Talibanbüro in Qatar auf Wunsch der USA in 2013 eröffnet

ORBISnjus sagt:

Die Vereinigten Staaten haben ihren Verhandlungspartner in Afghanistan, die Taliban, nie ganz aufgegeben. Seit der Mudschaheddin Invasion in den 80.Jahren am Hindu-Kusch, unter dem Banner des Jihads, pflegten US-Geheimdienste Kontakte zu den sogenannten Gotteskriegern, inklusive dem Vorreiter der Taliban, der eine große Rolle im Afghanistan/Sowjetunion Kriege spielte und schließlich als “die Taliban” 1996 die Macht über das Land an sich rissen.

Zu dieser Zeit waren die USA gewillt für Öl und Gasgeschäfte, beide Augen vor den Menschenrechtsverletzungen der Terror-Krieger zu schließen und hofierten diese sogar in den Vereinigten Staaten, um an billige Förderungsrechte zu gelangen, das geht aus der Dokumentation ” Breaking the Silence– Truth and Lies in the War on Terror” von John Pilger hervor.

Frauenrechtsaktivisten haben damals den USA einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie die Öffentlichkeit auf die Schreckensherrschaft der Taliban aufmerksam machten, die Frauen wie Abschaum behandelten.

Dann kam 9/11 und von diesem Zeitpunkt an, verkörperten die Afghanischen “Terroristen” den idealen Sündenbock mit der Beigabe, das ” Mastermind” von dem elften September Osama Bin Laden zu beherbergen, was als Vorwand genommen wurde, um den Friedhof der Imperien auf ein Neues ins Mittelalter zu bomben.

Bin Laden wurde nie in Afghanistan gefunden und ob er in Pakistan gestorben ist, ist ebenfalls fragwürdig. Nach der Invasion der NATO-Staaten in Afghanistan, die zum Sturz der Taliban 2001 eingeleitet wurde, ist eine Menge passiert, nur die Taliban sind stärker denn je, was auf die Strategie der endlosen Kriege der USA hindeutet, die sich ihr eigenes Feindbild erschaffen, um Konflikte zu rechtfertigen. Im Jahr 2013 wurde in Qatar auf Wunsch der USA, ein Büro der Taliban eröffnet das geht aus einem Bericht von Sputnik Deutschland hervor siehe unten:

Autor R.R.

Das Büro der radikalen Bewegung Taliban in der katarischen Hauptstadt Doha ist auf Wunsch der USA und nicht Katars eingerichtet worden. Darüber sprach der katarische Ex-Premierminister Hamad ibn Dschasim ibn Dschabir Al Thani im staatlichen Fernsehen.

„Die Amerikaner wollten in Katar einen Platz für Verhandlungen und auch für den Gefangenenaustausch mit den Taliban haben“, so Al Thani.

Als die Taliban in Afghanistan an die Macht gekommen waren, sei Doha unter Druck gesetzt worden, nicht nur eine Vertretung, sondern auch eine Botschaft der Bewegung zu öffnen. Doch die katarischen Behörden hätten das abgelehnt – anders als die Vereinigten Arabischen Emirate oder Saudi-Arabien.Das Büro der Taliban war 2013 in Doha mit Unterstützung der USA, Afghanistans und Katars eingerichtet worden. Die Vertretung sollte den Verhandlungsprozess beschleunigen sowie zur Regelung der Situation in Afghanistan beitragen.

Im vergangenen August hatte US-Außenminister Rex Tillerson Russland vorgeworfen, Waffen an die Taliban zu liefern. Das Außenministerium in Moskau wies die Vorwürfe als haltlos zurück. Außenminister Sergej Lawrow räumte später ein, dass Russland tatsächlich Kontakte zu den Taliban unterhalte – jedoch strikt unter den vom UN-Sicherheitsrat definierten Auflagen. Eine neue US-Strategie erlaube hingegen Kontakte zu der radikalen Bewegung ohne jegliche Bedingungen.

Kommentar verfassen