Update Barcelona Terror

( Foto AP/dPA)

 

Laut Medienberichten hat die Polizei von Katalanien den Tod von Moussa Oukabir bestätigt der angeblich mit unter den 5 Verdächtigen ist, die in Cambrils mit einem Audi A3 in Fußgänger rasten und daraufhin von der Polizei erschossen wurden. Die Katalanische Polizei hat inzwischen gemeldet das der angebliche Fahrer des Lieferwagens in Las Ramblas Moussa Oukabir wahrscheinlich doch nicht während des Attentats am Steuer saß.

Dessen Bruder, Driss Oukabir, war am Freitag von der Polizei vernommen worden, nachdem sein ” Ausweis ” am Tatort in dem Lieferwagen gefunden wurde mit dem das Tatfahrzeug angeblich gemietet wurde. Oukabir bestreitet jegliche Verantwortlichkeit und behauptet sein jüngerer Bruder hätte ihm seinen Ausweis entwendet, um das Fahrzeug ohne sein Wissen anzumieten.

Derweil hat die Katalanische Polizei den Fokus der Ermittlungen auf einen weiteren Verdächtigen Marokkanischer Herkunft gerichtet. Der 22 jährige Younes Abouyaaqoub ,mit dessen Kreditkarte angeblich der Lieferwagen gemietet wurde, ist zur Zeit immer noch auf der Flucht und die Möglichkeit besteht das er, laut Polizei, bereits das Land in Richtung Frankreich verlassen hat.

Dennoch geht die Polizei davon aus, das Abouyaaquob vielleicht nicht der Fahrer des Vans ist und gab an das nur eine Person in dem Fahrzeug saß, das für den Anschlag benutzt wurde.

Ein weiterer Terror Verdächtiger ist der Marokkanische Imam, Abdelbaki Es Satty 45, der die Verdächtigen angeblich radikalisiert haben soll, und laut Angaben der Katalanischen Polizei wahrscheinlich in dem Gebäude, neben 2 oder 3 Personen, in Alcanar bei der Explosion umkam. Es satty predigt laut Spanischer Medien eine radikale Form von Salafismus und soll Verbindungen nach Belgien haben.

Der Imam und alle bisher identifizierten Verdächtigen kommen aus Ripoll, einer idyllischen Kleinstadt in Katalonien, wo der Imam laut Medien in einer größeren Moschee in der Annour-Gemeinde predigte.

Das Gebäude in Alcanar fungierte angeblich als eine Art Bombenfabrik und ist nicht wie zuvor berichtet wegen eines Gaslecks hochgegangen, sondern angeblich aufgrund eines fehlgeschlagenen Bombenbaus. Die Explosion hat laut Polizei verhindert das es zu Anschlägen von grösserem Ausmass kam, bei denen der Einsatz von selbstgebauten Bomben geplant war. Laut Angaben hat die Katalanische Polizei 12 Personen identifiziert die in die Anschläge von Las Ramblas und Cambrils verwickelt waren, wovon einer der Flüchtige Abouyaaquob ist. Sechs Verdächtige sind von der Polizei ausgeschaltet worden 5 in der Küstenstadt Cambrils und ein weiterer bei einem Schusswechsel mit der Polizei im Zentrum von Barcelona.

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Der Fahrer des weißen Ford Focus der einen Polizei-Checkpoint durchbrach und 2 Polizisten rammte, ist laut Medien nach dem Vorfall den Polizeibeamten entwischt und konnte zu Fuß weiter fliehen, trotz zuvor 10 abgegebener Schüsse auf das Tatfahrzeug. Der eigentliche Besitzer des Fahrzeugs, Pau Perez Villan, wurde nach der Tat erstochen im Wagen vorgefunden. Die Polizei ist fürs Erste davon ausgegangen, das es sich bei der gefundenen Leiche um den Attentäter handele und ließ verlauten das sie durch neue Spuren eine Verbindung zu dem Attentat in Las Ramblas nicht ausschließt.

