Video/Fotos: Wie von der CIA gelieferte Waffen in den Händen der ISIS landeten- Berichte

Am 14 Dezember hat die Organisation Conflict Armament Research (CAR) einen detaillierten Bericht veröffentlicht der Details enthüllt, wie die ISIS an substantielle Mengen von Panzerabwehrlenkraketen (ATGMs) gelangt ist, die für die CIA hergestellt ,und an Syrische oppositionelle bewaffnete Gruppierungen geliefert worden seien, das berichtet die alternative News-Website Southfront unter Verweis auf den CAR-Bericht.

Das CAR-Team habe einen 9M113 ATGM Container inspiziert, der durch die Irakische Armee von der ISIS erbeutet worden sei. Der Bericht beweise das die Rakete mit Sowjet-Design, eigentlich von dem Bulgarischen Waffenhersteller Vazovski machine-building plant (VMZ) hergestellt worden sei. VMZ befindet sich im Besitz des Bulgarischen Handelsunternehmens SAGE Consulting, heißt es.

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Dem CAR Bericht zufolge habe die CIA die “Kiesler Police Supply”, ein kleines Amerikanisches Unternehmen in Indiana, als Stroh-Firma genutzt um 600 Einheiten, 9M113 Raketen von SAGE zu erwerben und sie daraufhin an, wie die USA sie nennen, die “moderate” Freie Syrische Armee (FSA) auszuliefern, so Southfront.

Das CAR Team sei imstande gewesen festzustellen, das die CIA den 9113 Raketencontainer, den das Team im Irak untersucht habe, am 15.Dezember 2015 von SAGE erworben habe. Der Vorfall soll sich nur 59 Tage vor der Erbeutung des Containers in der Stadt Ramadi, abgespielt haben. Dieser schockierende Fakt bedeute das ISIS Einheiten im Irak in der Lage gewesen seien an die von den USA gelieferten Raketen zu gelangen, sobald diese an FSA-Gruppierungen ausgehändigt wurden, heißt es.

In Bulgarien hergestellte 9M113 Raketen mit einer Seriennummer, die nah an der von der erbeuteten Rakete im Irak liege, seien mit der Jaysh al-Nasir gesichtet worden, einer US-gestützten FSA-Gruppierung die mit der Hayat Tahrir al Sham (HTS Al-Nusra, Al-Qaida) in Verbindung steht. Die Jaysh al-Nasir sei in Idlib im Norden Syriens ansässig , was total isoliert von ISIS-gehaltenen Regionen sei. Das bedeute das die ISIS diese entwickelten Waffen nur erlangt haben könnte, wenn die Jaysh al-Nasir diese zu der Terroristen-Gruppierung geschmuggelt hätte, so Southfront.

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Viele Nachrichten-Outlets merkten laut Southfront an, das der US-Präsident Donald Trump im Juli das FSA-Bewaffnungs-Programm beendet habe, das in der Amtszeit Barack Obamas bewilligt wurde und genehmigte das Waffen an diverse FSA-Gruppierungen geliefert werden. Hingegen habe die Pro-oppositionelle Nachrichten-Website,Enab Baladi, berichtet das das US-Militär-Operationszentrum in der Türkei, das von den Türken “MOM” genannt werde, am 8.Oktober die Unterstützung für die Jaysh al-Nasir in Idlib wieder aufgenommen habe.

Mehrere Pro-Regierungsaktivisten und Experten hätten von Tag eins davor gewarnt, das von der CIA gelieferte Waffen, letztendlich in den Händen von Terroristen landen würden. Dutzende von Fakten seien seit 2014 präsentiert worden, wie die ISIS und die HTS nicht nur an die von den USA gelieferten in Bulgarien hergestellten 9M113 ATGMs von der FSA gelangt seien, sondern auch an in den Vereinigten Staaten hergestellte TOW ATGMs. Hingegen scheinen die US-Regierung und die CIA mehr daran interessiert zu sein die Lage in Syrien zu destabilisieren als Terrorismus zu bekämpfen, so Southfront.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

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