Moskau: ” Rakka hat das Schicksal von Dresden 1945 übernommen.

ORBISnjus sagt:

In Raqqa, der jüngst von den Syrisch Demokratischen Kräften (SDF) “befreiten” ehemaligen selbsternannten Hauptstadt der ISIS im Osten Syriens, lebten vor dem Einfall der Terror-Miliz 200 000 Menschen, die vor allem der Turkmenischen und Arabischen Ethnie angehörten.

Durch die flächendeckende Bombardierung, der gesamten Stadt, bewirkte die US-geführte Koalition, das die ursprünglichen Einwohner von Raqqa entweder flohen, oder unter den Ruinen begraben sind.

Laut Angaben der Vereinten Nationen ist das ehemalige ” Terrorkapital” zu 80% unbewohnbar, was dazu führen wird, das die Flüchtlinge aus Raqqa wahrscheinlich nicht zurückkehren werden und somit ein kalkulierter demographischer Wandel vollzogen wird, der die Kurdische Minderheit in Syrien bevorzugt.

Die USA wollen in Syrien das gleiche Modell wie im Irak etablieren, wo nach dem 2.Golfkrieg die Irakischen Kurden, offiziell im Norden des Landes, ein Kurdisches Autonomiegebiet gründeten und dafür sorgten das die Vereinigten Staaten, stetig einen Fuß in der Tür des Iraks haben.

Die Befreiung/Besetzung von Raqqa wird in den Mainstream Medien, als die Erlösung Syriens glorifiziert. Einer Provinzstadt mit 200 000 Einwohnern vor dem Konflikt und nicht das Industrielle Herzstück des Landes Aleppo, das sich inzwischen wieder im Aufbau befindet und vor Leben sprüht.

In Raqqa hat fürs Erste eine Kurdisch geprägte Miliz mit Rückendeckung der USA das Sagen, die unter ihrem Schirm designierte Terror-Gruppierungen operieren lässt und bereits signalisiert hat das sie die Stadt nicht an die Regierung in Damaskus übergeben wird, also bereitwillig den Krieg nach dem Fall der ISIS kontinuieren.

Der ruinöse Zustand von Raqqa wird im Mainstream beklagt, jedoch ohne auf die Ursachen einzugehen. Das Russische Verteidigungsministerium hat kürzlich die Zerstörung Raqqas mit Dresden im 2.Weltkrieg verglichen. Sputnik Deutschland dazu:

 

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hat Aussagen der US-Regierung über den „hervorragenden Sieg“ in Rakka als verwunderlich bezeichnet.

„Rakka hat das Schicksal von Dresden 1945 übernommen, das bei englischen und US-amerikanischen Luftangriffen vom Antlitz der Erde ausgelöscht worden war”, sagte er. 

Konaschenkow machte auf die Dringlichkeit aufmerksam, mit der die USA, Frankreich und Deutschland Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau von Rakka bereitstellen wollen, obwohl sie die Aufforderungen Russlands seit mehreren Jahren zurückgewiesen hatten, alle Arten von humanitärer Hilfe nach Syrien zu schicken.

„Dabei hatten wir eine Liste von Ortschaften vorbereitet, wo diese Hilfe in erster Linie nötig ist, ohne die Syrer in ‚gute‘ und ‚schlechte‘ zu teilen”. Jedes Mal war die Antwort aus Washington, Berlin, Paris und London dieselbe: Wir können nicht und wir werden nicht”, so Konaschenkow.

„Wodurch ist also diese Eile der westlichen Länder mit der gezielten Finanzierung von Hilfe ausschließlich für Rakka bedingt?”, fragte er. Möglich sei nur eine Variante: Der Westen wolle tatsächlich „die Spuren der barbarischen Bombenangriffe der Luftwaffe der USA und der Koalition verwischen, die in Rakke Tausende vom IS ‚befreite‘ Zivilisten begraben haben”.

Als „befremdlich” bezeichnete Konaschenkow die „bravourösen Aussagen der Sprecher der US-Administration zu dem ‚hervorragenden Sieg‘ über den IS in Rakka”. US-Außenminister Rex Tillerson habe am Vortag die Befreiung von Rakka als „eine kritisch wichtige Etappe” bei der Bekämpfung des „Islamischen Staates” bezeichnet.

„In Washingtons Augen kontrollierte der ‚Islamische Staat‘ nur Rakka in Syrien — eine provinzielle Stadt, wo vor dem Krieg etwa 200.000 Manschen gelebt hatten, und unmittelbar vor dem Start der fünfmonatigen Operation der Koalition zu deren Befreiung weniger als 45.000 Menschen”, sagte er.

„Zum Vergleich: In Deir ez-Zor mit seinen großen Vororten am Euphrat lebten vor dem Krieg mehr als 500.000 Einwohner. Dabei befreiten die syrischen Truppen dieses Gebiet unter Beistand der russischen Luftwaffe innerhalb von zehn Tagen”, fügte er hinzu.

Zudem nehme Deir ez-Zor täglich, im Gegensatz zu dem durch die Luftangriffe zerstörten Rakka, Tausende Rückkehrer auf und kehre zum friedlichen Leben zurück.

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