Syrien- Geisterstädte in Idlib…Wo sind all die Zivilisten hin ??? (OP-ED)

Das unveränderliche westliche Narrativ in Bezug auf den andauernden Syrien-Konflikt, beschränkt sich überwiegend auf die russisch-syrische Bombenkampagne, “jene ausschließlich der Vertreibung und Tötung von Zivilisten” halber initiiert worden sei”, wie es die Mainstream-Medien porträtieren.

Eine um die andere Ortschaft und Landstriche an den Fronten Hamas einnehmend, rücken syrische Regierungskräfte in Meilenschritten auf die nächsten zwei Terroristen-Hochburgen vor. Kafr Zita und Latamnah. Die beiden von der türkisch gestützten Jaish al-Izza besetzten Ortschaften, gleichen verlassenen Geisterstädten in jenen sich ausschließlich Al-Qaida- Sympathisanten, Aktivisten, Terroristen und deren Familienmitglieder verschanzen. Ortsgebundene Zivilisten sind zumeist längst gen Norden gezogen, um in Gebieten unterzukommen wo derweil noch keine Kampflinien verlaufen.

Der in Latamnah ansässige Al-Qaida Aktivist, Mahmood Al-Hamwi, dokumentiert seit geraumer Zeit wie in seiner Stadt terroristische Ziele ausgelöscht werden, doch blendet jenes Faktum natürlich aus. Er behauptet unentwegt das eine luftgestützte Aggression stattfände jene gegen die ortsansässige Bevölkerung gerichtet sei, doch stellt sich wiederum mit seinem dargebotenen Müll kontinuierlich selbst in Frage. Den Löwenanteil seiner eingefangenen Bombardements hat er aus sicherer Entfernung gefilmt, sodass anhand seiner Reports nicht ermittelt werden kann, welche Ziele von Luftschlägen erfasst werden. Wohingegen seine Zuneigung zu Jihadisten offensichtlich ist, wie aus dem folgenden Video hervorgeht.

Ferner will Mahmoud aus der Distanz feststellen welcher Waffen und Bombentyp zum Einsatz kommt, wie die Überschriften seiner Videos verlautbaren lassen.

Hier einige Beispiele von Mahmouds dokumentierten Bombardements.

Andere von Aktivisten und oppositionellen Elementen online geteilte Videos, bestätigen das beispielsweise die oben erwähnte Stadt Kafr Zita ein menschenleerer Ort ist, jener danach schreit von der dortig eingenisteten Jaish al-Izza befreit zu werden.

Die in der südlichen Provinz von Idlib liegende Stadt Chan Scheichun weist identische Merkmale auf, wie in einem Video gezeigt wird, jenes von dem Al-Qaida online Portal Qasioun-News veröffentlicht wurde. Das zehnminütige Material veranschaulicht wie ein unbemanntes Luftfahrzeug Eindrücke von der HTS-Bastion einfängt, welche bestätigen das es sich um eine Geisterstadt handelt. Außer Jihadis auf Motorrädern ist ganze zehn Minuten lang nicht eine Menschenseele wahrzunehmen, obwohl die Aufnahmen mitten am Tag entstanden sind.

Vor diesem Hintergrund sollte man einen Blick auf einen Artikel mit dem Titel “Gefangen in der Hölle” werfen, jener auf der online Ausgabe von der ARD publiziert wurde. Das Erste beruft sich auf eine aus Idlib per Skype zugeschaltete Quelle mit dem Namen “Nabil”. Letzterer verliert natürlich kein gutes Wort über das “Regime”, und macht keinen Hehl aus seiner Voreingenommenheit. Der deutsche Fernsehsender identifiziert Nabil als einen “Pfleger in einem Krankenhaus”, ohne näher darauf einzugehen um welche medizinische Einrichtung es sich handelt. Nabil ist übrigens nicht der richtige Name des guten Herren, den hat ARD geändert. Die hinsichtlich der Agilität von Al-Qaida Ablegern zum unzähligsten male gebrochene jüngst ausgehandelte Waffenruhe, hat laut Nabil nur Zustimmung von der syrischen Armee (SAA) gefunden, weil jene geschwächt sei und Zeit bräuchte sich neu zu formieren. Sobald dies geschehen sei würde die SAA den Waffenstillstand wieder brechen. ARDs Gefangenschaft in der Mainstream-Blase, veranlasst den Sender sich stets selber zu geißeln, und journalistisch zu kastrieren. Obgleich die syrische Armee derweil ein beispielloses Tempo vorlegt und Jihadisten am laufenden Band militärisch wegatmet, schreibt ARD ” Ohne russische Unterstützung wären die Angriffe nicht möglich. Assads Armee ist geschwächt”, und übernimmt somit eins zu eins die Aussage von Nabil, dem vermeintlichen Pfleger und wahrscheinlichen Jihadisten. Ach ja ohne die Unterstützung der USA, Saudi-Arabien, Türkei, Katar, Groß-Brittanien, Frankreich etc wären die Terroristen ein Nichts. Also ARD Ball flach halten. Zurück zu Nabil und den eigentlichen Sinn seines Auftritts. Die Ausweitung der Krankenhaus-Fabel. In dem ARD-Artikel heißt es wörtlich wie folgt:

