In Video: ISIS-Bräute- Nicht zu rehabilitierende Wesen?

Tausende ISIS-Bräute sind nach dem Untergang des physikalischen Kalifats, im Flüchtlingscamp Al-Hol gestrandet. Die im Nordosten Syriens gelegene von kurdischen Milizen bewachte Einrichtung, ist ein aus allen Nähten platzender Moloch der wenig zur Rehabilitierung der verwahrlosten Seelen beitragen wird, sondern eher eine Notlösung darstellt.

Nicht nur die in dem Lager vorherrschenden inhumanen Lebensbedingungen sind arg besorgniserregend, sondern auch das Bewusstsein das die meisten der dortig eingepferchten weiblichen ISIS-Mitglieder nicht mehr zu bekehren sind.

Der Grad der indoktrinierten Radikalisierung ist dermaßen fortgeschritten, das es wenig Hoffnung gibt. Die syrische Nachrichtenagentur North Press Agency (NPA) hat kürzlich das Al-Hol-Camp besucht, und vor Ort mehrere IS-Frauen zu dem mutmaßlichen Ableben ihres Oberhaupts Abu Bakr al-Baghdadi befragt.

In dem Video unten ist zu sehen wie zu Wort kommende weibliche voll verschleierte IS-Mitglieder Drohgebärden ausstoßend davon sprechen, das sie nicht vergessen hätten was ihnen “angetan” worden sei und sie nach Vergeltung lechzen.

Eine terroristische Rädelsführerin zählt gar die gesamte Ahnenreihe von Al-Qaida-Anführern auf. Auch wenn die wiedergegebene Reihenfolge womöglich chronologisch nicht ganz korrekt sein mag, zeugt diese tief verankerte Kenntnis und Bewunderung davon, das der Löwenanteil der ISIS-Bräute nicht nur blinde Mitläuferinnen waren, sondern vollwertige Mitglieder sind.

Die ISIS-Braut wie folgt: “Osama wurde getötet und Abu Musab al-Zarqawi hat ihn ersetzt. Al-Zarqawi wurde getötet, und wurde von Abu Omar al-Shishani ersetzt. Und nun Abu Bakr al-Baghdadi, wenn er getötet wurde wird ihn ein besserer Anführer ersetzen. Gott segne ihn, wir glauben nicht das er tot ist, bis wir von den islamischen Kämpfern den “Mudschaheddin” darüber informiert wurden.” Der NPA-Reporter weist die ungläubigen anwesenden IS-Kämpferinnen und ihre Nachkommen darauf hin, das die ISIS-Nachrichtenagentur AMAQ, Baghdadis Tötung vermeldet habe. “Wir wollen ein Foto sehen um zu wissen wie er getötet wurde. Gott weiß es! Wir sind nur Diener Gottes, nur Gott weiß es.”

Das interessante an der zitierten Reihenfolge ist das beide Terroristen-Organisationen, die Al-Qaida und der IS, als einheitliche Sache dargestellt werden. Osama Bin-Laden und das letzte Zwischenglied Baghdadi, werden als Auswuchs des jeweils anderen porträtiert. Abgesehen von ihren bedauernswerten Gemütszuständen, muss man der oben wiedergegeben IS-Braut dennoch lassen, das jene Aussage treffend ist.

Beide Terroristen-Organisationen sind identisch ideologisch verkommene Kreaturen, die kurioserweise unentwegt in jenen Ländern aufkreuzen, die von den USA zum Abschuss bereit erklärt wurden, oder in denen Chaos grassieren soll um geopolitische Ausgänge zu bestimmen. Ferner stehen sie in keinem Konkurrenzverhältnis zueinander, auch wenn interne Querelen auf syrischem Boden den Anschein erweckt haben mögen.

Ebenfalls ist bemerkenswert wie die gezeigten IS-Angehörigen, auf die AMAQ-Nachricht über Baghdadis mutmaßliche Tötung reagieren. Wie aus der Pistole geschossen, fordern die ISIS-Frauen einen visuellen Beweis sehen zu wollen. Also ein Foto jenes aufzeigen würde, auf welche Weise der IS-Chef dahingeschieden ist. Ein instinktiver Reflex, der sich mit der wachsamen Welt deckt. Wir wollen auch endlich einen schuldig gebliebenen Beweis dafür haben, das Trumps Hollywood-Drama mit Happy End der Wahrheit entspricht.

Ein anderes in dem Video gezeigtes weibliches IS-Mitglied, beteuert inständig zum Islamischen Staat zurückkehren zu wollen. Was den allgemeinen Wunsch ausdrücken dürfte, der in den meisten Köpfen der Al-Hol Einsitzenden tief verankert ist.

Die veranschaulichten humanen Exemplare weisen keinerlei Vermögen auf, jemals in eine moderate Gesellschaft wieder eingegliedert zu werden. Weder in eine muslimische, geschweige denn in eine westliche. Hinzu kommt das die Nachkömmlinge der IS-Terroristinnen, vermutlich keine Zukunft haben werden. Dafür müsste eine Veränderung eintreten, die unter diesen Umständen offensichtlich niemals gegeben ist.

Eine Rehabilitierung erscheint unmöglich, von daher bleibt es weiterhin ein Rätsel wie mit derartig extremistisch gepolten Individuen umgesprungen werden soll. Ewige Gefangenschaft? Doch die Freiheit? Der Westen kann stolz auf sein Vermächtnis sein. Mit der jahrelangen Begrüßungszeremonie für syrische Rebellen und darauf basierenden Euphemismus, haben Washington & Co der Al-Qaida und dem IS alle Türen geöffnet, um ihre radikale wahabitische Sparte zu importieren, jene hunderttausende von verlorenen Seelen in ihren Bann gezogen hat. Die in dem Video angeführten Personen, sind das Ergebnis dieser Interventionspolitik.

Verf.R.R.

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