Iran-Krise: General Soleimani unter falschem Vorwand nach Bagdad gelockt- saudische Friedensinitiative entpuppt sich als Mordkomplott

Der irakische Premierminister,Adil Abdul-Mahdi, hat im Zuge der Parlamentsabstimmung zur Expulsion der US-Besatzer, einige aufschlussreiche Details von Qassem Soleimanis Ermordung preisgegeben.

Laut den nun vorliegenden Informationen, soll der Kommandeur der Quds Kräfte im Rahmen einer Einladung der irakischen Regierung nach Bagdad gereist sein. Es heißt Soleimani sollte in der irakischen Hauptstadt vom Königreich Saudi-Arabien (KSA) unterbreitete Vorschläge zur Deeskalation entgegennehmen, die von Letzteren via Irak an den Iran übergeben werden sollten. Kein geringerer als US-Präsident Donald Trump habe dem irakischen Premierminister in einem Telefongespräch nahegelegt, dass er mit dem Vorhaben konform ginge.

Sollten sich Mahdis Angaben bestätigen, wovon stark auszugehen ist, haben die USA diese Friedensinitiative initiiert, um General Soleimani nach Bagdad zu locken und in eine Falle laufen zu lassen. Kaum überraschend das Irans Nemesis die feudale saudische Golfmonarchie in der letalen Finte mutmaßlich involviert war. Riad hat seine vorgegaukelte Charmeoffensive vis a vis Iran monatelang filigran initiiert, und über diplomatische Kanäle dem Iran zu verstehen gegeben, das man an einer Entkräftung der bilateralen Spannungen interessiert sei.

Mehrere Medienberichte wiesen in den vergangenen Monaten darauf hin, dass hinter den Kulissen erste Annäherungsversuche gemacht würden, um einer Détente zwischen den beiden regionalen Kraftwerken einen Schritt näher zu kommen. Offenbar waren dies bereits Vorkehrungen für Soleimanis Tötung. Die misstrauischen Iraner mussten davon überzeugt werden, das der Vorstoß der US-gestützten Saudis von Ehrlichkeit beflügelt ist. Demnach sendeten die Saudis kontinuierlich falsche Rauchzeichen, um die islamische Republik für diese Vorstellung zu gewinnen. Damit einhergehend hat das KSA seine ansonsten arg ausfallende und abwegige anti-iranische Rhetorik, verdächtig abebben lassen.

Diese gesamte konspirative Konstellation drängt den Verdacht auf, das die Saudis schier als Lockvögel in dem Mordkomplott agierten. Inzwischen ist es nicht mehr von der Hand zu weisen, dass der hinterhältige Mord an dem Kommandeur der Quds-Kräfte nicht wie von den Amis beteuert Ruhe einkehren lässt, sondern eine apokalyptische Endzeitstimmung heraufbeschworen hat.

Wer die sich minutiös überschlagenden Ereignisse verfolgt, und hin und wieder sein Gehör den Iranern schenkt, der wird schnell zur Erkenntnis gelangen das ein Krieg so gut wie sicher ist.

Die arglistige Täuschung des diabolischen Gespanns (USA & KSA) sich als Friedenstauben auszugeben, und anhand von diplomatischer Theatralik die Zielperson nach Bagdad zu ködern um sie vor Ort zu eliminieren, zeigt unumstößlich auf welche Mächte, neben dem israelischen Regime, das Chaos im Nahen-Osten schüren.

Überdies versinnbildlicht die Konspiration das Washington seine angeblichen “Alliierten” hintergeht, und sie gar unwissentlich an Kriegsverbrechen beteiligen lässt. Was Iraks caretaker Premierminister, Adil Abdul-Mahdi, zu Protokoll gegeben hat, ist hochgradig skandalös. Laut dem irakischen Amtsträger sei er hinters Licht geführt worden, um als Vermittler von fingierten Friedensangeboten Vorkehrungen für Soleimanis Ermordung zu treffen.

Diese terroristische Arglistigkeit hat Bagdads Entscheidungsfindung den Amis den Laufpass zu geben, nur noch mehr bestärkt.

Verf.R.R.

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