Experte- Hauptursache für Syrienkrieg ,Verhinderung von Golfstaaten-Pipeline

ORBISnjus sagt:

Im Jahr 2013 erschienen mehrere Medienberichte die darauf hinwiesen, das ein Grund für den Ausbruch des Konfliktes in Syrien, die Ablehnung der Syrischen Regierung eines Angebotes, seitens Qatars im Jahr 2009, für eine Gas-Pipeline war, an der die Türkei und Saudi-Arabien beteiligt sein sollten.

Die Pipeline würde für Russland bedeuten, das eingeplante Routen, für direkte Gaslieferungen nach Europa wegfallen würden, die bereits zum Zeitpunkt des Angebotes mit Damaskus vereinbart wurden, was aus Medienberichten 2013 hervorging.

Während mehrere Quellen in den vergangenen Jahren die Pipeline-Story bestätigten, behaupteten Pro Oppositions Nachrichtenportale ,das die Theorie kein Grund für den Ausbruch des importierten Konfliktes war.

Die Türkei, Saudi-Arabien und Qatar sollen bereits im Jahr 2009 den Sturz Assads gemeinsam mit den USA geplant haben, was die Troika drei Jahre später dazu bewegte, gemeinsam die geschmiedeten Pläne in die Tat umzusetzen, was aus Wiki-Leaks Dokumenten hervor ging.

Die nicht zu Stande gekommene Pipeline in Syrien, ist sicherlich nicht der einzige geo-strategische Anlass gewesen, um das Land mit Terroristen aus über 100 Ländern mit UN-Mandat zu überfluten, und den Regime Change zu erzwingen.

Der Wirtschaftsberater der Syrischen Regierung, Ammar al Usef, hat jüngst Sputnik ein Interview gegeben, in dem er erwähnt, das die Hauptursache für den Ausbruch des Krieges, das Verhindern der Pipeline durch Syrien war. Somit wurde die von vielen alternativen Medien und im Mainstream belächelte” Pipeline-Theorie”, offiziell durch ein Organ der Syrischen Regierung bestätigt. Ammar al Usefs Aussage aus dem Interview:

Wie er ausführte, galt nämlich eine mögliche Verlegung einer Gasleitung aus den Golfstaaten über Syrien als Hauptursache des Kriegsausbruchs.Syrien und Russland hätten sich gegen dieses Projekt ausgesprochen.

Der Wirtschaftsberater gab ebenfalls eine Einschätzung für den von Terroristen verursachten Schaden in Syrien, der sich laut seinen Angaben auf ungefähr 1,2 Billionen USD belaufen soll. Das volle Gespräch mit Ammar al Usef von Sputnik siehe unten:

 

Der Syrien durch Terrorismus zugefügte Schaden wird laut dem Wirtschaftsberater der syrischen Regierung, Ammar al Usef, derzeit auf mehr als 1,17 Billionen US-Dollar (rund 992 Milliarden Euro) geschätzt. Russlands Unterstützung im Logistikbereich habe jedoch die syrische Wirtschaft in Schwung gebracht und Hoffnung auf ihren Wiederaufbau gegeben.

„Selbstständig können wir nicht alle Zerstörungen wieder aufbauen, deswegen müssen wir uns an unsere russischen Freunde wenden. Jetzt ist die russische Wirtschaft stark, besonders im Öl- und Gassektor. Zudem besitzt Russland reiche Erfahrungen und die nötige technische Unterstützung, um die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen sowie dazu beizutragen, neue während des Krieges entdeckte Lagerstätten zu erschließen“, sagte der Experte am Donnerstag in einem Gespräch mit Sputnik

 

Wie er ausführte, galt nämlich eine mögliche Verlegung einer Gasleitung aus den Golfstaaten über Syrien als Hauptursache des Kriegsausbruchs.

Syrien und Russland hätten sich gegen dieses Projekt ausgesprochen. Aus den genannten Gründen müsse Russland die Möglichkeit gewährt werden, am Wiederaufbau Syriens und seiner Gasbranche teilzunehmen.

„Wir sollen im Rahmen eines im Detail ausgearbeiteten Plans agieren. Gas wird uns mit Strom versorgen, was die Wirtschaft wieder in Gang bringen wird. In diese Richtung muss man jetzt arbeiten, ohne dabei das Kriegsende abzuwarten. Die jetzige Verlangsamung wird sich sehr negativ auf die zukünftige Wirtschaft auswirken“, so Usef.

Russland liefert tonnenweise Baumaterialien nach Syrien

Allein für den Wiederaufbau der durch die Extremisten zerstörten Gasquellen im Land seien jüngsten Einschätzungen zufolge 60 bis 70 Milliarden US-Dollar erforderlich. Auch die Erschließung neuer Vorkommen im Mittelmeer benötige zusätzliche Investitionen.  Nach vorläufigen Angaben verfüge Syrien, so der Experte, über große Gasvorräte, die dem Land in Zukunft helfen könnten.

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