“Das Regime hatte nie einen Zweifel gelassen, alle Regionen zurück erobern zu wollen, die HTS-Dschihadisten lieferten jetzt den willkommenen Vorwand als Krieg gegen den Terror. Dabei werden Krankenhäuser zur Zielscheibe: “Für das Regime und die Russen ist es zur Routine geworden, Krankenhäuser zu bombardieren. Sie haben viele angegriffen, zuletzt das im Chan Scheichun – da wurde Krankenhauspersonal getroffen, Patienten, Besucher, die gerade dort waren”, sagt Nabil.

Ein Satz sticht einem hingegen unmittelbar ins Auge, da er zur Abwechslung mal der Wahrheit entspricht: ” Gleichzeitig rüstet die Türkei die extremistischen Milizen der HTS auf.” Somit bestätigen die MSM, das eine NATO-Macht die Al-Qaida mit Waffen ausrüstet. Eigentlich ein skandalträchtiges Unterfangen, jenes weitaus mehr Aufmerksamkeit erregen müsste, jedoch für die ARD nur eine Randnotiz wert ist. Stattdessen reitet das Erste auf fraglichen Informationen herum, deren Quellen das auf der Intensivstation angelangte Narrativ vom “Schlechter Assad und seinen Gräueltaten” weiter ausschmücken wollen. Wohingegen im gleichen Bericht darauf hingewiesen wird, welche Entität Idlib fest im Würgegriff hält. Der Fernsehkanal wörtlich:

Hilfsorganisationen hatten Zugang und konnten die Menschen mit dem Nötigsten versorgen. Doch 2017 übernahmen Dschihadisten, der al-Qaida-Ableger Hai’at Tahrir al-Scham (HTS), in weiten Teilen Idlibs die Kontrolle. Hilfsorganisationen zogen ab, die zivile Bevölkerung aber kann nirgendwo mehr hin: Seitdem ist sie eingeschlossen in Idlib.

Nur um im gleichen Atemzug Damaskus dafür zu diskreditieren, das es jene abscheulichen Zustände beseitigen möchte, und dessen halber zu behaupten Schulen und Krankenhäusern seien die primären Ziele. Wie sie sehen ist die kognitive Dissonanz in jenen Kreisen weit fortgeschritten. Lassen sie sich nicht für dumm verkaufen! Wie das oben angeführte Drohnen-Video aus Chan Scheichun verdeutlicht, ist jene Ortschaft längst zu einem menschenfeindlichen Habitat verkommen, wo gut frequentierte Marktplätze, Einkaufsstraßen, Schulen etc, seit langem der Vergangenheit angehören. Die terroristischen Metastasen haben ganze Arbeit geleistet.

Einstige Krankenhäuser und Schulen verlieren augenblicklich ihren Status, sobald in den jeweilig zugeteilten Gebäudekomplexen jener Zweckmäßigkeit nicht mehr nachgegangen wird, und stattdessen Terroristen einziehen um Kommandozentralen, Hauptquartiere, Waffenlager und dergleichen zu installieren. Wie die damalige Jabbhat al-Nusra und heutige Hayat Tahrir al-Sham (HTS, Al-Qaida) es mit dem nationalen Krankenhaus von Aleppo anstellte. Werfen sie einen exklusiven Blick in einen Terroristen-Kerker der längst keine Patienten mehr behandelte, sondern zumindest folterte.

Nach Kriegsrecht geben derartig unterlaufende Strukturen, legitime Ziele für Militärschläge ab. Natürlich vermeiden es die westlichen Leitmedien strikt auf solch richtungsweisende gar erhellende Fakten hinzuweisen. Der Konklusion dieses Artikels halber möchten wir abermalig auf die Medienkampagne hinweisen, jene rekapitulierend in zeitlichen Abständen darüber berichtete das das “letzte Krankenhaus” von Aleppo dem Erdboden gleichgemacht worden sei. Immer und immer wieder dieselbe Nachricht rausfeuernd, und jedesmal sich aufs Neue selbst wiederlegend, zeigten die MSM deutlich auf zu welch bedauernswerten medialen Kadaver sie verkommen sind. Bravissimo!

Verf.R.R.

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