemerkt, hat die Erdogan-Regierung diesbezüglich bislang keine Einwände gehabt. Sprich infolge von diversen”Friedensverhandlungen” hat sie jeweils Abschlusskommuniques unterzeichnet, jene spezifisch und unmissverständlich darauf eingehen, dass die Al-Qaida und ihre Auswüchse mit allen Mitteln auszumerzen seien, 24/7-365.

Julani räumte gegenüber Insight-Media ein, das es um das Organisationstalent von den Jihadi-Fraktionen nicht gut bestell sei, und der Rückzug von mehreren Gebieten im Süden Idlibs und West-Aleppo, auf diesen Mangel zurückzuführen sei.

Hinzufügend lamentierte er das der Feldzug gegen seine Terroristen-Gilde seit neun Monaten andauere, doch ließ dabei unter den Tisch fallen das sein humaner Unrat sich inmitten von Waffenstillständen stets dazu berufen fühlt in die Offensive zu gehen, und dementsprechende Gegenreaktionen der syrischen Armee abverlangt.

Die wiederum vom Westen als Aggressionen eines “blutrünstigen Diktators” verklärt werden, der im Verbund mit den Russen angeblich Idlibs Zivilbevölkerung niedermetzeln lässt.

Das HTS-Oberhaupt kam auch auf die ortsgebundenen Einwohner zu sprechen, von denen eine Million, wie er behauptete, aufgrund der vorrückenden Regierungskräfte flöhen müssten.

Das die HTS und ihre türkisch gestützten Mitstreiter alle Fluchtversuche ins Landesinnere vereiteln, indem sie von Damaskus und Moskau installierte humanitäre Korridore von Scharfschützen beschießen lassen, verminen oder auf andersartige drakonische Maßnahmen zurückgreifen, ließ der HTS-Chef mit sanfter Stimme natürlich außen vor.

Seinen am Boden zerstörten Haufen von Terroristen Kampfmoral einprägen wollend, hielt er träumerisch daran fest das der Al-Qaida-Ableger und sein Gefolge womöglich eines guten Tages die eingebüßten Territorien, und anschließend ganz Syrien “befreien” würden.

In Bezug auf die Schützenhilfe der Türkei sagte Mohammed al-Julani, dass die darauf basierende Aufrüstung ringsum Idlib-Stadt, auf die Inbeschussnahme von sogenannten türkischen Beobachtungsposten zurückzuführen sei.

Womit er deckend die Propaganda der gleichgeschalteten Erdogan-News rekapitulierte. Selbstverständlich erörterte Julani nicht, dass seine Kämpfer das umliegende Habitat und das Gelände jener Basen dazu nutzen, um Raketen und Mörserangriffe auf Stellungen der SAA zu initiieren.

Ferner hat das türkische Militär die Zweckmäßigkeit seiner Stützpunkte großzügig ausgelegt, und diese als Jihadi-Herbergen und Unterschlüpfe bereitgestellt, wie aus diversen online verbreiteten Videos hervorgeht.

Die von vielen westlichen Demagogen und Al-Qaida-Götzen admirierte Terroristen-Größe, wartete noch mit weiteren Erklärungen auf weshalb Ankara sich dermaßen für Idlib aus dem Fenster lehnt.

Laut Julani bedeute der Zusammenbruch des Kalifats, dass die benachbarte Türkei in Gefahr geriete auf allen Ebenen negative Auswirkungen erleiden zu müssen. Militärisch, politisch, ökonomisch und national sicherheitstechnisch, so der HTS-Massa.

Dem fügte er hinzu das die türkische Bevölkerung sunnitisch ist, und daher direkt von der Schlacht in Idlib affektiert sei. Zumal die Assad-Regierung, und insbesondere ihre iranischen Verbündeten, der “syrischen Bevölkerung” den Krieg erklärt hätten, und einen demographischen Wandel anstrebten, wie Julani in Erfahrung gebracht haben will.

Der degenerierte Takfiri-Anführer behauptete zudem, dass Damaskus und Teheran erwägten die Ahl as-Sunna (Sunniten) zu exterminieren, und Moskau diesbezüglich Hilfestellung leiste.

Jener inventierte Hanebüchen ist seit Anbeginn der begünstigten terroristischen Unterwanderung Syriens in die Welt gesetzt worden, um innerhalb der syrischen Gesellschaft Zwietracht zu säen.

Die mehrheitlich sunnitischen Syrer sind der geplanten konfessionellen Zergliederung, nicht auf den Leim gegangen. Wäre den Architekten des Syrien-Konflikts gelungen die Mehrheit der Sunniten auf die Seite der Jihadisten zu ziehen, hätten die USA und ihre regionalen Vasalen alle Trümpfe in der Hand das kriegsgebeutelte Land zu balkanisieren.

Nicht das jene von den USA ausgehende Gefahr vollends gebannt wäre, siehe die kurdisch-amerikanische Liaison, doch das Ausmaß ist beachtlich minimalisiert worden.

Es bedarf lediglich ein Argument um Julanis weit hergeholte Kopfgeburt, augenblicklich zu widerlegen. Geschätzt 80% der syrischen Armee sind Sunniten.

Folglich ist schwer zu glauben das eben diese Armee Ihresgleichen ohne Vorbehalte ausradiert, wie es Julani halluzinierend von sich gab.

Konkludierend mimte der HTS-Boss den Menschenrechtsaktivisten, und klang regelrecht wie ein fehlgeleiteter Humans Right Watch-Funktionär, der aufgebauschte Statistiken anführt, um die Situation in Syrien zuspitzend zu dramatisieren.

Julani wollte schier den Eindruck vermitteln, dass er sich um das Wohlergehen der intern Vertriebenen und Flüchtlinge außerhalb Syriens sorge. Obwohl er und sein identisch verhunztes Fußvolk gepaart mit multinationaler medialer und politischer Rückendeckung, Syrien ins Chaos gestürzt haben, und die Hauptschuldigen in den eigenen Reihen zu finden sind.

Dies war womöglich der finale öffentliche Auftritt des ziemlich ernüchternd wirkenden Al-Qaida Anführer, Mohammed al-Julani. In Anbetracht des Schicksals mehrerer Terroristen-Kommandeure, kann hier und jetzt die These aufgestellt werden, dass Julani für seine Flucht aus Syrien wahrscheinlich bereits umfassende Vorkehrungen getroffen haben wird. Angesichts der wohlgesonnenen Erdogan-Administration vis a vis Jihadisten, hat der noch HTS-Oberbefehlshaber womöglich schon eine Destination ins Auge gefasst.

Mohammed Alloush, der lange vom Westen empor gehobene Kommandeur der Jaish al-Islam, jenem gar in Genf und anderen europäischen Städten der Hof gemacht wurde, ist unmittelbar vor dem Untergang seiner Fraktion mit zuvor eingeheimsten internationalen Hilfsgeldern, in Höhe von über $50 Millionen, durchgebrannt, und hat in der Türkei lukrative Einkommensquellen erworben, einschließlich Immobilien und Restaurants. Wäre kaum überraschend wenn Julani ähnliches vorschwebt.

Verf.R.R.

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