Kurdische Kräfte deportieren Araber und Turkmenen- Zeitung

 

( Foto Sputnik )

Der Iranische Nachrichtensender Press TV berichtete, mit Verweis auf informierte Quellen des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte die von der al-Quds al Arabi Zeitung mit Sitz in London zitiert werden, das Irakisch-Kurdische Sicherheitskräfte der Asayesh und Peschmerga Kämpfer 58 Arabische und Turkmenische Familien aus der ölreichen Stadt Kirkuk, im Norden Iraks, gegen ihren Willen in die Provinz von Diyala, in der Stadt Miqdadiyah, deportiert haben.

Die vertriebenen Arabischen Familien sagten das Kurdische Kräfte ihre Dokumente kopierten und sie dazu zwangen Papiere zu unterschreiben, die wie sich im Nachhinein heraus stellte, die Unterzeichnung zur Befürwortung und Beteiligung am Referendum war.

Die Familien berichteten ebenfalls, das die Kurdischen Kräfte ihre Häuser mit einem roten Buchstaben markierten.

Die Kurdische Regional-Regierung im Norden Iraks hat am 25. September ein nicht bindendes Unabhängigkeitsreferendum zur Separation vom Irak abgehalten, das die Irakische Regierung in Bagdad als verfassungswidrig einstuft und die gesamte Nachbarschaft der Region in Aufruhr versetzt.

Bagdad und die Nachbarstaaten, Türkei und Iran, haben bereits bestrafende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der Iran hat den gesamten Luftraum für Flüge aus der und in die Region sperren lassen, während Bagdad alle internationalen Flüge nach und von Irakisch-Kurdistan streichen lassen hat.

Inzwischen hat die Regierung von Irak den, in Irakisch-Kurdistan, gestrandeten Ausländern die Ausreise über Bagdad auch ohne Visa genehmigt. Ausländer die mit  regionalen Visa, die Bagdad nicht anerkennt, in die nördliche Region im Irak eingereist sind, konnten bisher nicht in andere Landesteile des Iraks einreisen. Der Innenminister Qassem al-Araji sagte inzwischen zu Reportern,” Jede Person kann das Land via Bagdad verlassen ohne eine Strafe oder extra-Visa zahlen zu müssen.” 

Der größte Teil der internationalen Gemeinschaft, darunter die EU und die UN, hat sich gegen das Referendum ausgesprochen. Der einzige Staat der seine Anerkennung offiziell kundgetan hat, ist Israel in Form von Benjamin Netanyahu der “ die legitimen Anstrengungen des Kurdischen Volkes zur Gründung ihres eigenen Staates “ unterstützt.

Beobachter der politischen Situation in der Region warnen davor das Massoud Barzanis Referendums-Szenario mit Israels Agenda, zur Balkanisierung des Mittleren Osten, auf einer Linie liegt.

 

Autor R.R. ( Quelle Press TV)

 

 

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