Video: “Assad und der Iran töten die ISIS” -Trump 2016

Der iranische Nachrichtensender PressTV hat anhand eines kurzen Videoclips veranschaulicht, das der fortwährend ausufernde anti-iranische Kurs, dem US-Präsidenten bei Amtsantritt in die Wiege gelegt wurde und keine ursprüngliche Auffassung seinerseits gewesen ist.

Als Wahlkampf betreibender Polit-Neuling war Donald Trump augenscheinlich besser über die Lage im Nahen Osten unterrichtet, denn als manipulierbares Staatsoberhaupt.

Während einer 2016 stattgefundenen im US-Fernsehen ausgestrahlten Wahlkampfdebatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump, ließ Letzterer tatsächlich verlauten das der syrische Präsident Bashir al-Assad zwar nicht nach seinem Gusto sei, er dennoch die ISIS “tötet”. “Russland tötet die ISIS und der Iran tötet die ISIS,” so Trump gegenüber Clinton und der Audienz.

Das Happening welches diese ungetrübte Sichtweise letzten Endes vollständig ausmerzte, war die Wahl zum US-Präsidenten. Sobald der neue Auserwählte seinen Platz im Oval-Office einnimmt hat er sich dem antiken System zu unterwerfen.

Insbesondere außenpolitische Angelegenheiten und darauf basierende Direktiven und Agenden werden nicht von ihm, sondern von Gedankenfabriken, dem Pentagon, alteingesessenen Sicherheitsberatern und dem militärischen industriellen Komplex festgelegt.

Trump ist praktisch nur eine Vorzeigefigur von der man annehmen soll, das sie Macht ausstrahlt. Demnach sind kognitive Dissonanzen und bipolares Umschwenken nichts ungewöhnliches für den amerikanischen Präsidenten.

Der Donald hat sämtliche revolutionären zu Wahlkampfzeiten getroffenen Aussagen über den Haufen geworfen. Er hat sich vorbildlich in Reih und Glied eingefügt und wird aller Voraussicht nach in der Ruhmeshalle der US-Präsidenten herzlich empfangen werden.

Wie war das nochmal? Die Vereinigten Staaten sollten sich allmählich vom imperialistischen Behagen abwenden, und die sinnlosen und endlosen Kriege beenden um endlich die Probleme daheim anzupacken? Wollte er nicht bei Amtsantritt rasch dafür Sorge tragen, das die US-Besatzungstruppen aus Afghanistan, Syrien etc abziehen um wie Trump es ausdrückte den Nahen-Osten seine internen Probleme selbst lösen zu lassen?

Solche utopischen Gedankengänge verflogen unmittelbar nach seinem Amtsantritt. Hin und wieder wagt er es mal kurzweilig zumeist verbal aus der Reihe zu tanzen. Jedoch bringen ihn seine engsten Sicherheitsberater und Amtsträger stetig schnell wieder auf Spur, und lassen ihn kontinuierlich als Idioten dastehen.

Als Donald Trump im Januar via Twitter ankündigte das er angeordnet habe sämtliche US-Truppen aus Syrien abzuziehen, taten sich diverse Deep-State Elemente hervor und übten diplomatischen und medialen Druck auf den “Commander in Chief” aus, dem er offenbar nicht gewachsen war.

Daraus resultierte das symptomatische diametrale Umdenken Trumps, und er rückte umgehend von seinem Vorhaben ab. Nach bisherigem Kenntnisstand wollen die USA ihre Besatzung in Syrien auf unbestimmte Zeit verlängern, und gar weitere NATO-Kräfte miteinbeziehen.

An dementsprechenden Rechtfertigungen mangelte es natürlich nicht. Letztlich hieß es das Trump demütig eingesehen habe, das ein abrupter Abzug aus Syrien beinhalte das der Iran seine Präsenz ausweite, und Assad tatsächlich die Möglichkeit bekäme sein gesamtes Land von Terrorismus zu befreien. Zudem könne man nicht abziehen weil das eigens kreierte ISIS-Monstrum im Zaum gehalten werden müsse, und ein kurdisches Autonomiegebiet im ölreichen Teil des Landes installiert werden soll.

Trump seine Entscheidungsgewalt ist offensichtlich stark eingeschränkt worden. Das einzige beruhigende an diesen Umständen ist, das es in der US-Politik nie anders ablief. Halt der Teufel den man kennt.

Verf.R.R.

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