US-geführte Koalition : Noch 400-800 ISIS-Kämpfer in Raqqa

 

( Foto Reuters )

ORBISnjus sagt:

Die US-geführte Koalition und die Syrisch Demokratischen Kräfte( SDF ) starteten vor fast 9 Monaten ihre Offensive zur Befreiung der selbsternannten Hauptstadt der ISIS, Raqqa,  im Osten Syriens von Terroristen. Die Flüchtlinge aus Raqqa berichteten über rigorose unkoordinierte Bombardements seitens der US-Luftwaffe, die der halben Stadt einen postapokalyptischen Charakter verpassten und die ISIS nicht daran hinderten den grössten Teil ihrer Kämpfer nach Deir ez Zor zu verlagern.

Die SDF haben, im Auftrag der USA, Kräfte von Raqqa abgezogen um ihre eigene Operation ” Jazeera Storm” zur Besetzung von Deir ez -Zor durchzuführen, was damit zusammen hängt, das die SAA die 3 jährige Belagerung der ISIS durchbrach und kurz davor steht die ölreiche Region wieder unter Kontrolle zu bringen.

Die USA sehen ihren Einfluss in Syrien allmählich schwinden und setzen auf die Agenda der Kurden, die in Syrien wie im Irak, einen Teil des Landes unter ihrer Verfügungsgewalt halten wollen, um ihre Aspiration eines eigenen Staates zu konservieren.

Die Errichtung mehrerer US-Basen auf dem Gebiet in Syrien das von Kurdischen Kräften besetzt wird, zeugt von der Intention der Amerikaner den Plan B, nach dem missglückten Regime Change, zu vollführen der die Zergliederung Syriens vorantreibt.

Die US-geführte Koalition und die SDF werden beschuldigt die Terroristen in Syrien zu verschonen und Berichte weisen daraufhin, das es kaum zu direkten Gefechten zwischen den beiden ungebetenen Gästen kam und per Arrangement den Terroristen, aus jeweiligen Gebieten, der Abzug gewährleistet wurde.

 

Autor R.R.

 

Sputnik Deutschland:

Laut dem Sprecher der US-geführten Koalition, Oberst Ryan Dillon, halten sich nur noch wenige Hunderte Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der einstigen nordsyrischen IS-Hochburg Rakka auf.

„Nach unseren Schätzungen sind in Rakka 400 bis 800 IS-Kämpfer verblieben”, sagte Dillon bei einem Briefing in Bagdad, das US-Verteidigungsministerium übertragen hat. Die meisten der gebliebenen Kämpfer seien Ausländer, diese seien verzweifelt und würden bis zum Ende kämpfen.

Der „Islamische Staat” kontrolliere ein Gebiet von nur noch vier Quadratkilometer in Rakka, auf dem sich unter anderem ein Stadion und ein Krankenhaus befänden, so Dillon. In dem Krankenhaus befinde sich der Stab der Terroristen.

Die Einheiten der „Demokratischen Kräfte Syriens” (SDF) würden um jedes Stadtviertel kämpfen, betonte Dillon. „Seit der zurückliegenden Woche wurden wesentliche Fortschritte beim Säubern einer Reihe von Stadtvierteln erreicht”, sagte Dillon abschließend.

Kommentar verfassen