CIA-Außenminister- Hybrid Mike Pompeo, nennt die Dinge beim Namen..”Wir lügen, betrügen und stehlen..! (Kommentar)

Der US-Außenminister, Mike Pompeo, hat kürzlich die AM-University in Texas besucht um einer Podiumsdiskussion beizuwohnen, und sich den Fragen von Studenten zu stellen.

Ob es an dem frenetischen Beifall der Audienz lag oder Pompeo einen kurzen Anflug von Ehrlichkeit erlitt sei dahingestellt, dennoch ließ sich der ehemalige CIA-Direktor dazu hinreißen aus dem Nähkästchen zu plaudern, und erläuterte mit knappen Worten aus welchem Holz er und die Agentur geschnitzt sind.

Der aufgrund seiner Korpulenz doch recht morbide wirkende Spitzenbeamte, ist kein Freund von versierter Rhetorik und somit fiel seine öffentliche Konfession doch recht kurz aus.

Endlich ist es raus, zumindest für einen Augenblick. Ja die CIA lügt und betrügt, um an ihr unheilvolles Ziel zu gelangen. Pompeo wörtlich: “Ich war der CIA-Direktor. Wir haben gelogen, betrogen und wir haben gestohlen. Wir hatten ganze Ausbildungskurse. Es erinnert dich an die Pracht des amerikanischen Experiments.”

Die Audienz war von dem Kommentar offensichtlich angetan, was anhand der Ovationen im Plenarsaal zu vernehmen war. Das der amerikanische Außenminister jede Gelegenheit nutzt um den wahnhaften Exzeptionalismus der Vereinigten Staaten zu propagieren, ist kein Geheimnis.

Hingegen scheint er diesmal ein wenig zu viel über die Stränge geschlagen zu haben. Lug und Betrug mit dem Anhängsel zu versehen, das derartig maligne Attribute mit amerikanischen Patriotismus einhergehen, war dann wohl ein weiterer Tritt ins Fettnäpfchen von ihm.

Mit der Tür ins Haus zu fallen und die Pistole auf die Brust setzen. So in etwa könnte man Pompeos diplomatischen Stil beschreiben. Alt amerikanische Kanonenbootpolitik auf Steroiden, von der auch die Nord-Koreaner allmählich die Nase voll haben.

Beispielsweise wurde er kürzlich während einer US-Senatsanhörung gefragt ob er den nord-koreanischen Staatsführer Kim Jong Un als Tyrannen bezeichnen würde, was Pompeo wie aus der Pistole geschossen bejahte.

Pjöngjang ließ daraufhin verlauten das Mike Pompeos Präsenz am Verhandlungstisch nicht mehr erwünscht sei, und begründete dies mit seiner forschen Kommunikationsweise. Der US-Außenminister macht nur eine “gute Figur” wenn es darum geht den Kriegstreiber zu spielen.

Brücken schlagen sind nicht seine Stärke, demnach verschlug es ihn vermutlich schon vor geraumer Zeit auf die dunkle Seite der Macht die unentwegt weltweit Gift verspeit. Seine kontroversen öffentlichen Auftritte haben stets einen faden imperialistischen Beigeschmack, und vermitteln dem Zuhörer das Gefühl das er als Außenminister fehl am Platze ist.

Kompromissbereitschaft und Entgegenkommen sind Fremdwörter für Pompeo, der seit seiner Einberufung zum Außenminister eine Menge angezettelt jedoch wenig beigelegt hat. Man braucht nur einen Blick auf Iran, Syrien, Russland oder Venezuela zu werfen, und man bekommt ein Gespür dafür was Pompeo fernab der Vereinigten Staaten auf die Beine stellt.

Sein Geständnis bezüglich der trügerischen Vorgehensweise der CIA, stehen in Konflikt mit seiner derzeitigen Position als Außenminister. Wer versichert uns das er seine CIA-Manieren abgelegt hat, bevor er als auswärtiger Regierungsvertreter eingeschworen wurde.

Wie sich Pompeo in der texanischen Universität aufführte, legt nahe das er seinen alten Gewohnheiten immer noch verfallen ist, schließlich verknüpfte er jene mit “der Pracht des amerikanischen Experiments.”

Als altgedienter CIA-Direktor wird Mike Pompeo regelmäßig auf den neuesten nachrichtendienstlichen Kenntnisstand gebracht, was in Verbindung mit seinem Amt kein verheißungsvoller Umstand ist, da er seine angelernte Arbeitsweise offensichtlich in seinen derzeitigen Job einfließen lässt.

Wenn Pompeo seine Reden schwingt um Sanktionen und derlei zu verkünden, sind seine darauf basierenden Begründungen lediglich von Leere gefüllt. Sprich sie entbehren jeder Logik, die sich fortwährend von bodenlosen Behauptungen ernährt.

Slogans wie Iran sei der “Hauptsponsor des globalen Terrorismus”, obwohl die USA seit Dekaden mit salafistisch-wahabitischen Königreichen unter einer Decke stecken, stammen vermutlich aus Pompeos Feder und werden wie Mantras gebetsmühlenartig von US-Amtsträgern und Leitmedien rekapituliert.

Allen voran Präsident Trump der fraglos die Sichtweise seiner Berater und seines Außenministers übernimmt, und kontinuierlich Öl ins lodernde Feuer der globalen Krisenherde gießt. Der Hang zur Eskalation um anvisierte Ziele zu zermürben, ist dem US-Oberbefehlshaber eingetrichtert worden.

Während seines Wahlkampfs schlug Trump so versöhnliche Töne an, das einem schon unheimlich wurde. So “unamerikanisch” hatte sich lange kein Kandidat mehr zur politischen Weltlage, und angestrebten Maßnahmen geäußert.

Hingegen erfolgte dann der Fluch zum Präsidenten gewählt zu werden, und Donald Trump wurde so schnell zurecht gebogen, das er umgehend verstand ja und Amen zu sagen.

Nun unterliegt er dem System in D.C. das er zu Wahlkampfzeiten als Sumpf bezeichnete, und trockenlegen wollte. Nach fast zweieinhalbjähriger Amtszeit hat Trump zahlreiche Deep-State Protagonisten um sich geschart, die ihn insbesondere in außenpolitischen Sachen die Richtung vorgeben.

Pompeo gehört zu diesem Kreis und hat in seinem Präsidenten einen unbewanderten manipulierbaren Greis gefunden, der aufgrund seines eingeschränkten Weltbilds schnell von kurzsichtigen demnach eskalierenden Direktiven überzeugt werden kann, beziehungsweise dazu angehalten wird vorgegebene Richtungen einzuschlagen.

Der amerikanische Außenminister hat leichtes Spiel mit dem Donald, der gerne mit Ronald Reagan verglichen wird, der ja bekanntlich ähnlich biegbar wie sein heutiger Nachfolger war.

Verf.R.R.

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