Drei Jahre US-Koalition in Syrien-Moskaus Résumé

ORBISnjus sagt:

Wenn man die Stellungnahmen der US-Administration, bezüglich der Befreiung (Zerstörung) Raqqas, als Person wahrnimmt die sich nicht mit der Materie des Syrien-Konfliktes auskennt, könnte man der Meinung sein, das die US-geführte Koalition ganz Syrien von der ISIS befreit hätte.

Ein paar Fakten zu Raqqa. Vor der Ernennung der Stadt zum salafistischen Fürstentum, auch bekannt als Islamischer Staat, betrug die Anzahl der Einwohner ungefähr 200 000. Die Stadt ist vor ihrer Zerstörung ein Provinznest gewesen, und ist vom militärischen Standpunkt aus, zweitrangiges Territorium.

Ferner bekämpfte laut Medienberichten die US-geführte Koalition und ihre de facto Infanterie die SDF die ISIS nicht wirklich, sondern leistete ihr logistische Beihilfe beim Umzug in andere Gebiete, um der Syrischen Armee Steine in den Weg zu legen. Indessen haben die Russische Luftwaffe und Syrische Regierungstruppen in Verbund mit alliierten Kräften, das ganze Land von importierten Terroristen gesäubert, und die Städte, Aleppo, Palmyra, Deir ez-Zor, Al-Bukamal und weitere befreit. Während die US-Koalition mit Luftschlägen Raqqa dem Erdboden gleich machte, um einen zwanghaften demografischen Wandel zu vollziehen.

Das Russische Verteidigungsministerium hat sich jüngst zu der Heuchelei der Beanspruchung eines illusionären nie dagewesenen Sieges der US-Koalition geäußert. Sputnik berichtet darüber siehe unten.


Sputnik

Der IS ist nach den zwei Jahren des russischen militärischen Eingreifens in Syrien praktisch vollständig vernichtet. Die US-geführte Koalition beansprucht allerdings für sich den Sieg über die Terrororganisation. Nun hat das russische Verteidigungsministerium klargestellt, was genau die „Erfolge“ Washingtons im Kampf gegen den IS in Syrien waren.

Der Kampf gegen den IS in Syrien ist zwei Jahre nach dem entschiedenen russischen militärischen Eingreifen nahezu beendet – der russische Luft- und Bodeneinsatz in dem Konflikt brachte die Wende und führte zum Untergang der Terrororganisation in dem Land.

Nun hat das russische Verteidigungsministerium auf die Äußerungen westlicher Politiker reagiert, die US-geführte Koalition sei maßgeblich für den Niedergang des IS verantwortlich, während die russischen Soldaten nur „einen geringen Anteil“ daran gehabt hätten.Laut einer Stellungnahme der russischen Verteidigungsbehörde hat die US-geführte Koalition erst vor kurzem ihren ersten „Erfolg“ verbuchen können – nämlich die nahezu vollständige Zerstörung der syrischen Stadt Rakka.

„In den drei Jahren ihrer Existenz hat die Koalition erst vor kurzem ihre ersten ‚Ergebnisse‘ im Kampf gegen den IS in Syrien erreicht – und zwar indem sie durch massive Bombardements Rakka mitsamt den Zivilisten vernichtete“, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums.

Bemerkenswerterweise hat der britische Sender BBC berichtet, dass die US-Koalition selbst dem Gros der Terroristen erlaubt hätte, die Stadt zu verlassen und sich mit weiteren Terrorverbänden des IS in der Nähe der Stadt Deir ez-Zor im Osten Syriens zu vereinigen.

„Wenn es also irgendeine positive Rolle der ‚internationalen Koalition‘ beim Niedergang des IS in Syrien gibt, dann besteht sie ausschließlich darin, dass sie es nicht mehr geschafft hat, weitere syrische Städte durch Teppichbombardements zu vernichten, so wie es in Rakka geschehen ist“, unterstreicht Moskau.

Die von der US-geführten Koalition zerbombte syrische Stadt Rakka

Russland habe dagegen real die Zerschlagung des „Islamischen Staates“ in Syrien durch seine Unterstützung der legitimen Staatsmacht herbeigeführt – die größte Bürde des Sieges tragen aber unangefochten „die syrische Regierung und die Regierungstruppen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

„Mit der Unterstützung durch die russischen Luft- und Weltraumkräfte hat die syrische Armee hunderte Ortschaften vom IS befreit und nahezu das gesamte Territorium des Landes unter die Kontrolle der legitimen Regierung gebracht.“

Die US-geführte Koalition habe dagegen nicht selten die syrischen Truppen aktiv am Vorankommen gehindert – „bis hin zu direkten Luftschlägen gegen ihre Positionen“, unterstreicht das russische Verteidigungsministerium.Zuvor hatte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian sein Erstaunen darüber geäußert, dass Russland für sich den Sieg über den IS „unbegründet beansprucht“ habe.

Nach der Aussage von Le Drian hätten die russischen Soldaten erst „mit einer gewissen Verspätung“ der syrischen Regierung im Kampf gegen die Terrororganisation geholfen und hätten im Endeffekt die Befreiung der syrischen Stadt Deir ez-Zor erreicht.

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