Der blutige Anschlag trägt das gleiche Muster wie die vielen Anschläge die in den vergangenen 2 Jahren in Europa mit Fahrzeugen von Personen begangen wurden, die den Nachrichtendiensten bekannt waren und die durch die westliche Anti-Syrien Politik, lange Zeit grünes Licht bekamen, um sich an den Jihad gegen den Syrischen Präsident Bashar al Assad zu beteiligen, da sie in dieser Hinsicht gemeinsame Interessen vertraten.

Fragwürdig ist das wiederholte Muster der hinterlassenen Ausweisdokumente bei mittlerweile fast jedem Terroranschlag. Der Tunesier Anis Amri hinterließ angeblich seine Ausweiskarte in einem Lastwagen, mit dem er angeblich auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin im Dezember 2016, 13 Menschen in den Tod riss.

Der Attentäter Tunesischer Herkunft , Mohamed Lahouaiej Bouhlel, der am 14 Juli 2016 den Nationalfeiertag Frankreichs in Nizza mit einem Truck auf einer eigentlich abgesperrten Promenade dutzende Menschen überfuhr und somit 84 Personen das Leben nahm, ” platzierte” sein Ausweisdokument ebenfalls mitten in dem Tatfahrzeug.

Den Pass von Ahmad al-Mohammad ,einen 25 jährigen Syrer aus Idlib, fand man angeblich vor dem Stade de France, nachdem er sich angeblich am Freitag den 13. 2015 bei einem Selbstmordattentat in die Luft sprengte und angeblich an der Terrorwelle von Paris beteiligt war, bei der auf verschiedene weiche Ziele gezielte Anschläge ausgeübt wurden, darunter das Bataclan Theater und 113 Menschen ums Leben kamen.

Die von der Presse als die ” Kouachi Brüder ” getauften, mutmaßlichen Terroristen, die voll maskiert den Anschlag auf den Hauptsitz von Charlie Hebdo in Paris begangen haben sollen, wollten während des Anschlags unerkannt bleiben, haben sich dennoch dazu entschlossen der Polizei eine Art Bekennerschreiben zu hinterlassen, um sie schnellstmöglich auf die richtige Fährte zu bringen. Einer der Brüder Said Kouachi hat seinen Ausweis im angeblichen Fluchtwagen zurück gelassen und der Polizei ermöglicht, den mutmaßlichen Terroristen auf die Spur zu kommen.

Die Mainstream Medien haben das Phänomen von zurückgelassenen Ausweisdokumenten an Anschlagsorten versucht mit der Erklärung zu relativieren, das die Terroristen Prestige für die verübten Taten für sich beanspruchen wollen und somit die Ausweise als Bekennerschreiben dienen, laut Aussage von Mainstream Terror-Experten.

Im Falle von dem Syrer der sich angeblich vor dem Stadion von Frankreich in die Luft jagte, muss man sich die Frage stellen wenn man vorhat sich anhand eines Sprengstoffgürtels explodieren zu lassen wirklich selber glaubt, das der Pass den man als Bekennerschreiben mit sich trägt, die Explosion überstehen wird, um dann als Spur für die Ermittlungen zu dienen?

Oder warum einer der ” Kouachi Brüder ” seine Identitätskarte in einem Fluchtwagen hinterließ, obwohl beide während der Tat mit Sturmmasken auf ihre Anonymität bedacht waren, um dann wiederum den Ermittlern denn einzigen Ansatz zu liefern, der die Jagd auf die beiden Brüder ermöglichte, die mit einem angeblichen Schusswechsel zwischen den Kouachis und der Polizei endete, bei dem die angeblich von Extremismus geleiteten Brüder von der Polizei ausgeschaltet wurden.

Die wichtigste Frage ist ob die Polizeikräfte ohne die hinterlassenen Ausweisdokumente in Form von Pässen und Identitätskarten, den Verdächtigen überhaupt auf die Spur gekommen wäre.  Die Veröffentlichungen der Identitäten der mutmaßlichen Terroristen folgte jedesmal erst nach dem angeblichen Fund von Ausweisen oder Pässen am Tatort.

Die Präsentation solcher Ereignisse der Polizei weltweit im Einklang mit dem Mainstream wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet, auch die des neuesten tragischen Vorfalls in Barcelona.

 

Autor.R.R.

 

 

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