USA und Saudis drängen Opposition, Assads politische Rolle zu akzeptieren

( Vorsitzende des HNCs ….Foto AP )

Die Website des Iranischen Nachrichtensenders Press TV zitiert einen am Donnerstag von Associated Press publizierten Report in dem behauptet wird das Diplomaten der USA und von Saudi-Arabien die bewaffnete Syrische Opposition dazu drängen sich damit abzufinden das der Präsident Bashar al Assad eine Rolle in der Zukunft Syriens haben wird, da Damaskus unumkehrbar die Oberhand in der Schlacht gegen militante Jihadisten hat.

Der veröffentliche Associated Press Artikel der von Press TV zitiert wird. weist auf die riesen Kehrtwende in den Strategien der westlichen und regionalen Unterstützer der Syrischen Oppositionsgruppen und Militanten hin, mit Rücksicht auf die Entwicklungen in Syrien. Wörtlich heißt es in dem Bericht, “Westliche und regionale Schutzherren sind mehr darauf fokussiert ihren eigenen Interessen nachzugehen, als den Regime Change in Damaskus zu erzwingen, wechseln Allianzen und haben die Rufe nach Assads Rücktritt verstummen lassen.”

Robert Ford, der ehemalige US-Botschafter für Syrien, der weitestgehend als Washingtons Ingenieur für Bürgerkriege in verschiedenen Teilen der Erde angesehen wird und der Impulsgeber für den Syrischen Konflikt 2011 war, schließt die Wahrscheinlichkeit einer Beseitigung Assads aus, mit der Begründung das es keine militärische Gruppierung gibt, die dazu fähig wäre den Syrischen Präsidenten zu stürzen. Er fügte hinzu das jeder auch die USA anerkannt haben das Assad bleiben wird.

Damaskus hat die Kontrolle über die bevölkerungsreichsten Gebiete im Westen, während Al Qaida Terroristen, ISIS Jihadisten, von den USA gedeckte Kurden Gruppierungen und von der Türkei unterstützte Militanten, die letzten Flecken im Norden Süden und Osten kontrollieren.

Inzwischen ist die Gewalt aufgrund der 4 Deeskalationszonen signifikant in Syrien gesunken.In den 4 Zonen die von Russland, der Türkei und dem Iran mit der Syrischen Opposition in Astana beschlossen wurden, leben 2,5 Millionen Menschen und befinden sich im Süden in Dara´a , Quneitra, im Osten von Damaskus der von Militanten kontrollierten Ghouta Provinz, in der zentralen Homs Provinz und im Nordwesten in Idlib.

Neben den Friedensgesprächen in Astana kamen zuvor schon von der UN vermittelte Gespräche zwischen Damaskus und der Syrischen Opposition in Genf in der Schweiz zu Stande, die seit Monaten auf Eis liegen, weil sich Gruppen in der Opposition nicht einig über die zukünftige politische Rolle von Assad sind.

In dem Bericht der Associated Press wird geschildert, das mit der nächsten bevorstehenden Runde von Gesprächen in Genf, selbst die Hauptunterstützer der leitenden repräsentativen Gruppe der Opposition, das Hauptverhandlungskomitee (HNC), die Gruppe dazu drängt sich an die neuen Realitäten anzupassen.

Laut Aussage eines Gesprächspartners ,der auf Anonymität bedacht ist und zwischen der Opposition und Hauptstädten vermittelt, hat der Saudische Außenminister, Adel el-Jubeir, der Opposition nahegelegt, das es Zeit ist um eine neue Vision zu formulieren. Laut des anonymen Gesprächspartners erwähnte el-jubeir nicht direkt das Assad verbleiben soll, jedoch wenn man zwischen den Zeilen der Aussage des Saudischen Außenministers einer neuen Vision ließt, man nur die umstrittene Angelegenheit, ob Assad bleibt, auffassen kann.

Sergey Lavrov, Adel bin Ahmed Al-Jubeir

( Adel al -Jubeir Außenminister Saudi Arabiens ….Foto AP )

 

Bei einem Treffen in dieser Woche in Riyadh, was dafür anberaumt war um die Vision der 3 vorwiegenden politischen Oppositionsgruppen zu vereinen, war die Spaltung noch voll präsent. Während das HNC nicht von seiner Position abrückte das Assad zurück treten soll bevor ein politischer Übergang eingeleitet werden kann, argumentierte die andere Oppositionsgruppe, die man die  “Moskau Platform ” nennt, das Assads Abtritt keine Voraussetzung für Verhandlungen sein sollte.

In dem Bericht heißt es außerdem das interne Gespräche zur Zeit statt finden die das HNC umstrukturieren sollen, mit dem Versuch den versöhnlicheren Stimmen unter der Opposition Gewicht zu geben. Die Hauptunterstützer der Opposition die USA, Saudi-Arabien, die Türkei und die EU haben ihre Prioritäten für Syrien geändert und sind eher darauf bedacht ihre Interessen zu wahren als Assad zu stürzen.

Der in Teilen auf Press TV beschriebene Associated Press Report zitiert den Amerikanischen Außenminister Rex Tillerson der den UN-Generalsekretär Antonio Guterres mitteilte, das die Trump Administration das Schicksal Syriens in den Händen Russlands lasse.

Andererseits hat der Syrische Präsident in dieser Woche bei einer Rede für Syrische Diplomaten den Westen verhöhnt und sagte das, wenn es um politische, wirtschaftliche und  kulturelle Verbindungen geht, der Blick Syriens sich nach Osten wendet und fügte hinzu das sie den Feinden nicht in der Politik geben werden, was sie versäumt haben sich im Krieg zu nehmen.

 

Autor R.R. ( Press TV )

 

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